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Wir fangen ein Pokémon in Pokémon Go.
Wir fangen ein Pokémon in Pokémon Go. (Bild: Golem.de / Foto: Michael Wieczorek)

Pokémon Go im Test: Hype in der Großstadt, Flaute auf dem Land

Pokémon Go ist offiziell in Deutschland erschienen. Seit dem Start von Nintendos zweiter Smartphone-App hebt die hauseigene Aktie ab. Weltweit fangen Spieler fleißig Pokémon und tragen Arenakämpfe aus. Wir waren in Paris, Berlin und auf dem Land unterwegs und klären im Test, ob Pokémon Go den Hype auch spielerisch verdient hat.

"Pokémon Go öfter gegoogelt als Porn", "Nintendo-Aktie um 20 Prozent gestiegen", "Bitte keine Pokémon-Jagd im Holocaust-Museum" - das alles sind Schlagzeilen der vergangenen Woche, nach dem offiziellen Start von Pokémon Go in den USA. Bisher konnte Nintendos zweite Smartphone-Applikation nur durch ein paar Kniffe in Deutschland für iOS und Android installiert werden, seit heute ist sie offiziell erhältlich und verfügbar.

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Nach Miitomo ist Pokémon Go zwar schon die zweite Applikation, aber gleichzeitig das erste richtige Videospiel von Nintendo für Smartphones. In Pokémon Go laufen Spieler mit aktiviertem GPS-Tracking durch die echte Welt und suchen wilde Pokémon. Wo und wann die knuffigen Biester auftauchen, definieren die Server von Niantic. Spieler werden durch ein Rascheln auf der digitalen Karte und die Vibrationsfunktion des Smartphones auf sie aufmerksam.

Das Spiel blendet die Echtwelt-Umgebung durch die nach außen gerichtete Linse ein, Pfeile an den Displayrändern geben einen Hinweis darauf, wo sich das Pokémon versteckt hält. Gefangen wird es mit einem Pokéball, genau wie in der Anime-Serie. Ein simpler Wisch und etwas Timing sind gefragt, aber komplexe Kämpfe, wie Spieler sie aus den traditionellen Pokémon-Spielen auf den Nintendo-Konsolen kennen, sind nicht erforderlich. Um an die nötigen Pokébälle sowie andere Gegenstände wie Medizin oder Weihrauch zu kommen, müssen Spieler sogenannte Pokéstops aufsuchen.

Pokéstops à la Ingress

Für die Entwicklung von Pokémon Go zeichnet das Studio Niantic Labs verantwortlich, das bereits mit Ingress eine erfolgreiche App mit Augmented-Reality-Fokus auf den Markt gebracht hat. Die Technik hinter Ingress arbeitet auch in Pokémon Go, die Ballungszentren sind identisch. Beide Spiele nutzen Gebäude, Denkmäler oder Graffitis für die Gestaltung der virtuellen Spielwelt. In Pokémon Go sind das die besagten Pokéstops und Gyms.

Besonders schön ist es, wenn wir an bekannten Örtlichkeiten durch geschickt gesetzte Pokéstops auf Details aufmerksam werden, die uns vorher nie aufgefallen sind. So geschehen beispielsweise bei den Zinnrinnen der Alten Wache am Hauptbahnhof in Hannover.

Wenig einsteigerfreundlich 

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Elgareth 21. Jul 2016

In welcher Stadt denn? Sowas ist mir ja noch nie passiert, weder am Smartphone noch am...

Moe479 20. Jul 2016

ja genau, völlig neue erfahrungen warten auf euch, die ohne nie zustande gekommen wären...

TheUnichi 20. Jul 2016

Ja, eine Partnerschaft. Die hatten sie z.B. auch mit AXA und das ist auch was anderes...

franzbauer 20. Jul 2016

Schlechtestes Portal in Saarbrücken! Name: "Heimgehen", Foto nur irgend etwas dunkles...

quineloe 19. Jul 2016

Ja, es ist tatsächlich Dating https://i.imgur.com/GcrBipY.jpg :D



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