Peinliche Panne Problem mit Neujahrgrüßen bei Facebook

Facebook hat zum Jahreswechsel einen neuen Dienst bereitgestellt. Damit lassen sich Neujahrswünsche vorab einstellen und pünktlich zum Jahreswechsel versenden. Doch auf die vorab eingestellten Nachrichten konnte jeder zugreifen.

Anzeige

Der Blogger Jack Jenkins hat ein Sicherheitsproblem bei Facebooks Neujahrsgrüßen entdeckt: Wird eine Nachricht eingestellt, die zum Jahreswechsel verschickt werden soll, generiert Facebook eine Bestätigungsseite. Und darin liegt das Problem, denn diese Seiten haben ein einfaches URL-Schema, so dass sich mit Änderung einer ID beliebige Nachrichten anderer Nutzer einsehen ließen, bis Facebook aufgrund der Meldung die Funktion abgeschaltet hat.

Da Facebook in der URL eine einfache numerische ID verwendet, genügte es, die Zahl zu ändern, um Neujahrsgrüße anderer Nutzer einzusehen, wie Jenkins beschreibt. Text und eingebettete Bilder sowie Adressaten waren sichtbar, der Absender nicht. Hier blendet Facebook das Bild des Nutzers ein, der die Seite abruft, sofern er bei Facebook angemeldet ist. So war nicht erkennbar, wer die Nachricht abgesandt hat.

Allerdings war es auf diesem Weg auch möglich, die Nachrichten fremder Nutzer zu löschen, bevor sie ausgeliefert wurden.

Facebook hat US-Medien die Sicherheitslücke bestätigt, die Funktion vorübergehend abgeschaltet und arbeitet derzeit an einer Korrektur.


MRigueira 31. Dez 2012

Och... das lässt sich ganz einfach mit Geldgier erklären. Viel erstaunlicher finde ich...

Kommentieren




Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  2. IT-Projektleiter/in
    Landeshauptstadt München, München
  3. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln
  4. Social Media Manager (m/w)
    Hubert Burda Media, Offenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  2. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  3. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  4. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  5. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  6. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  7. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  8. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  9. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  10. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Scaler: Xbox, streck das Bild!
Scaler
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

    •  / 
    Zum Artikel