Nexus 4
Nexus 4 (Bild: Google)

Play Store Google liefert bestellte Nexus 4 erst innerhalb von 3 Wochen

Viele Käufer eines Nexus 4 erhalten das Android-Smartphone erst in den nächsten drei Wochen. Dafür erlässt Google den Betroffenen die Versandgebühr. Der Kaufpreis wurde bei einigen Käufern schon abgebucht.

Anzeige

Erst war das Nexus 4 zum Verkaufsstart nach kurzer Zeit vergriffen, nun kann Google auch die Bestellungen nicht sofort bedienen. Per E-Mail erhielten viele Kunden zwei Tage nach der Bestellungsbestätigung die Nachricht, dass das Smartphone vorerst nicht ausgeliefert wird. Eine Stunde vorher war ihnen per E-Mail der Versand in dieser Woche zugesichert worden, wie das Blog Mobiflip sehr detailliert schildert und Leser uns bestätigen.

Käufer müssen bis zu drei Wochen auf die Lieferung warten, wie mehrere Leser Golem.de berichten. Wie viele Käufer das betrifft, ist unbekannt, die vielen Berichte weltweit lassen aber darauf schließen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt. Als Ausgleich für die Lieferverzögerung müssen die betroffenen Käufer die Versandgebühr in Höhe von 10 Euro nicht zahlen.

Kaufpreis des Nexus 4 vor der Auslieferung abgebucht

Einige Käufer berichten, dass Google den Kaufpreis für das Nexus 4 bereits abgebucht hat. Im Play Store wird eine Kreditkarte zum Einkauf benötigt. Nach den bisher vorliegenden Informationen waren von der vorzeitigen Abbuchung nur Besitzer einer Prepaid-Kreditkarte betroffen. Laut Bestätigungs-E-Mail zum Kauf muss die Ware erst bei Lieferung bezahlt werden. Warum Google früher abgebucht hat und wie es damit umgehen wird, ist noch nicht bekannt.

Am 13. November 2012 startete der Verkauf des Nexus 4 im Play Store. Nach 15 Minuten war die 16-GByte-Ausführung ausverkauft und fünf Minuten später die 8-GByte-Version. Bisher hat Google keine Angaben dazu gemacht, wie viele Geräte in Deutschland vorrätig waren. Auch in anderen Ländern waren die neuen Nexus-Modelle in weniger als einer Stunde ausverkauft.

Wann die neuen Nexus-Modelle im Play Store wieder verfügbar sein werden, kann Google noch nicht sagen.

Google und LG machen derzeit keine Angaben, wann und zu welchem Preis das Nexus 4 in Deutschland jenseits des Play Store erscheint. Die zuverlässigsten Angaben dazu gibt es derzeit aus dem Handel. Bei Media Markt und Saturn wird das Nexus 4 mit 16 GByte 45 Euro mehr als im Play Store kosten. Media Markt will es am 15. Dezember 2012 anbieten, Saturn nennt einen Zeitraum von mehr als vier Wochen.

Käufer berichten von Problemen bei der Rückgabe

Wer im Play Store bestellt, kann ein Gerät ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen zurückgeben - wie bei anderen Onlinehändlern auch. Mittlerweile haben viele stationäre Händler darauf reagiert und gewähren diese Rückgabemöglichkeit ebenfalls. Käufer eines Nexus 7 der ersten Generation berichten, dass die Rückgabe im Play Store sehr mühsam gewesen sei. Nachdem das Gerät beim Hersteller angekommen sei, habe es zwei bis drei Monate gedauert, bis Google das Geld zurück überwiesen habe.

Nachtrag vom 27. November 2012

Google hat Käufer des Nexus 4 nach knapp zwei Wochen darüber aufgeklärt, was es mit der vermeintlichen Abbuchung der Kaufsumme vor der Lieferung zu tun hat. Laut Google wurde kein Geld vor der Lieferung abgebucht, sondern nur geprüft, ob auf der Kreditkarte ausreichend Geld für den Kauf vorhanden ist. Dass diese Abfrage als Kauf auf der Kreditkartenrechnung auftaucht, hätten die entsprechenden Kreditkartenfirmen zu verantworten, heißt es von Google. Betroffene Kunden müssten nun entweder die Summe für den Kauf nochmals auf die Kreditkarte laden oder aber bei der Kreditkartenfirma die Freigabe der Prüfabfrage verlangen. Unklar bleibt dabei, weshalb Google diese Abfrage überhaupt tätigt, denn die Deckung der Kreditkarte kann sich bis zur Auslieferung der Geräte ja noch erheblich ändern.


