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Logo Commander Krieger (Bild: Commander Krieger)

Phänomen "Let's Play" Interview mit Commander Krieger

Er hat für Google gearbeitet, war als Personenschützer tätig und als Croupier auf einem Kreuzfahrtschiff. Inzwischen ist Commander Krieger einer der bekanntesten Computerspieler in Deutschland - allein seinen Youtube-Videokanal haben knapp 100.000 Fans abonniert.

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Das Phänomen heißt "Let's Play": Kommentierte Computerspielevideos auf Youtube. Es gibt in Deutschland nur wenige, die damit so erfolgreich sind wie Commander Krieger - allein seinen Youtube-Kanal haben fast 100.000 Spieler abonniert.

Hinter dem Pseudonym steckt der 32-jährige André Krieger, der in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen lebt. Krieger hat ein bewegtes Berufsleben hinter sich: Nach eigenen Angaben hat er als Regionalleiter für Google gearbeitet, war - nach einer längeren Ausbildung in Tel Aviv - als Personenschützer und Türsteher tätig und eine Zeit lang als Croupier auf einem Kreuzfahrtschiff der Aida-Gruppe.

Golem.de: Wie würden Sie das, was Sie als Commander Krieger machen, zum Beispiel Ihrer Großmutter erklären?

André Krieger: Das ist eigentlich ganz einfach: Ein Fußballkommentator kommentiert ein Fußballspiel, ich kommentiere Videospiele. Ich beschreibe das, was die Zuschauer sehen, gebe dabei aber auch Hintergrundinformationen und sorge für Stimmung. Das kommt bei den Zuschauern so gut an, dass mittlerweile fast 100.000 regelmäßig gucken. Im Monat werden die Videos ungefähr zwei Millionen Mal angeschaut. Um für Abwechslung zu sorgen, kommentiere ich verschiedene Videospiele, etwa Sport- und Abenteuerspiele, aber auch die "bösen" Ballerspiele.

 
Video: Commander Krieger - Heavy Rain

Golem.de: Wie finanzieren Sie das - und können Sie davon leben?

Krieger: Meine Arbeit wird durch Werbung finanziert und bleibt so für die Zuschauer absolut kostenlos. Die Werbeeinnahmen werden zwischen Youtube, dem Netzwerkkanal und mir aufgeteilt. Zusätzlich bekomme ich bei den Liveübertragungen auf Own3D eine Beteiligung. Im letzten Monat musste ich endlich nicht mehr auf meine Rücklagen zurückgreifen. Wenn meine Videos weiter so viel Zuspruch finden, kann ich mir vielleicht irgendwann mal einen Dodge Charger 68er Baujahr leisten.

Golem.de: Wie viel Zeit verbringen Sie am Tag mit dem Spielen?

Krieger: Ich schätze, zwei Stunden pro Tag werden es mindestens sein, aber das Spielen selbst macht so viel Spaß, dass man schon mal die Zeit vergisst. Es nimmt auch viel Zeit in Anspruch, Videos zu bearbeiten und engen Kontakt mit den Zuschauern zu pflegen.

Golem.de: Spielen Sie auch, wenn Sie eigentlich keine Lust haben?

Krieger: Natürlich kann es mal vorkommen, dass ich keine Lust habe zu spielen, aber es gibt genug andere Dinge im Leben, die den Tag ausfüllen. Bewegung ist mir persönlich sehr wichtig und ich treibe pro Woche sechs bis zehn Stunden Sport. Neben Schwimmen und Basketballtraining treffe ich mich oft mit Freunden zum Mixed-Martial-Arts-Training.

Golem.de: Mit welcher Hardware nehmen Sie die Konsolenspiele auf?

Krieger: Die Playstation 3 kann man nur über eine spezielle Capture Card an den PC anschließen. Beim Kauf einer solchen Karte sollte man auf jeden Fall die Qualität im Auge behalten. Es gibt zwar auch sehr günstige Varianten, die Entscheidung für meine Hauppauge Colossus habe ich aber nie bereut. Das ist eine PCI-Express-Karte, die das Eingangssignal direkt von der Konsole bekommt und dem PC zur Verfügung stellt. Mit dem AVS-Videoconverter bereite ich die Dateien dann für die endgültige Bearbeitung mit Sony Vegas Pro vor. Für die nötige Soundqualität sorgt dabei mein Rode-NT1-A-Großmembranmikrofon.

Bedeutung der Community 

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Honnkotte 25. Dez 2015

Ich sag nur: Peinlich! Wer es gucken will tut es, wer nicht lässt es! So einfach ist...

amdgeode1990 11. Okt 2013

Soviel zum inhalt des Themas!!!!! Spar dir deine Komentare in Zukunft!!!!!

FreekyJons 29. Jul 2013

WAS SOLL DAS??? 1. Wenn du meinst, dass Gronkh eingebildet ist dann liegst du sowas von...

nuks75 01. Jun 2012

+1

MX-5 28. Mär 2012

Du machst da so einen Hype drum, man könnte dich auch für einen übereifrigen Fan...

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