Pinselplotter Sylvias Watercolorbot malt mit Wasserfarben

Die 12-jährige Sylvia Todd hatte die Idee zu einem Roboter, der mit Wasserfarben malen kann. Nachdem sie die Silbermedaille der Robogames gewann, den Malroboter auf der Maker Faire zeigte und ihn im Weißen Haus vorstellen durfte, soll er über Kickstarter finanziert werden.

Anzeige

Der Watercolorbot arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie ein Stiftplotter, nur dass er stattdessen einen Pinsel führt, der zunächst in ein Wasserschälchen getunkt, dann in einem Deckfarben-Malkasten geschwungen und schließlich über das eingespannte Papier gezogen wird. Soll die Farbe gewechselt werden, muss zunächst der Pinsel im Wasser gereinigt werden. Auch das erledigt der Watercolorbot, dessen Chassis aus Sperrholz gefertigt wurde.

Umlenkrollen an den Seiten sorgen dafür, dass der Pinsel über ein Metallgestänge auf jede X-Y-Koordinate auf dem Papier und zudem zu dem Deckfarbkasten und der Wasserschale geführt werden kann. Zwei Motoren auf dem Rahmen ziehen dabei an Schnüren, die über kleine Winden laufen, um den Schlitten mit dem Pinsel zu bewegen. Dazu kommt ein Mechanismus, der den Pinsel heben und senken kann.

Die Ansteuerung des Watercolorbot erfolgt über USB von einem Rechner aus, auf dem die mitgelieferte Software läuft, mit der der Anwender am Bildschirm die Zeichnung erstellen kann, die der Roboter dann zu Papier bringt. Die Zeichnungen lassen sich speichern und beliebig viele Kopien anfertigen, die aufgrund der flexiblen Pinselspitze aber nie ganz exakt der vorherigen ähneln.

  • Gemalt mit dem Watercolorbot (Bild: Kickstarter)
  • Watercolorbot (Bild: Kickstarter)
  • Watercolorbot (Bild: Kickstarter)
  • Sylvia Todd (Bild: Kickstarter)
  • Watercolorbot (Bild: Kickstarter)
  • Watercolorbot (Bild: Kickstarter)
Sylvia Todd (Bild: Kickstarter)

Der Watercolorbot wird vormontiert geliefert - der Anwender muss nur noch wenige Teile zusammenstecken.

Sylvia Todd, die Erfinderin des Watercolorbot, hat mit der Firma Evil Mad Scientist Laboratories ihre Idee verwirklicht. Die Finanzierung der Serienproduktion soll nun über Kickstarter erfolgen. Die Maschine soll 295 US-Dollar kosten und noch vor Weihnachten 2013 ausgeliefert werden.

Der Prototyp wurde im Februar/März 2013 gebaut und wurde von Sylvia auf den Robogames gezeigt. Dabei gewann sie eine Silbermedaille des Wettbewerbs. Auch auf der Maker Faire wurde der Malroboter vorgestellt. Sylvia wurde im April 2013 auch auf die White House Science Fair geladen und konnte den Watercolorbot Präsident Obama vorführen.


Eckstein 18. Jul 2013

http://makezine.com/tag/SuperAwesomeSylvia/

Eckstein 18. Jul 2013

Eher weil sich Kinder für vieles interssieren, für einiges sogar sehr intensiv und darin...

Vion 18. Jul 2013

Jupp, finde ich auch toll. :)

Himmerlarschund... 18. Jul 2013

Das ist doch super für Kleinkinder. Man müsste nur noch eine Kamera einbauen und die...

freddypad 18. Jul 2013

Erwachsene trauen Kindern oft zu wenig zu. Ich weiß auch nicht, wie es nun in dem Fall...

Kommentieren



Anzeige

  1. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  2. Tagungstechniker/IT Supporter/IT Techniker (m/w)
    BB onsite GmbH, München
  3. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  4. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel