Pebble hat über 10 Millionen US-Dollar eingebracht.
Pebble hat über 10 Millionen US-Dollar eingebracht. (Bild: Pebble Technology)

Pebble Riesiger Erfolg für die kleine Smartwatch

Für die Produktion der Smartwatch Pebble haben ihre Entwickler über Kickstarter nach 37 Tagen über 10 Millionen US-Dollar eingenommen. Ursprünglich wurden nur 100.000 US-Dollar gefordert.

Anzeige

Pebble ist eine Uhr mit einem elektronischen Display, die als Ergänzung zum Smartphone ihres Trägers immer in dessen Blickfeld ist und wichtige Informationen zeigt. Pebble kann mit iPhones und Android-Smartphones zusammenarbeiten, sich mit diesen per Bluetooth verbinden und lässt sich um Apps und neue Ziffernblattdesigns erweitern. Neben Bluetooth 2.1+ EDR wird auch das stromsparende Bluetooth 4.0 (Low Energy) unterstützt. Die Akkulaufzeit soll bei Bluetooth 2.1 bei rund einer Woche liegen.

Die Marke der geforderten 100.000 US-Dollar wurde über Kickstarter deutlich schneller erreicht, als sich die Entwickler das vorstellen konnten. Die Laufzeit von 37 Tagen reichte insgesamt aus, 10 Millionen US-Dollar einzusammeln. Pebble ist damit das bislang erfolgreichste Kickstarter-Projekt.

  • Pebble Smartwatch in den drei bereits festgelegten Farben, eine weitere dürfen die Kickstarter-Unterstützer wählen. (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - mit Smartphone-GPS auch als Fahrradcomputer nutzbar. (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch zeigt eine neue E-Mail an. (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - soll auch für Golfer hilfreich sein. (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - als Fernsteuerung für die Musikwiedergabe mit dem Smartphone (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - noch einmal die drei bekannten Farben (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - kann die Uhrzeit auch in Worten mitteilen. (Bild: Pebble)
Pebble Smartwatch in den drei bereits festgelegten Farben, eine weitere dürfen die Kickstarter-Unterstützer wählen. (Bild: Pebble)

Vielversprechende Funktionen und niedriger Preis

Ein Vibrationsmotor in der Uhr kann den Anwender zum Beispiel über eingehende Anrufe, Termine oder andere wichtige Ereignisse informieren. Der Blick auf das Handy ist so seltener notwendig. Mit zusätzlichen Apps sollen auch Funktionen wie das GPS des Handys zum Beispiel als Fahrradtacho genutzt werden können.

Das Display bietet eine Auflösung von lediglich 144 x 168 Pixeln und kann dadurch nur wenige Informationen darstellen. Neben einem analogen oder digitalen Ziffernblatt sind dies vor allem der Wetterbericht, die Temperatur, der Beginn einer SMS oder die Erinnerung an einen Termin. Die Uhr wird in mehreren Farben erscheinen und 150 US-Dollar kosten. Die 22-mm-Armbänder lassen sich austauschen. Das Gehäuse ist nach Herstellerangaben nicht nur wasserdicht, sondern auch kratzfest.

Das Pebble-Team will die knapp 70.000 Besteller und Unterstützter seiner Uhr nun über die Website www.getpebble.com mit Informationen zum Herstellungsprozess und der Anwendungsentwicklung versorgen. Ein SDK für Pebble-Apps soll kostenlos angeboten werden und so auch Drittanbietern ermöglichen, Anwendungen zu programmieren.

Die ersten Uhren will Pebble im September 2012 ausliefern.

