Polaroid iM1836 Systemkamera mit Wechselobjektiven und Android

Polaroid hat auf der Consumer Electronics Show 2013 mit der iM1836 eine Systemkamera mit Wechselobjektiven vorgestellt, auf der Android läuft.

Anzeige

Nachdem im Dezember erste Gerüchte zu einer Android-basierten (Jelly Bean 4.1) Systemkamera von Polaroid aufkamen, hat es sich nun bewahrheitet: Die Polaroid iM1836 kommt tatsächlich auf den Markt. Die Kamera ist nicht wie Samsungs Galaxy-Kamera mit einem fest verbundenen Objektiv ausgerüstet, sondern kann mit unterschiedlichen Objektiven benutzt werden. Gefertigt wird sie von Sakar International - einem Lizenznehmer der Polaroid-Marke.

Mit einem Adapter können neben dem mitgelieferten 10-30-mm-Objektiv auch Micro-Four-Thirds-Objektive benutzt werden. Wie groß der Sensor der Polaroid iM1836 ist, hat der Hersteller bislang nicht verraten. Von der Brennweite des Kit-Objektivs her ist anzunehmen, dass es sich um einen Sensor in der Größe wie in der Nikon 1 handelt. Der ist 13,2 x 8,8 mm groß (Cropfaktor: 2,7) und damit kleiner als das Micro-Four-Thirds-Format (18 x 13,5 mm).

Aus dem Brennweitenbereich von 10 bis 30 mm bei Polaroids Kitobjektiv ergäbe sich dann der Bildeindruck eines Kleinbildzooms mit 27 bis 81 mm Brennweite. Der Sensor der Polaroid soll 18,1 Megapixel große Bilder produzieren und Videos mit 1080p ermöglichen.

Einen optischen oder elektronischen Sucher gibt es nicht. Stattdessen muss das 3,5 Zoll große Touchdisplay genutzt werden. Die Kamera ist mit WLAN und Bluetooth sowie einem HDMI-Ausgang ausgerüstet und speichert die Daten auf MicroSD-Karten. Ein Mobilfunkmodul fehlt anders als bei Samsungs Galaxy Cam.

Mit den Android-Apps können Bilder bearbeitet oder auf Facebook, Twitter, Youtube, Flickr und Vimeo heraufgeladen werden. Wer will, kann auch andere Android-Apps installieren, etwa zur Bildbearbeitung.

Die Polaroid iM1836 mit dem 10-30-mm-Objektiv soll rund 400 US-Dollar kosten und noch im ersten Quartal 2013 in den Handel kommen. Weitere Daten nannte Polaroid bislang nicht.


widdermann 09. Jan 2013

Hat die Kamera wie die Galaxy Kamera auch einen Quadcore? Ansonsten ist sie ja nicht viel...

Kommentieren




Anzeige
Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w) Echtzeit-Betriebssystem für NC-Steuerungen
    DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut
  2. Software-Entwickler (m/w) für Embedded Systeme
    Ultratronik GmbH, Gilching
  3. Softwareentwickler (m/w)
    DAK-Gesundheit, Bocholt
  4. EDV Koordinator/in im Bereich Versorgungswesen / Fachkraft Qualitätsmanagement (m/w)
    Bayerische Versorgungskammer, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  2. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  3. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  4. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  5. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  6. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  7. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip

  8. Load Impact

    Lasttests ganz einfach

  9. Butterfly S

    HTC verbessert sein erstes 5-Zoll-Smartphone

  10. Neue Rennspiele

    Forza 5, Drive Club und Gran Turismo 6 angespielt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Edward Snowden: NSA-Hacker verursachen weltweit Systemabstürze
Edward Snowden
NSA-Hacker verursachen weltweit Systemabstürze

Der NSA-Whistleblower spricht über die tägliche Praxis der US-Geheimdienste und die Folgen für die Angegriffenen. Er bekräftigte, dass er von seinem NSA-Rechner aus an die elektronischen Kommunikationsdaten von jedem kommen konnte.

  1. Ex-US-Vizepräsident Cheney verdächtigt Edward Snowden der Spionage für China
  2. NSA Geheimdienste lassen sich Sicherheitslücken liefern
  3. TAO US-Geheimdienst NSA spioniert China seit 15 Jahren aus

Xbox One: "Microsofts Geschäftspolitik gefährdet Xbox-Geschäft"
Xbox One
"Microsofts Geschäftspolitik gefährdet Xbox-Geschäft"

Die Kritik an der Xbox One sei mehr als das Gegrummel enttäuschter Fans, sondern gefährde einen von Microsofts wichtigsten Geschäftsbereichen, schreibt ein Marktforscher. Dass die Lage tatsächlich ernst sein könnte, zeigt eine Umfrage von Amazon.com.

  1. We are Watching You Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA
  2. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  3. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik

Sharp: Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad
Sharp
Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad

Sharp hat eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 44,4 Prozent entwickelt. Dafür wird eine dreischichtige Stapelsolarzelle mit einer Linse eingesetzt. Das Sonnenlicht wird auf die Zelle fokussiert.

  1. Solar Impulse Solarflugzeug fliegt nach Dallas
  2. Solar Impulse Solarflugzeug startet zur USA-Tour
  3. Sonnenenergie Spezielle Solaranlage liefert Strom und Wasser

Zum Artikel