Über 71.000 Pebble wurden über Kickstarter vorbestellt - alle erhalten Bluetooth 4.0.
Über 71.000 Pebble wurden über Kickstarter vorbestellt - alle erhalten Bluetooth 4.0. (Bild: Pebble Technology)

Pebble ausverkauft Smartwatch kommt mit Bluetooth 4.0 und Twine-Anbindung

Die E-Paper-Smartwatch Pebble war auf Kickstarter so erfolgreich, dass die Entwickler sie mittlerweile als ausverkauft deklariert haben. Sie sind nun in China, um sich mit Fabrikanten zu treffen.

Anzeige

Fast 10,2 Millionen US-Dollar wird Pebble Technology am 19. Mai 2012 von Unterstützern seiner Smartwatch Pebble erhalten. Ursprünglich rechneten die erfahrenen Smartwatch-Entwickler mit 100.000 US-Dollar über Kickstarter.

Es kann zwar noch gespendet werden, die Finanzierung durch Vorbestellungen ist aber bereits abgeschlossen. Es wird jedoch später noch möglich sein, eine Pebble zu kaufen - Interessenten können sich dazu in eine Pebble-Mailingliste eintragen.

Über 71.000 Pebbles sollen ab September 2012 an die Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert werden, darunter auch einige Großbestellungen mit je 100 Uhren. Am Wochenende machte sich das Pebble-Team auf den Weg nach China, um dort Fabriken für die Fertigung der smarten Uhren zu besichtigen.

  • Pebble Smartwatch - in den drei bereits festgelegten Farben, eine weitere dürfen die Kickstarter-Unterstützer wählen (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - mit Smartphone-GPS auch als Fahrradcomputer nutzbar (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch zeigt eine neue E-Mail an. (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - soll auch für Golfer hilfreich sein (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - als Fernsteuerung für die Musikwiedergabe mit dem Smartphone (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - noch einmal die drei bekannten Farben (Bild: Pebble)
  • Pebble Smartwatch - kann die Uhrzeit auch in Worten mitteilen. (Bild: Pebble)
Pebble Smartwatch - in den drei bereits festgelegten Farben, eine weitere dürfen die Kickstarter-Unterstützer wählen (Bild: Pebble)

Bluetooth 4.0 nachgerüstet

Die Pebble wird mit iPhones und Android-Smartphones zusammenarbeiten, sich mit diesen per Bluetooth verbinden und kann um Apps und neue Ziffernblattdesigns erweitert werden. Durch das E-Paper-Display soll die Pebble über eine Woche Laufzeit mit einer Akkuladung erzielen, weit mehr als es bei anderen am Markt befindlichen Smartwatches der Fall ist.

Pebble Technology wird einen häufig geäußerten Wunsch erfüllen: Pebble wird anders als erst geplant neben Bluetooth 2.1+ EDR auch das stromsparendere Bluetooth 4.0 (Low Energy) unterstützen. Zu viel sollte man davon aber nicht erwarten: "Bluetooth 4.0 ist kein magischer Akkuverlängerer", so die Entwickler in einem Blogeintrag zur Funktionserweiterung der Pebble. Allerdings könnten damit auch Funksensoren zur Überwachung beispielsweise des Herzschlags ausgelesen werden. Ob Bluetooth 4.0 gleich zur Auslieferung der Pebble aktiv ist oder erst später mit einem kostenlosen Firmwareupdate nachgeliefert wird, sei noch nicht klar.

Apps und Twine

Da eine Smartwatch erst durch die Zusammenarbeit mit einem Smartphone und Onlinediensten ihr volles Potenzial zeigen kann, sind Entwickler gefragt, mit dem noch nicht veröffentlichten Pebble-SDK neue Anwendungen hinzuzufügen. Pebble kann von Hause aus als Vibrationsalarm für eingehende Anrufe, SMS, E-Mails und sonstige Nachrichten verwendet werden sowie an Termine erinnern. Außerdem kann Pebble darüber informieren, wenn bestimmte selbst festzulegende Zustände eintreten.