Der Erfolg der Pebble-Uhr überrascht, da bislang Uhren, die als Zweitbildschirm für das Handy eingesetzt wurden, nicht besonders erfolgreich waren. Microsoft hatte mit der Spot-Watch (Smart Personal Object Technology) einmal ein derartiges Modell im Programm. Sie konnte aber nur Daten empfangen und nicht senden. Der Uhrenhersteller Fossil entwickelte mit Texas Instruments mit der Metawatch ebenfalls eine Internetarmbanduhr, die per Bluetooth Kontakt zum Notebook, Tablet oder Smartphone des Anwenders aufnimmt und Informationen auf dem Display der Uhr darstellt. Sie ist jedoch vornehmlich für Push-Nachrichten gedacht.


shanewalsh 22. Mai 2012

Hi, also so wie ich das sehe, ist das nicht einfach nur ein Zweitbildschirm. Die hat doch...

supersux 22. Mai 2012

oder statt Ipod Nano fürs gleiche Geld auch nen anderen Mp3-Player, ne Casio Plastik...

debattierer 22. Mai 2012

also so einfach ist das nicht... es kann sein, dass die kosten falsch berechnet wurden...

irata 21. Mai 2012

Dann doch lieber eine Binär-Uhr, oder eine Pong-Watch. http://t3.gstatic.com/images?q=tbn...

Benutzername123 21. Mai 2012

zudem könnten weniger blicke auf den stromhungrigeren Smartphonebildschirm wieder etwas...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Release Manager (m/w)
    Unitymedia GmbH, Köln
  2. Consultant Finance Processes & Applications (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  3. Anwendungs- / Softwareberater/in Business Intelligence (BI)
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. IT-Anwendungsbetreuer/in System- und Netzwerktechnik
    Große Kreisstadt Freising, Freising

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. PS4-Spiele reduziert
    (u. a. Lego der Hobbit 26,72€, The Crew 29,19€, Assassins Creed Unity 29,19€, The Wolf Among...
  2. NEU: World of Warcraft: Warlords of Draenor
    26,99€ statt 41,99€
  3. Games-Downloads Angebote
    (u. a. Bioshock Infinite 7,49€, Xcom Enemy Unknown 4,99€, Boderlands 2 7,49€)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. UNHRC

    Die UNO hat einen Sonderberichterstatter für Datenschutz

  2. Nordamerika

    Arin aktiviert Wartelistensystem für IPv4-Adressen

  3. Modellreihe CUH-1200

    Neue PS4 nutzt halb so viele Speicherchips

  4. Die Woche im Video

    Apple Music gestartet, Netzneutralität bedroht, NSA geleakt

  5. Internet.org

    Mark Zuckerberg will Daten per Laser auf die Erde übertragen

  6. TLC-Flash

    Samsung plant SSDs mit 2 und 4 TByte

  7. Liske

    Bitkom schließt Vorstandsmitglied im Streit aus

  8. Surfen im Ausland

    Apple SIM in Deutschland erhältlich

  9. Haushaltshilfe

    Rockets Helpling kauft Hassle.com

  10. Zynq Ultra Scale Plus

    Xilinx lässt erste 16-nm-Chips fertigen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Anonymes Surfen: Die Tor-Zentrale für zu Hause
Anonymes Surfen
Die Tor-Zentrale für zu Hause
  1. Anonymisierung Zur Sicherheit den eigenen Tor-Knoten betreiben
  2. Tor Hidden Services leichter zu deanonymisieren
  3. Projekt Astoria Algorithmen gegen Schnüffler im Tor-Netzwerk

Xperia Z4 Tablet im Test: Dünn, leicht und heiß
Xperia Z4 Tablet im Test
Dünn, leicht und heiß
  1. First Flight Sony stellt Crowdfunding-Plattform für eigene Ideen vor
  2. Android-Entwicklung Sony bietet Android-M-Vorschau für Xperia-Geräte an
  3. Android Recovery Mode jetzt offiziell für Sony-Smartphones verfügbar

Protokoll: DNSSEC ist gescheitert
Protokoll
DNSSEC ist gescheitert
  1. VPN-Schwachstellen PureVPN veröffentlicht Patch für seine Windows-Software
  2. Security Viele VPN-Dienste sind unsicher

  1. Re: HDMI 2.0 ?

    bestfiction | 22:30

  2. Re: Ich hätt da noch 'ne Idee ...

    wittiko | 22:18

  3. Re: Scheiss Silverlight

    razer | 22:13

  4. Re: Fenster...

    Moe479 | 22:07

  5. und von was lebt er und bezahlt Flüge usw?

    Poison Nuke | 22:06


  1. 14:04

  2. 11:55

  3. 10:37

  4. 09:33

  5. 16:52

  6. 16:29

  7. 16:25

  8. 15:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel