Phase One: Bildbearbeitung Capture One Pro 7 mit besserem Raw-Konverter
Phase One Capture One Pro 7 (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Phase One Bildbearbeitung Capture One Pro 7 mit besserem Raw-Konverter

Phase One hat mit Capture One Pro 7 eine neue Version seiner Bildbearbeitungssoftware für Windows und Mac OS X veröffentlicht. Auffälligste Neuerungen sind eine verbesserte Rohdatenentwicklung und ein Verlaufsfilter.

Anzeige

Capture One Pro 7 ist ähnlich wie Adobe Lightroom eine Software zur Verwaltung, Bearbeitung und Präsentation von Digitalfotos. Die neue Version 7 wurde mit einem überarbeiteten Rohdatenmodul ausgerüstet, das eine bessere Qualität liefern soll. Außerdem wurde der Algorithmus zur Rauschreduzierung nach Herstellerangaben verbessert. Im direkten Vergleich mit Adobe Photoshop wurden unverändert aus der Kamera importierte Rohdatenbilder etwas detaillierter und stärker gesättigt dargestellt.

  • Ohne Farbkorrektur mit Capture One Pro 7 (Bild: Phase One)
  • Farbkorrektur mit Capture One Pro 7 (Bild: Phase One)
  • Flaues Bild mit wenig Kontrasten (Bild: Phase One)
  • Behandelt mit Werkzeug "Klarheit" in Capture One Pro 7 (Bild: Phase One)
  • Verrauschtes Bild (Bild: Phase One)
  • Nach der Entrauschung mit Capture One Pro 7 (Bild: Phase One)
  • Starke Helligkeitskontraste und überbelichtete Bereiche (Bild: Phase One)
  • Schattenaufhellung mit Capture One Pro 7 (Bild: Phase One)
  • Flaues Foto mit geringen Kontrasten (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Nach der Anwendung von Klarheit- und Strukturregler (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Geringe Durchzeichnung des oberen Himmels (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Verlaufsmaske einzeichnen (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Nachregelung mit dem Spitzlichter-Regler nur im maskierten Bereich oben (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Überbelichtete weiße Federpartie (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Nach Anwendung des Spitzlichter-Reglers und Klarheitsanhebung (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • Rohdatenbild ohne Änderungen in Capture One 7 zeigt mehr Details und etwas stärkere Sättigung ... (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
  • ... als das gleiche Foto in Adobe Photoshop Lightroom 4.0. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
Flaues Foto mit geringen Kontrasten (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Dazu kommen verbesserte Werkzeuge zum Aufhellen von Schatten und der Reduktion von Lichtern sowie zur Hervorhebung von Strukturen. Mit dem Werkzeug Klarheit, das ebenfalls verändert wurde, lässt sich der lokale Kontrast und auf Wunsch auch die Sättigung anpassen.

Verlaufsmasken für fehlbelichtete Landschaften

Die neuen Verlaufsmasken bieten eine schnelle Möglichkeit zur Bildbearbeitung. Diese Funktion bietet Lightroom ebenfalls. Typisches Anwendungsbeispiel ist das Aufhellen der unterbelichteten Landschaft, wobei der korrekt belichtete Himmel nicht angetastet wird. Dazu legt der Anwender einfach eine Verlaufsmaske über das Bild und hellt das Bild dann graduell auf. Der Anwender kann beliebig viele Verlaufsmasken in jeweils neuen Ebenen über das Bild legen. Nach wie vor können Masken auch mit einem Pinselwerkzeug gemalt werden, um lokale Korrekturen zu ermöglichen.

Capture One arbeitete bislang mit sogenannten Sitzungen. Dieses Prinzip der Dateiorganisation hat der Hersteller zwar nicht vollkommen aufgegeben, dennoch wurde nun wie bei Lightroom auch ein Katalog zur Organisation und Anzeige von Dateien eingeführt. Ein Katalog enthält alle benötigten Informationen in einer einzelnen Datei, um zum Katalog hinzugefügte Bilder zu finden und anzeigen zu können. Die Sitzungen enthielten diese Daten in Einzelordnern und Einzeldateien.

Optische Fehler von Objektiven lassen sich mit der Software ebenfalls automatisch oder manuell ausgleichen. Diese Korrekturdaten werden in Profilen gespeichert. Bei Capture One ist im Gegensatz zu Lightroom jedoch deutlich erkennbar, dass der Hersteller auch digitale Rückteile für Mittelformatkameras anbietet. Die mitgelieferten Korrekturdateien für DSLR-Objektive sind rar und für Kompaktkameras fehlen sie völlig.

Die neue OpenCL-Implementierung soll außerdem die Verarbeitung der Bilder mit Hilfe der Grafikkarte beschleunigen. Eine vollständige Liste der neuen und verbesserten Funktionen hat der Hersteller online veröffentlicht.

Phase One Capture One Pro 7 für Mac OS X und Windows ist online erhältlich. Der Preis beträgt 229 Euro. Das Update von den Vorversionen kann für 69 Euro erworben werden. Kunden, die Capture One Pro 6 seit dem 26. September 2012 erworben haben, bietet Phase One einen Kulanzzeitraum, innerhalb dessen sie von der Upgradegebühr befreit sind. Eine kostenlose 60-Tage-Testversion wird zum Download angeboten.


Kommentieren



Anzeige

  1. Software Engineer (m/w) Schwerpunkt: Aufsichtliches Meldewesen
    Schwäbisch Hall Kreditservice AG, Schwäbisch Hall
  2. SAP Inhouse Consultant (m/w) Finance
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  3. SAP Produktmanager (m/w)
    Bosch Thermotechnik GmbH, Wetzlar
  4. Systemadministrator / Betriebs-System Engineer (m/w)
    DATAGROUP Köln GmbH, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nvidia Shield Tablet ausprobiert

    Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller

  2. Videostreaming

    Telekom sieht Youtube-Problem erneut bei Google

  3. Mozilla

    Kompakte String-Kodierung in Firefox spart Speicher

  4. Smart City

    New Yorker sollen sich gegenseitig überwachen

  5. Voltair

    Googles Qt-5-Spiel für Android

  6. Smartphone-Hersteller Xiaomi

    Wie Apple, nur anders

  7. CockroachDB

    Die Datenbank, die alles überleben soll

  8. Samsung

    Galaxy Note 2 erhält Update auf Android 4.4.2

  9. Sicherheit

    Apple dementiert Hintertüren in iOS

  10. Robotik

    Die Hand bekommt einen sechsten und siebten Finger



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  2. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein
  3. Cyanogenmod-Smartphone Weitere Käufer erhalten das Oneplus One

Android Wear: Pimp my watch
Android Wear
Pimp my watch
  1. Android Wear API für Watch Faces soll bald kommen
  2. Google Camera App Kamera-Fernbedienung für Android Wear
  3. Android Wear Erstes Custom-ROM für LGs G Watch erschienen

    •  / 
    Zum Artikel