Post Office: Softwarefehler soll Menschen ins Gefängnis gebracht haben
(Bild: Toby Melville/Reuters)

Post Office Softwarefehler soll Menschen ins Gefängnis gebracht haben

Seit Jahren beklagen kleine Ladenbesitzer, die für das britische Post Office arbeiten, dass die Software Horizon Computer System ein Minus in die Kasse rechnet. Nun wurde tatsächlich ein Softwarefehler gefunden.

Anzeige

Ein Softwarefehler bei der britischen Post soll kleine Subunternehmer ins Gefängnis gebracht haben. Wie die BBC berichtet, mussten hundert kleine Ladenbesitzer vermeintliche Fehlbeträge in der Kasse persönlich ausgleichen oder wurden sogar als Betrüger verurteilt. Schuld sollen Fehler in der Software Horizon Computer System sein.

Laut dem Bericht hat eine unabhängige Untersuchung den Fehler in der Post-Office-Software gefunden. Im vergangenen Jahr überprüfte Second Sight im Auftrag von Post Office die Vorwürfe der Lizenznehmer. Die Kernsoftware sei in Ordnung, so das Ergebnis des Zwischenberichtes. Aber jeweils im Jahr 2011 und 2012 wurden bei 76 Subunternehmen jeweils bis zu 9.000 Britische Pfund minus in der Kasse ausgewiesen. Doch die Beträge wurden den Post-Office-Partnern nicht angelastet. Dennoch wollten über hundert Betroffene das Post Office nun verklagen, so BBC. Second Sight will die Untersuchung fortsetzen.

Das Unternehmen hat 11.500 Subunternehmer. Jo Hamilton, die Postdienste in ihrem Dorfladen in South Warnborough, Hampshire, angeboten hatte, sagte BBC News, dass die Probleme für sie im Jahr 2005 begonnen hätten. "Ich hatte Ende der Woche 2.000 Britische Pfund zu wenig in der Kasse, und ich rief den Helpdesk an und die sagten mir verschiedene Dinge, die ich tun sollte, und dann sagte die Software, dass ich 4.000 Britische Pfund zu wenig hatte." Laut ihrem Vertrag sei sie gezwungen gewesen, dies persönlich auszugleichen. Während sie die Rückzahlung leistete, wuchs ihr Minus laut Software auf 9.000 Britische Pfund.

Als ihr Minus bei 36.000 Britischen Pfund gelegen habe, habe sie begonnen, bei der Abrechnung mit dem Post Office zu lügen. Später musste sie auf schuldig wegen Buchhaltungsbetrug plädieren. Seitdem zahlt sie das Geld zurück.

Post-Office-Chefin Paula Vennells sagte der BBC, dass die Software zuverlässig arbeite. Sie gab einer mangelhaften Ausbildung der Betroffenen die Schuld.


DaCracker 12. Jul 2013

... die Gehaltssoftware meines Arbeitgebers hat ein ähnliches Problem :/

AveN 10. Jul 2013

Acer? Die vertreiben nämlich noch immer fehlerhafte BIOS-Files für ihre Laptops -.- BR AveN

Elchinator 10. Jul 2013

Das habe ich auch gerade gedacht. Die bröselige Software muß doch genau auflisten können...

RedCap1976 10. Jul 2013

Und was lernen wir mal wieder daraus. Traue keiner Software. Wenn mir die Software ein...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektverantwortliche Software Ingenieure (m/w)
    ebm-papst St. Georgen GmbH & Co. KG, St. Georgen
  2. Entwickler/in für Anwendungssoftware
    Bosch Rexroth AG, Elchingen
  3. SAP Anwendungsbetreuer (m/w) PP/LE/SD/MM
    Schütz GmbH & Co. KGaA, North Branch/NJ (USA), Shanghai (China)
  4. Software-Entwickler (m/w)
    Kries-Energietechnik GmbH&Co KG, Waiblingen

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TOPSELLER BEI ALTERNATE: G.Skill DIMM 8 GB DDR3-1600 Kit
    59,90€
  2. VORBESTELLBAR: Fire TV Stick
    39,00€ - Release 15.04.
  3. VORBESTELL-AKTION: Microsoft Lumia 640 vorbestellen und 32GB-Speicherkarte gratis dazu erhalten
    (159,00€/179,00€/219,00€ 3G/LTE/XL)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung 850 Evo

    M.2- und mSATA-Kärtchen erhalten mehr Cache

  2. Mozilla

    Firefox 37 bringt Zertifikatsperren und Nutzerfeedback

  3. Assassin's Creed Chronicles angespielt

    Drei mörderische Zeitreisen

  4. Operation Volatile Cedar

    Spionagesoftware aus dem Libanon

  5. Studie

    Facebook trackt jeden

  6. Umfrage

    Notebook bleibt beliebtestes Gerät zur Internetnutzung

  7. Surface 3 im Hands on

    Das Surface ohne RT

  8. Fotodienst

    Flickr erlaubt gemeinfreie Bilder

  9. Musikstreaming

    Jay Z startet Spotify-Konkurrenten Tidal

  10. Zahlungsabwickler

    Paypal erstattet Rücksendekosten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

Episode Duscae angespielt: Final Fantasy ist endlich wieder zeitgemäß
Episode Duscae angespielt
Final Fantasy ist endlich wieder zeitgemäß
  1. Test Final Fantasy Type-0 HD Chaos und Kampf

  1. Re: Das machen so viele...

    berritorre | 04:54

  2. Re: Firefox Geschwindigkeit

    Zwangsangemeldet | 04:47

  3. Re: Kundinnen und Kunden schaden

    Galde | 04:46

  4. Re: Golem hat keine Scripts von Facebook, dafür...

    berritorre | 04:36

  5. Re: Die viel größere Änderung beim DVD-/BD...

    Galde | 04:20


  1. 23:51

  2. 18:29

  3. 18:00

  4. 17:59

  5. 17:22

  6. 16:32

  7. 15:00

  8. 13:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel