Pixel Qi Sonnentaugliche Displays sollen iPad-Auflösung erreichen

Mit der sonnentauglichen Displaytechnik von Pixel Qi soll bald die gleiche hohe Auflösung erreicht werden wie bei Apples Retina-Display im iPad 3, jedoch nur zu einem Bruchteil des Energiebedarfs.

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2.048 x 1.536 Pixel beträgt die Auflösung des iPad-Displays. Doch unter hellem Sonnenlicht lässt sich kaum noch etwas erkennen und der Strombedarf ist vergleichsweise hoch. Pixel-Qi-Displays haben dieses Problem wie E-Ink-Panels aus E-Book-Readern dank eines reflektiven Modus ohne Hintergrundbeleuchtung nicht.

Ihre Auflösung soll bald die Werte des iPads erreichen, kündigte Pixel-Qi-Chefin Mary Lou Jepsen im Blog des Herstellers an.

Die Displays von Pixel Qi sind auch in direktem Sonnenlicht ablesbar und besonders energieeffizient. Sie arbeiten je nach Notwendigkeit mit aktivierter Hintergrundbeleuchtung oder mit einem reflektiven Modus, bei dem die energiefressende Beleuchtung nicht erforderlich ist und stattdessen das Sonnenlicht genutzt wird.

Im Gegensatz zu Apples iPad 3, bei dem das hochauflösende Display viel Energie benötigt, soll das künftige HD-Display von Pixel Qi deutlich stromsparender sein. Bei einer Helligkeit von 200 Nits benötigt das iPad ungefähr 5 Watt, während Pixel Qi nur 2 Watt für sein kommendes Display angibt. Noch drastischer ist der Unterschied im Freien. Bei größter Helligkeitsstufe benötigt das iPad-Display knapp 8 Watt, gab Pixel Qi an, während seine eigene Technik unter 1 Watt benötigt.

Pixel Qi befindet sich nach eigenen Angaben bereits in Abschlussgesprächen mit potenziellen Partnern, die das neue Display einsetzen wollen.


zah 24. Apr 2012

Es ist ein großer Unterschied zwischen RGB (additive Farbmischung) und CMY (subtraktive...

bstea 24. Apr 2012

Wenn ich mich recht entsinne war Pixel Qi die kommerz. Auskoppelung des OLPC Displays, d...

attitudinized 24. Apr 2012

Kann man kaufen ist allerdings schwierig zu produzieren und daher zu teuer.

Raketen... 24. Apr 2012

Jepsen hat das Display für das XO quasi erfunden.

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