My2Cents 19. Nov 2012

Bei dem P/L-Verhältnis würde ich von 500.000 alleine in Deutschland ausgehen...

My2Cents 19. Nov 2012

wie erklären die den Käufern, dass diese trotz 650,- für das Nexus 4 weitere 3 Wochen...

elgooG 17. Nov 2012

Sehe ich auch so. Perpaid-Karten haben nun mal ein paar Nachteile und das ist einer...

boiii 16. Nov 2012

Bei Amazon passiert das auch. Hatte ein Handy von Nokia bestellt, bei dem die...

Kommentieren




Anzeige

  1. IT Administrator SAP (m/w)
    CureVac GmbH, Tübingen
  2. IT Systemadministrator (m/w) IT Service Transition und IT Service Operation
    KfW Bankengruppe, Berlin
  3. Informatiker / Application-Manager EAI/BI (m/w)
    TransnetBW GmbH, Wendlingen bei Stuttgart
  4. IT-Referent (m/w)
    AOK-Bundesverband, Berlin

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. TIPP: SanDisk SDCZ48-064G-U46 Ultra 64GB USB-Flash-Laufwerk USB 3.0
    19,00€
  2. Marshall STANMOREBLACK stanmore Bluetooth-Lautsprecher
    285,00€ statt 329,00€
  3. ARLT-Sale
    (Restposten, Rücksendungen und Gebrauchtware)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Multimedia-Bibliothek

    Der Leiter des FFmpeg-Projekts tritt zurück

  2. Demo wegen #Landesverrat

    "Come and get us all, motherfuckers"

  3. Tor-Netzwerk

    Öffentliche Bibliotheken sollen Exit-Relays werden

  4. Bitcoin

    Mt.-Gox-Gründer Mark Karpelès verhaftet

  5. Windows 10

    Microsoft gibt Enterprise-Version frei

  6. Schwachstellen

    Fernzugriff öffnet Autotüren

  7. Die Woche im Video

    Windows 10 bis zum Abwinken

  8. Oneplus 2 im Hands On

    Das Flagship-Killerchen

  9. #Landesverrat

    Range stellt Ermittlungen gegen Netzpolitik.org vorerst ein

  10. Biomimetik

    Roboter kann über das Wasser laufen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



New Horizons: Pluto wird immer faszinierender
New Horizons
Pluto wird immer faszinierender
  1. Die Woche im Video Trauer, Tests und Windows 10
  2. New Horizons Gruß aus den Pluto-Bergen
  3. Raumfahrt New Horizons wirft einen kurzen Blick auf den Pluto

In eigener Sache: Preisvergleich bei Golem.de
In eigener Sache
Preisvergleich bei Golem.de
  1. In eigener Sache News von Golem.de bei Xing lesen
  2. In eigener Sache Golem.de erweitert sein Abo um eine Schnupper-Version

Deep-Web-Studie: Wo sich die Cyberkriminellen tummeln
Deep-Web-Studie
Wo sich die Cyberkriminellen tummeln
  1. Identitätsdiebstahl Gesetz zu Datenhehlerei könnte Leaking-Plattformen gefährden

  1. Re: Iron Sky!

    backdoor.trojan | 14:01

  2. Re: Sicherheitslücken im Fork über Jahre hinweg...

    toco | 13:49

  3. Re: Zeit um auf Linux umzusteigen

    9Z3R06 | 13:49

  4. Zu wenige

    x2k | 13:22

  5. die 2000 demonstranten sind nun auf der...

    Der Rechthaber | 13:11


  1. 11:30

  2. 10:46

  3. 12:40

  4. 12:00

  5. 11:22

  6. 10:34

  7. 09:37

  8. 18:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel