Power Amplifier Eta Devices will Akkulaufzeit von Smartphones verdoppeln

Das von zwei MIT-Forschern gegründete Unternehmen Eta Devices will Mobilfunktechnik deutlich effizienter machen. Ein neues Transmitter-Design soll die Leistungsaufnahme von Mobilfunkstationen und Smartphones deutlich reduzieren.

Anzeige

Die heute im Mobilfunkbereich genutzten Power Amplifier verschwenden rund 65 Prozent der von ihnen aufgenommenen Leistung. Joel Dawson und David Perreault vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen das mit ihrem Unternehmen Eta Devices ändern. Sie haben ein neues Verstärkerdesign entwickelt, das die Leistungsaufnahme solcher Bauteile deutlich reduzieren soll, wie Technology Review berichtet.

Noch existiert die Technik nur im Labor, aber schon im kommenden Jahr soll es erste kommerzielle Einsätze geben, zunächst in LTE-Basisstationen. Deren Leistungsaufnahme solle damit halbiert werden, heißt es in dem Bericht. Später solle der Ansatz auch in Smartphones zum Einsatz kommen und dort die Akkulaufzeiten verdoppeln.

Um das zu erreichen, soll die Leistungsaufnahme im Standby-Modus deutlich reduziert werden. Das ist bislang nicht möglich, rasche Veränderungen der Spannung stören die Signale. Die Technik von Eta Devices soll nun die verwendete Spannung bis zu 20 Millionen Mal pro Sekunde anpassen können, was die Entwickler als "Asymmetric Multilevel Outphasing" bezeichnen.

Finanziert wurde Eta Devices mit rund 6 Millionen US-Dollar durch das Investmentunternehmen von Ray Stata, einem der Gründer von Analog Devices. Offiziell will es seine Produkte auf dem Mobile World Congress in Barcelona im Februar 2013 vorstellen.

Derweil arbeitet Eta Devices an einem Power Amplifier, der alle in einem modernen Smartphone verwendeten Frequenzen unterstützen kann. Heute kommen dazu in den Geräten mehrere Chips zum Einsatz.


Anonymaus 01. Nov 2012

Natuerlich wird es bis dahin auch weiterentwickelte CPUs, GPUs, hochaufloesendere...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Administrator (m/w)
    über KÖNIGSTEINER AGENTUR, Dresden
  2. SAP Basis Administrator (m/w)
    WSW Software GmbH, Krailling (bei München)
  3. Software Quality Engineer (m/w)
    Interhyp AG, München
  4. Remote Services & Servicetoolmanager (m/w)
    über ANJA KISSLING PERSONALBERATUNG, Region Zollernalb

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IMHO - Heartbleed und die Folgen

    TLS entrümpeln

  2. Quartalsbericht

    Google kann Gewinn nur leicht steigern

  3. Maynard

    Wayland-Shell für das Raspberry Pi

  4. BGH-Urteil

    Typenbezeichnung gehört in eine Werbeanzeige

  5. Startup Uber

    Privater Taxidienst Uberpop verboten

  6. Project Atomic

    Red Hat erarbeitet Host-System für Docker-Container

  7. Getac T800

    Robustes 8-Zoll-Tablet mit Windows

  8. MS-Flugsimulator X

    Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet

  9. Vorratsdatenspeicherung

    Totgesagte speichern länger

  10. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

A Maze 2014: Tanzen mit der Perfect Woman
A Maze 2014
Tanzen mit der Perfect Woman

Viele Spiele auf dem Indiegames-Festival A Maze 2014 wirkten auf den ersten Blick abwegig. Doch die kuriosen Konzepte ergeben Sinn. Denn hinter Storydruckern, Schlafsäcken und virtuellen Fingerfallen versteckten sich erstaunlich plausible Spielideen.

  1. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  2. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld
  3. Indie-Game NaissanceE Wenn der Ton das Spiel macht

Videospiele: Inkompetenz macht Spieler wütend
Videospiele
Inkompetenz macht Spieler wütend

Gegner von Videospielen behaupten gerne, gewalttätige Spiele machten aggressiv. Eine Studie aber besagt: Nicht nur der Inhalt, sondern auch die Spielmechanik ist schuld.


    •  / 
    Zum Artikel