Am Wochenende kündigte Pebble Technology eine Partnerschaft mit dem ehemaligen Kickstarter-Projekt Twine an. Die Pebble-Uhr wird Nachrichten der Twine-Sensoren anzeigen und etwa über eine drohende Überschwemmung im Waschkeller oder Post im Briefkasten informieren - Smarthome kommuniziert mit Smartphone und Smartwatch. Dazu wird die Twine-Webapplikation von Supermechanical zu Pebble kompatibel gemacht. Die mit verschiedenen Sensoren und WLAN bestückten Twine-Kästchen können über die Supermechanical-Website vorbestellt werden.


zilti 19. Mai 2012

Und genau solche Dinge kann man sich dann auf der Uhr anzeigen lassen, anstatt jedes Mal...

rj.45 15. Mai 2012

Naja, die Fernsehindustrie geht gerade mit 3d baden... ob das besser ist, wenn die Leute...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Ingenieure (m/w) Bereich Medizin- und Automatisierungstechnik
    embeX GmbH, Freiburg im Breisgau
  2. Java-Webentwickler/-in
    Daimler AG, Fellbach
  3. Mitarbeiter Change-Management (m/w)
    Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, München
  4. Systemadministrator (m/w)
    Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Nord, Hamburg

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. PCGH-Extreme-PC GTX980Ti-Edition
    (Core i7-5820K + Geforce GTX 980 Ti)
  2. NEU: Turtle Beach Ear Force XO FOUR Stealth-Hochleistungs-Stereo-Gaming-Headset - [Xbox One]
    74,96€
  3. TIPP: Alternate Schnäppchen Outlet
    (täglich neue Deals)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Owncloud 8.1 erschienen

    Wenn die Cloud zur App-Plattform wird

  2. Yves Guillemot

    Keine Grafik-Downgrades mehr bei Ubisoft

  3. Sailfish-OS-Lizenzierung

    Jolla spaltet sich auf

  4. Security

    Hacking Team nutzt bislang unbekannte Flash-Lücke aus

  5. Übernahme

    Springer und ProSiebenSat.1 wollen gegen Google fusionieren

  6. Designer Bluetooth Desktop

    Microsoft beginnt Verkauf extraflacher Tastatur

  7. Neues Smartphone Z3

    Samsung gibt Tizen nicht auf

  8. Fertigungsprozess

    AMD wechselt von 20-nm- auf FinFET-Technik

  9. Fuzzing

    Auf Fehlersuche mit American Fuzzy Lop

  10. Autonom fahren

    Robotertaxis sind günstiger und umweltfreundlicher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Radeon R9 Fury X im Test: AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
Radeon R9 Fury X im Test
AMDs Wasserzwerg schlägt Nvidias Titan in 4K
  1. Grafikkarte Auch Fury X rechnet mit der Mantle-Schnittstelle flotter
  2. Radeon R9 390 im Test AMDs neue alte Grafikkarten bekommen einen Nitro-Boost
  3. Grafikkarte AMDs neue R7- und R9-Modelle sind beschleunigte Vorgänger

Linux Mint 17.2 im Test: Desktops ohne Schnickschack, aber mit Langzeitunterstützung
Linux Mint 17.2 im Test
Desktops ohne Schnickschack, aber mit Langzeitunterstützung
  1. Fedora 22 im Test Das Ende der Experimentierphase
  2. Linux Mint Cinnamon 2.6 verringert CPU-Last deutlich
  3. KDE-Desktop Plasma 5 wird Standard in Opensuse Tumbleweed

Unity: "Inzwischen entstehen viele tolle Spiele ohne Programmierer"
Unity
"Inzwischen entstehen viele tolle Spiele ohne Programmierer"
  1. Unity Technologies 56.289 Engine-Tests in einer Nacht
  2. Engine Unity 5.1 mit neuer Rendering-Pipeline für Virtual Reality
  3. Microsoft Hololens setzt auf die Unity-Engine

  1. Re: In welchem Szenario...

    gaym0r | 15:12

  2. Re: Gerade dort!

    phybr | 15:11

  3. Re: Mit kommen die Tränen.

    TrashFan | 15:11

  4. Re: Ein paar Fakten zu Derek Smart

    TTX | 15:10

  5. Re: ...die 2 MByte überschreiten ...

    zZz | 15:09


  1. 14:25

  2. 14:17

  3. 14:11

  4. 13:35

  5. 13:09

  6. 12:27

  7. 12:14

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel