Der künftige Telekom-Chef Timotheus Höttges
Der künftige Telekom-Chef Timotheus Höttges (Bild: Ina Fassbender/Reuters)

Petition Protest gegen Drosselung noch nicht erfolgreich

Der Petent Malte Götz zieht nach drei Kampagnenmonaten gegen die DSL-Drosselungspläne der Telekom eine Zwischenbilanz: "Ich bin begeistert und enttäuscht zugleich." Immerhin sei die Senkung auf eine Datenübertragungsrate von 2 MBit/s erreicht worden.

Anzeige

Der Schüler Malte Götz, der die Change.org-Petition gegen die Telekom gestartet hat, zieht eine Zwischenbilanz über den Widerstand gegen die Drosslungspläne. Mehr als 200.000 Menschen haben seine Petition unterschrieben.

"Ich bin begeistert und enttäuscht zugleich. Die Deutsche Telekom hat die Drosselung nicht zurückgenommen und die Politik hat bisher kein Gesetz zur Sicherung der Netzneutralität auf den Weg gebracht. Trotzdem hat unser Protest einiges erreicht. Wir waren laut und man hat uns gehört", so Götz.

Nach Kritiken der Telekommunikationskonzerne soll die vom Bundeswirtschaftsministerium geplante Verordnung für Netzneutralität vor der Wahl im September 2013 nicht mehr im Bundeskabinett zur Abstimmung kommen, hatte der IT-Branchendienst Heise.de aus Regierungskreisen berichtet.

"Letztlich waren wir noch nicht erfolgreich", resümiert Götz. "Doch es ist fraglich, ob die Telekom ohne unseren lauten Protest das gedrosselte Datenvolumen auf 2 MByte angehoben hätte."

Ab 2016 will die Telekom Vielnutzer ihrer Internetanschlüsse mehr zahlen lassen und bei Überschreiten bestimmter Datenvolumen die Geschwindigkeit drosseln. Am 12. Juni 2013 kündigte die Telekom an, die Drosselung auf eine Datenübertragungsrate von 2 MBit/s statt 384 KBit/s heraufzusetzen. Die Telekom hält aber daran fest, bestimmte Dienste bevorzugt zu behandeln. Entertain soll weiterhin von der Drosselung ausgenommen werden. Dabei handele es sich um eine lineare Fernsehplattform, nicht um einen Internetdienst. Wie mit dem Video-on-Demand-Dienst Videoload verfahren werden soll, der sowohl über Entertain als auch als normaler Internetdienst angeboten wird, lässt die Telekom weiterhin offen. Der künftige Vorstandschef der Telekom, Timotheus Höttges, hatte am 19. Juni 2013 eine weitere Lockerung der Drosselungsgrenzen beim Datenvolumen der DSL-Anschlüsse in Aussicht gestellt.


Paule 05. Aug 2013

Doch, das stimmt vom Prinzip her schon. Man kann zwar mit 50 Mbit/s oder 100 Mbit/s im...

gaym0r 05. Aug 2013

Fangt doch bitte nich hier auch noch damit an...

flasher395 04. Aug 2013

Nicht nur versuchst du nicht dein Verständnisproblem zu beheben, sondern machst dich...

Telesto 04. Aug 2013

Gerade das Peering ist doch spottbillig zu realisieren (man erinnere sich an die...

Dragos 02. Aug 2013

Wir haben ja momentan NSA Probleme da hat die Telekom ja kein Platz mehr

Kommentieren



Anzeige

  1. Referent Informationssicherheitsmanag- ement (m/w)
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  2. System Engineers (m/w) im Bereich IT-Operations
    SVA System Vertrieb Alexander GmbH, verschiedene Standorte
  3. PHP / Javascript Entwickler (m/w) - für freenet Cloud Services
    freenet.de GmbH, Hamburg
  4. Software Tester / Testspezialist: Testmanagement / Senior Software Testmanager (m/w)
    imbus AG, Möhrendorf, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  2. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  3. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen

  4. Motorola

    Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte

  5. Osquery

    Systemüberwachung per SQL von Facebook

  6. Sicherheitslücke

    Drupal-Team warnt erneut vor Folgen

  7. Spieldesign

    Kampf statt Chaos

  8. Techland

    Last-Gen-Konsolen zu schwach für Dying Light

  9. Passport im Test

    Blackberry beweist Format

  10. Streaming

    Sky als Online-Abo mit Live-TV und Einzelabruf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel