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15K-Auflösung macht auch entfernte Objekte viel detailreicher.
15K-Auflösung macht auch entfernte Objekte viel detailreicher. (Bild: Joachim Otahal)

'Ab DirectX-10 klappt 6K fast immer'

Golem.de: Und wie bekommt man dann heraus, welches Spiel welche Auflösungen unterstützt? Ist das bei Titeln mit der gleichen Engine immer ähnlich?

Otahal: Das lässt sich grob nach DirectX-Levels klassifizieren. Ich vermute, dass das jeweilige Maximum an VRAM der jeweiligen DirectX-Version für das Limit verantwortlich ist. Dennoch ist das von Spiel zu Spiel verschieden. Manche machen das einfach so mit, andere muss man zwingen, und manche verweigern es komplett.

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DirectX 8.1 läuft bis 3.424 x 2.140 Pixel wunderbar, Tron 2.0 und 3DMark 2001 gehören in diese Kategorie. Aber auch Unreal Gold funktioniert. Leider haben zu viele Spiele aus dieser Zeit hart codierte Limits.

Auf DirectX 9 basierende Spiele lassen sich bis auf 4.224 x 2.640 setzen. Das gilt für die aktuellen Blizzard-Spiele, Oblivion, Fallout 3 und Skyrim, sowie alle auf der Unreal 3 Engine basierenden Titel. Spiele mit der Source Engine laufen nur bis 4.096 x 2.560 Pixel, darüber gibt es schwere Grafikfehler. Der bisher einzige Ausreißer bei DirectX9, der bis 6K läuft, ist Homeworld 2.

Titel mit DirectX10 und höher laufen im Prinzip immer bis 6K, also entweder 6.144 x 3.840 oder 6.372 x 3.584. Je nach Spiel muss dann das Anti-Aliasing schwächer eingestellt werden, da sonst das VRAM nicht ausreicht und der Treiber abstürzt. Glücklicherweise überlebt Windows das und quittiert es nur mit einer Fehlermeldung. Der einzige Ausreißer bisher ist 3DMark 2011, der sich weigert, mehr als Ultra HD darzustellen, während der ältere 3DMark Vantage in 6K wunderbar läuft.

Über 6K klappt das dann nur noch mit Spielen, die als "Windowed Mode" laufen können. Wie hoch die Auflösung dann noch getrieben werden kann, ist von Spiel zu Spiel sehr unterschiedlich. Einige erlauben zwar, dass das Fenster 15K groß ist, aber das eigentliche Rendering bleibt bei der Anfangsauflösung. Bei anderen ist es von der Szene oder allgemeinen grafischen Komplexität abhängig, wie weit man gehen kann. Das Limit ist immer der verfügbare Grafikspeicher, daher nutze ich aktuell auch eine Geforce Titan mit 6 GByte.

  • Auch mit 2xMSAA sieht Deus Ex Human Revolution noch so hässlich aus, aber.... (Bilder: Joachim Otahal)
  • ... schon in 4K glätten sich die Kanten, erst... (Bilder: Joachim Otahal)
  • ... mit 6K verschwinden sie ganz. (Bilder: Joachim Otahal)
  • 1:1-Ausschnitt aus Carmageddon, ohne Anti-Aliasing, aber mit Downsampling (Bilder: Joachim Otahal)
  • Drahtgitter in Stone Giant bei 15K: Die starke Tesselation macht auch entfernte Objekte (rechts) detailreicher. (Bilder: Joachim Otahal)
  • Tomb Raider in 14K mit 1:1-Ausschnitt. (Bilder: Joachim Otahal)
1:1-Ausschnitt aus Carmageddon, ohne Anti-Aliasing, aber mit Downsampling (Bilder: Joachim Otahal)

Golem.de: Welche weitere Hardware haben Sie im Lauf der Zeit für Ihre Videos eingesetzt?

Otahal: Die ältesten Clips von Need For Speed Most Wanted auf meinem Youtube-Channel wurden auf einem Phenom II 940 X4 bei 3,6 GHz und einer AMD Radeon HD 4890 mit Fraps gemacht. Danach war es ein Core i7-2600K bei 4,8 GHz mit einer GForce GTX-680. Damit ließen sich schon sehr gut Ultra-HD-Spiele aufnehmen. Aktuell verwende ich einen Core i7-4960X bei 4,55 GHz und eine Geforce Titan. Diese Grafikkarte wurde ausschließlich wegen der 6 GByte RAM besorgt, dies ermöglichte mir, 3DMark Fire Strike Extreme in 6K laufenzulassen. Die CPU habe ich nur aufgrund des Tempos beim Encoden der fertigen Videos, sie ist dabei circa 60 Prozent schneller als der übertaktete i7-2600K. Entscheidend ist der Monitor, ich verwende einen Fujitsu-Siemens P26W-5, verbunden über HDMI, mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Dieses Display ist überraschend tolerant gegenüber untypischen Timings.

Golem.de: Wären für bessere Grafik nicht drei Full-HD-Displays, die recht günstig sind, bei entsprechendem Abstand, oder ein 4K-Monitor eine Alternative?

Otahal: Die Neugierde war da, ich habe es mit geliehenen Monitoren ausprobiert, aber für die paar Spiele ergab die Anschaffung keinen Sinn. Selbst für den normalen Desktop brauche ich privat nicht mehr als einen Monitor, das ist eben ein anderer entspannter Workflow als bei der Arbeit. Aber selbst, wenn ich drei Monitore nehmen würde, müssten es unbedingt 16:10-Monitore sein. Und meine Ansprüche an die Bildqualität und Farbwiedergabe sind doch sehr hoch, so dass ich automatisch in der Klasse über 500 Euro lande. Billige Full-HD-Monitore sind für meine Zwecke sinnlos. An meinem Arbeitsplatz habe ich aber testweise vier gute 1.920-x-1.200-Monitore mit 24 Zoll aus der 300-€-Klasse an meinem Arbeitsplatz gehabt, so zusammengeschaltet, dass sie wie ein Ultra-HD-Monitor arbeiten. Da sieht man dann, was einem noch so an Details entgeht, wenn man seine eigenen Videos ansieht. Und man kann nicht nur in der Theorie abschätzen, welche Bildgröße man für Ultra HD haben will.

 'Viermal so viele Polygone in 6K''4K unter 50 Zoll ist ein No-Go' 

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Basinator 11. Aug 2014

Überarbeite mal deine Einstellung gegenüber anderen Menschen, nicht immer nur das...

TrudleR 31. Jul 2014

Damit hat er aber recht, wenn man davon ausgeht, dass ihn die "Schärfe" der Schrift...

TrudleR 31. Jul 2014

Auf den ersten Blick magst du damit recht haben, aber auf den Zweiten gibt es wohl...

TrudleR 31. Jul 2014

Ich habe mit Downsampling Screenshots in Skyrim gemacht (als Wallpaper für mein Tablet...

Solano 29. Jul 2014

ah ok! danke für die info!



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