Pixel Bewegte 8-Bit-Kunst zum An-die-Wand-Hängen

Fans von 8-Bit-Spielekonsolengrafik können davon inspirierte Kunstwerke mit dem elektronischen Bilderrahmen "Pixel" an die Wand hängen - sogar interaktiv, da es einen Näherungssensor gibt.

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8-Bit-Grafik erlebt gerade eine Renaissance. Nicht nur in Spielen von unabhängigen Entwicklern, die moderne oder ungewöhnliche Spielkonzepte mit grobpixeligem Charme umsetzen, auch in Form von Kickstarter-Projekten wie Pixel, einer im nostalgischen Holzrahmen versteckten programmierbaren 32-x-32-Pixel-Matrix. Angesteuert werden sie von der Open-Source-Platine IOIO; die Bilder und Animationen werden mit einem Android-Gerät per Bluetooth übertragen.

Mit den insgesamt 1.024 Pixeln lassen sich nicht nur einfache statische und animierte Grafiken an die Wand hängen. Das Retrodisplay kann durch seinen integrierten Näherungssensor auch seinen Inhalt ändern, wenn jemand vor ihn tritt. Demonstriert wird das mit einem animierten Gesicht, das eine Grimasse zieht. Doch auch die nicht interaktiven Animationen können dem Zuschauer ein Grinsen entlocken, unter den Beispielen ist auch eine Hommage an Pac-Man.

  • Pixel - hinter dem 38 x 38 cm großen Holzrahmen steckt die Elektronik. (Bild: Al Linke)
  • Pixel - Nahaufnahme von der Seite (Bild: Al Linke)
  • Pixel - 32-x-32-LEDs bringen pixelige Grafiken und Animationen zur Geltung. (Bild: Al Linke)
  • Pixel - ist die LED-Matrix inaktiv, sieht das Display aus wie ein normaler Spiegel, vom Stromkabel abgesehen. (Bild: Al Linke)
Pixel - hinter dem 38 x 38 cm großen Holzrahmen steckt die Elektronik. (Bild: Al Linke)

Spieglein, Spieglein...

Ist das Gerät abgeschaltet, verhält es sich wie ein normaler Spiegel. Werden nur einige LEDs aktiviert, können nichtsahnende Betrachter auch mit Textnachrichten wie "Lächle, du bist schön" überrascht werden. Wer das verräterische Stromkabel verbergen will, sollte entweder eine neue Wandsteckdose hinter Pixel verstecken oder auf einen Lithium-Ionen-Akku ausweichen. Mehr als ein Tag soll das Display damit aber nicht aktiv sein können.

Für Bilder reicht es, wenn diese einmalig mit einem Android-Gerät per Bluetooth übertragen werden. Pixel speichert ein Bild, bis es vom Strom getrennt wird. Bei Animationen und Näherungssensor-Anwendungen ist es hingegen erforderlich, dass die Verbindung zu einem Android-Gerät ständig besteht. Eine iPhone- und iPad-Unterstützung gibt es bisher nicht, da die Zeit für die Entwicklung einer entsprechenden App fehlte.

8-Bit-Kunst

Es gibt bereits einige nette, von Spieleentwicklern und Grafikern produzierte kleine Kunstwerke für Pixel, wobei sie teils eigene kostenlose Android-Apps anbieten. Entwickelt wurde der elektronische Bilderrahmen vom IT-Manager Al Linke, der seit sechs Monaten in seiner Freizeit daran arbeitete. Unterstützung erhielt er dabei von Ytai Ben-Tsvi, dem Erfinder des IOIO-Boards, und vom chinesischen Elektronikhersteller Seeedstudio. Auf der Google+-Seite von Al Linke sind viele der Bilder zu sehen, die bereits für Pixel designt wurden.

Auf Kickstarter hat das Projekt bereits kurz nach seinem Start die Mindestsumme von 8.000 US-Dollar überschritten - derzeit sind es über 10.000 US-Dollar. Derzeit gibt es das pixelige Display nur noch für 229 US-Dollar, die ersten zehn Unterstützer mussten nur 179 US-Dollar ausgeben. Als günstigere Alternative gibt es Selbstbausets mit 32 x 32 (Pixel Guts 1.024) oder 32 x 16 LEDs (Pixel Guts 512). Ausgeliefert werden soll Pixel frühestens im April 2013.


Lala Satalin... 29. Jan 2013

...

DASPRiD 13. Jan 2013

Eben. Ein iPad z.B. spiegelt genau so :D

blubberlutsch 12. Jan 2013

wenn das Ding ohne extra Kabel auskommen würde, fänd ichs ja interessant.. Man hätt ja...

HerrMannelig 11. Jan 2013

Wenns das für nen 10er bei Conrad gibt, dann wird es das für 5 Euro überall anders...

ODB 11. Jan 2013

ach wieso, ist doch dasselbe wie mit den digitalen Bilderrahmen, zu teuer/klein, und wenn...

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