Play Store: Google senkt Preis für Nexus 4 um 100 Euro
Google senkt Preis für Nexus 4. (Bild: Google / Screenshot: Golem.de)

Play Store Google senkt Preis für Nexus 4 um 100 Euro

Um jeweils 100 Euro hat Google im Play Store den Preis für das Android-Smartphone Nexus 4 gesenkt. Die Preise bei deutschen Onlinehändlern bleiben vorerst unverändert.

Anzeige

Das Android-Smartphone Nexus 4 gibt es im Play Store in der Basisausführung mit 8 GByte Flash-Speicher nun für 200 Euro. Damit ist der alte Preis um 100 Euro gesenkt worden. Das besser ausgestattete Modell mit 16 GByte kostet mit 250 Euro weiterhin im Vergleich zum Basismodell einen Aufschlag von 50 Euro. Ein Modell mit 32 GByte Speicher gibt es weiterhin nicht. Bei der Bestellung über den Play Store kommen pro Bestellung 10 Euro Versandkosten dazu.

Im deutschen Onlinehandel ist die Preissenkung noch nicht angekommen. Das 16-GByte-Modell kostet weiterhin um die 330 Euro. Das 8-GByte-Modell ist sogar noch teurer, weil es offiziell gar nicht im deutschen Handel jenseits des Play Store angeboten wurde. Generell hat das Nexus 4 keinen Steckplatz für Speicherkarten, so dass sich erst mal keine weiteren Daten auf dem Gerät ablegen lassen, wenn der interne Speicher voll ist.

  • Nexus 4 (Quelle: Google)
  • Google Maps auf dem Nexus 4 (Quelle: Google)
  • Das Nexus 4 ist 9,1 mm dick. (Quelle: Google)
  • Google Now auf dem neuen Nexus 4 (Quelle: Google)
  • GMail auf dem Nexus 4 (Quelle: Google)
  • Texteingabe per Gestensteuerung auf dem Nexus 4 (Quelle: Google)
  • Uhr des Nexus 4 (Quelle: Google)
  • Nexus 4 (Quelle: Google)
Google Maps auf dem Nexus 4 (Quelle: Google)

Die erste Preissenkung des Nexus 4 lässt vermuten, dass es schon bald ein Nachfolgemodell dafür geben könnte. Seit zehn Monaten hat Google kein neues Nexus-Smartphone mehr angekündigt.

Ende Oktober 2012 wurde das Nexus 4 vorgestellt und der Verkauf im Play Store startete Mitte November 2012. Dort war das zusammen mit LG entwickelte Android-Smartphone über Wochen nur an einzelnen Tagen bestellbar. Das war so bis Ende Januar 2013, dann ging das Interesse an dem Smartphone offenbar deutlich zurück. Google hat nie Verkaufszahlen für das Nexus 4 verraten, so dass bis heute nicht klar ist, ob die Nachfrage so besonders hoch war oder ob Google einfach zu wenig Geräte für den Verkauf vorrätig hatte.

Das Nexus 4 hat einen 4,7 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln. Das Display wird mit Cornings Gorilla Glass 2 vor Kratzern geschützt. Auf der Gehäuserückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Licht. Auf der Displayseite ist eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videotelefonate untergebracht.

Das Nexus 4 hat 2 GByte Arbeitsspeicher und einen Quad-Core-Prozessor Snapdragon S4 Pro mit einer Taktrate von 1,5 GHz. Neben UMTS- und GSM-Technik gibt es Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n und einen NFC-Chip. Das Gehäuse des Nexus 4 misst 133,9 x 68,7 x 9,1 mm und es wiegt 139 Gramm.

Nachtrag vom 28. August 2013, 10:20 Uhr

Wer nach dem 13. August 2013 noch ein Nexus 4 zum alten Preis im Play Store gekauft hat, kann sich die Differenz im Rahmen von Googles Preisgarantie erstatten lassen. Dazu muss ein Formular ausgefüllt an Google gesendet werden. Wichtig ist dabei, dass der Kauf maximal 15 Tage vor der Preissenkung liegt. Außerdem muss der Antrag in den kommenden 15 Tagen gestellt werden, danach verfällt der Anspruch auf Erstattung.


S-Talker 11. Sep 2013

Abschreibungsdenken hat doch nichts mit Ratenzahlung zu tun. Ich kaufe alles bar...

darth_elch 06. Sep 2013

Und schon bekommen? Meines schwebt irgendwo zwischen Google und UPS und keiner weiß was...

hackCrack 03. Sep 2013

Schonmal bilder vom Lumia 1020 gesehen? :D

swilson 30. Aug 2013

das ist auf jeden Fall ein cooles Angebot. Blöd nur dass ich mir gerade ein neues android...

Sebbi 30. Aug 2013

"Early Adopter" ... nach 8 Monaten? ;-)

Kommentieren




Anzeige

  1. Software Tools Betreuer (m/w)
    Continental AG, Villingen
  2. IT-Architektur Enterprise Architecture Management
    Daimler AG, Stuttgart
  3. Referentin / Referent Online-Marketing / Veranstaltungsorganisation
    Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Freiburg
  4. (Senior-)Berater (m/w) SAP CRM
    Capgemini Deutschland GmbH, verschiedene Standorte

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Watchever und Dropbox

    Einige Apps haben Probleme mit iOS 8

  2. Apples iOS 8 im Test

    Das mittelmäßigste Release aller Zeiten

  3. Online-Handel

    Bei externen Händlern mit Amazon-Konto einkaufen

  4. Digitale Verwaltung 2020

    E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen

  5. Sony

    Erwarteter Verlust wegen Mobilsparte mehr als viermal höher

  6. Satoshi Nakamoto

    Wikileaks sollte auf Bitcoin verzichten

  7. UI-Framework

    Digias Qt wird zur Qt-Company

  8. Microsoft

    PC-Version des Xbox-One-Controllers angekündigt

  9. Security

    FreeBSD schließt Schwachstelle im TCP-Stack

  10. Nach der Orangebox

    AMD und Canonical bieten Openstack-Server



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spy Files 4: Wikileaks veröffentlicht Spionagesoftware von Finfisher
Spy Files 4
Wikileaks veröffentlicht Spionagesoftware von Finfisher
  1. Spiegel-Bericht BND hört Nato-Partner Türkei und US-Außenminister ab
  2. Bundestrojaner Software zu Online-Durchsuchung einsatzbereit
  3. Reporter ohne Grenzen Deutscher Provider unterstützt russische Zensur im Ausland

Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

    •  / 
    Zum Artikel