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Artwork von Pokémon Sonne und Mond
Artwork von Pokémon Sonne und Mond (Bild: Nintendo)

Pokémon Sonne und Mond im Test: Alola-Anime mit Kameraproblemen

Artwork von Pokémon Sonne und Mond
Artwork von Pokémon Sonne und Mond (Bild: Nintendo)

Ab auf die Insel. Nintendos Taschenmonster werden in Pokémon Sonne und Mond zu Reittieren, lernen neue Super-Attacken und werden - fast wie bei Nintendogs - neuerdings auch gepflegt und geputzt.

So manches Pokémon stellt sich in Pokémon Go, Nintendos Mobile-Game, ja ganz schön an, bevor es in einem Pokéball verschwindet. In Pokémon Sonne und Mond dürfen wir endlich wieder Pokémon fangen, wie es sich gehört: mit Knöpfchen drücken, statt Finger wischen, und einem ehrenvollen Kampf, bevor das wilde Monster auf Bonbongröße zusammenschrumpft und fortan in unserem Pokéball residiert.

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Pokémon Sonne und Mond stellt die siebte Generation der Pokémon-Reihe dar und hält sich im Großen und Ganzen an das klassische Spielprinzip. Reiseziel sind dieses Mal die Alola-Inseln. Es wird also sonnig und warm im Rollenspiel auf dem Nintendo 3DS.

Die Hawaii-ähnliche Atmosphäre fängt das Spiel ganz wundervoll ein. Die Region ist in vier primäre Inselabschnitte unterteilt. Die Einwohner und später auch der Spieler nutzen die Pokémon beispielsweise, um auf den Wellen zu reiten und so von Eiland zu Eiland zu kommen. Auf der Reise gilt es zudem, mit der Hilfe von Pokémon Steine zu zertrümmern.

Auf einer geheimnisvollen fünften und künstlichen Insel hat sich die Aether Foundation, eine Organisation, die sich selbstlos um Pokémon kümmert, ein Zuhause gemacht. Sie erforscht die mysteriösen Ultrabestien, vor denen man sich in der Alola-Region fürchtet. Ebenso furchteinflößend stellt sich Team Skull vor, das in Pokémon Sonne und Mond die Rolle des gegnerischen Teams à la Team Rocket übernimmt.

Fast wie ein Pokémon-Anime zum Mitspielen

Der Konflikt zwischen der Aether-Stifung, ihrer Forschung an den Ultrabestien und inwieweit Team Skull darin verwickelt ist, machen den Hauptteil der sehr linearen Handlung von Pokémon Sonne und Mond aus. Der Spieler stolpert alle Meter weit nicht nur in die bekannten Kämpfe gegen wilde Pokémon, sondern auch in selbstablaufende Storysequenzen - häufiger noch als in Pokémon X und Y. Die Handlung wird dabei sehr zäh vorangetrieben und ist in den meisten Teilen zumindest für Genre-Kenner oder Serienfans recht vorhersehbar. Ein paar Überraschungen und zahlreiche Situationen zum Schmunzeln hält sie aber parat.

Bei der Inszenierung machen Pokémon Sonne und Mond einen deutlichen Schritt nach vorne. Charaktere werden mit Schwenks in der 3D-Umgebung in Szene gesetzt, der Detailgrad der Grafikengine für Spezialeffekte und Mimik der Charaktere ist ebenfalls gestiegen. Die Erkundung der Alola-Region wirkt natürlicher als in älteren Serienteilen, da die Entwickler erstmals das Feld-basierte Steuerungssystem durch ein dynamisches ersetzt haben. Eingaben mit dem Analogstick werden direkter umgesetzt, die Figuren bewegen sich nicht sofort ein ganzes Feld weiter, sondern auf Wunsch auch nur ein paar Pixel.

Die beschriebenen Neuerungen bei der Grafik und Steuerung haben aber nicht nur positive Effekte. Die Kamera klebt meist sehr nah an den Spielfiguren, was die Übersicht erschwert. Meist sehen Spieler nur Held beziehungsweise Heldin und etwas von der Straße oder dem hohen Gras, durch das sie gerade rennen. In Gebäuden kommt die detailreiche Inneneinrichtung zwar toll zur Geltung, aber oft sieht man nicht einmal, wo der nächste Ausgang ist.

Das Übersichtsproblem wird primär duch eine neue automatische Karte auf dem unteren Bildschirm des 3DS/2DS gelöst. Selbst im Pokédex steckt in Sonne und Mond ein Pokémon: Das knuffige Rotom macht es sich im Minicomputer gemütlich und dient als Mini-GPS. Es zeichnet die Karte automatisch mit und zeigt Story-Ziele mit einem Fähnchen an.

Mehr Komfort in Kämpfen 

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My1 21. Nov 2016

wo hast du da den beweis? ich habe gelesen dass man die spiele im 3DS zwar angezeigt...

Dwalinn 16. Nov 2016

Das nennst du Albern? Guck dir doch mal andere Spiele an da kämpfen teils Menschen...

My1 16. Nov 2016

wie bereits geschrieben hatte ich mir oot3d geholt da ich schon n powersaves modul habe...

Spiritogre 15. Nov 2016

Der Witz war gut ... Im Vergleich zu so manchem (Atlus) RPG oder gar einem Xenoblade...



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