Planetary Resources: drei Stretch-Goals erreicht
Planetary Resources: drei Stretch-Goals erreicht (Bild: Planetary Resources)

Planetary Resources: Weltraumteleskop Arkyd räumt bei Kickstarter ab

Arkyd ist das erfolgreichste Weltraumprojekt auf Kickstarter: 1,5 Millionen US-Dollar hat das Weltraumbergbauunternehmen Planetary Resources für sein Weltraumteleskop auf der Crowdfunding-Plattform gesammelt - das Anderthalbfache der angestrebten Summe.

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Das US-Unternehmen Planetary Resources hat die Crowdfunding-Kampagne für das Weltraumteleskop Arkyd höchst erfolgreich abgeschlossen. Es wurde so viel Geld zugesagt, dass drei sogenannte Stretch-Goals erreicht wurden.

Eine Million US-Dollar wollte Planetary Resources über die Plattform Kickstarter einsammeln. Am Ende haben über 17.600 Nutzer mehr als 1,5 Millionen US-Dollar zugesagt. Damit ist es das erfolgreichste Weltraumprojekt auf Kickstarter. Ein großer Posten stammt von Richard Branson: Der britische Unternehmer spendete 100.000 US-Dollar für das Teleskop.

Arkyd-100 ist ein Weltraumteleskop, das Planetary Resources 2014 ins All schießen will. Es ist zur Beobachtung von Asteroiden gedacht: Planetary Resources will auf diesen Himmelskörpern Rohstoffe abbauen. Mit Arkyd will das Weltraumbergbauunternehmen vielversprechende Kandidaten aufspüren.

5-Megapixel-Sensor

Arkyd ist etwa 20 Zentimeter hoch, 42 Zentimeter lang und wiegt 15 Kilogramm - für den Transport wird es etwas verkleinert. Das Teleskop verfügt über eine optische Einheit mit einer Brennweite von 200 Millimetern und Blende f/4, um nach Asteroiden Ausschau zu halten. Der Bildsensor hat eine Auflösung von 5 Megapixeln. Weitere Sensoren sind an der Seite angebracht. Mit Energie wird das Weltraumteleskop von zwei Solarmodulen versorgt, die im Betrieb ausgeklappt werden. Schließlich sind außen noch ein Bildschirm und ein Kameraarm angebracht - Letzterer dient dazu, Bilder vom Weltraumteleskop selbst aufnehmen zu können.

  • Das Weltraumteleskop Arkyd soll nicht nur nach Asteroiden Ausschau halten, sondern auch Nutzer vor der Erde porträtieren. (Bild: Planetary Resources)
  • So soll ein Space Selfie aussehen. (Bild: Planetary Resources)
  • Zum Selfie gbt es en Zertifikat. (Bild: Planetary Resources)
  • Außerdem nimmt das Teleskop auch andere Himmelskörper auf - dafür muss der Spender aber tiefer in die Tasche greifen. (Bild: Planetary Resources)
Das Weltraumteleskop Arkyd soll nicht nur nach Asteroiden Ausschau halten, sondern auch Nutzer vor der Erde porträtieren. (Bild: Planetary Resources)

Ziel der Crowdfunding-Kampagne war, Geld für den Transport des Teleskops in den Weltraum sowie für den Betrieb zu sammeln. Das war sehr erfolgreich: Es konnte auch das erste Stretch-Goal finanziert werden, die Einrichtung einer zweiten Bodenstation, über die mehr Daten von Arkyd empfangen werden können. Den Transfer wird voraussichtlich Bransons Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic übernehmen.

Nutzer vor Erde

Zu den Belohnungen, die Planetary Resources ausgelobt hat, gehörten die sogenannten Space Selfies, Selbstporträts der Sender im Weltall: Der Spender stellt dem Unternehmen ein Digitalfoto von sich zur Verfügung. Dieses wird auf dem Bildschirm von Arkyd angezeigt und dann von der externen Kamera mit der Erde als Hintergrund abfotografiert. Als zweites Stretch Goal erhalten die Spender zusätzlich ein Beta Selfie. Das Foto wird während des Baus des Teleskops auf der Erde aufgenommen. Durch die zweite Bodenstation können auch mehr Space Selfies zur Erde gefunkt werden.

Arkyd soll nicht nur dem Weltraumbergbau dienen: Spender konnten auch Studenten oder Wissenschaftlern Beobachtungszeit finanzieren oder ein Bild von einem Himmelskörper ihrer Wahl in Auftrag geben. Das dritte Stretch-Goal steht im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Nutzung von Arkyd: Planetary Resources will zusammen mit der Citizen-Science-Community Zooniverse eine Plattform entwickeln, über die Nutzer am heimischen Rechner selbst nach Asteroiden suchen können.


Max-M 03. Jul 2013

;)

ichbinhierzumfl... 03. Jul 2013

interessant :) danke :)

tomate.salat.inc 03. Jul 2013

Und wo ist da jetzt bitte was verwerfliches dran? Wenn er garnichts gespendet hat, hätte...

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