Studie untersucht Zahlungsbereitschaft der NYT-Leser.
Studie untersucht Zahlungsbereitschaft der NYT-Leser. (Bild: New York Times)

Paywalls Leser zahlen für Inhalte, wenn sie es für notwendig halten

Warum zahlen Nutzer für Onlineinhalte, die hinter einer Paywall versteckt werden? Dieser Frage sind die US-Wissenschaftler Jonathan Cook und Shahzeen Attari nachgegangen und haben Leser der New York Times befragt.

Anzeige

Nutzer sind geneigt, für Onlinenachrichten hinter Paywalls zu zahlen, wenn sie der Meinung sind, eine Paywall sei finanziell notwendig. Leser, die glauben, sie diene nur dem Profit, sind dagegen kaum bereit, für die Inhalte zu zahlen. Das ist das Kernergebnis der Studie Paying for What Was Free: Lessons from the New York Times Paywall der US-Wissenschaftler Jonathan Cook und Shahzeen Attari.

Die beiden befragten Leser der New York Times, kurz bevor diese ihre Paywall einführte und zehn Wochen später. Das Ergebnis vor Einführung der Paywall: Die meisten Leser gaben an, nicht für den Zugriff auf die Inhalte zahlen zu wollen. Zehn Wochen später wurden dieselben Personen noch einmal gefragt, bekamen aber vorher eine Erklärung zu lesen, in der die Einführung der Paywall erläutert wurde. Einer Hälfte wurde erklärt, die Einführung der Paywall sei finanziell notwendig, der anderen Hälfte dargelegt, es gehe um Profit.

Das Ergebnis der zweiten Befragung überrascht nicht: Die meisten Leser zahlten weiterhin nicht für die Inhalte der New York Times, bewerten die Zeitung schlechter, besuchen die Website seltener und nutzen Schlupflöcher, um weiterhin auf die Inhalte zuzugreifen. Die Leser handelten weitgehend, wie sie es vorher ausgesagt hatten. Lediglich sechs Prozent, die vorher angegeben hatten zu zahlen, taten das schließlich nicht, zwei Prozent wollen nicht zahlen, taten es dann aber doch.

Die beiden Forscher fanden aber auch heraus, dass die Einstellung und das Verhalten der Leser durch eine überzeugende Begründung, die Fairness in den Vordergrund stellt, verändert werden kann. Leser, denen die finanzielle Notwendigkeit einer Paywall dargelegt wurde, waren eher bereit zu bezahlen.

Einige Leser (26 beziehungsweise 18 Prozent) hinterließen in der ersten beziehungsweise zweiten Befragung einen Kommentar. Einheitlicher Tenor: Leser sollten für hochwertige Inhalte bezahlen, doch die Preise der New York Times seien zu hoch und das Bezahlen zu kompliziert. Die New York Times verlangt regulär 3,75 US-Dollar pro Woche für den Zugriff auf die Website und die Nutzung seiner Smartphone-App. Wer Website und die Tablet-App nutzen will, zahlt 5 US-Dollar pro Woche, und für den Zugriff auf allen drei Wegen zusammen verlangt die New York Times 8,75 US-Dollar pro Woche.


Spaghetticode 02. Nov 2012

Nö. Paypal kommt nicht in Frage, wenn man im einstelligen Centbereich&#8220...

elgooG 01. Nov 2012

Also ich habe da ein kleines Verständnisproblem mit der Schlussfolgerung. Woher kommt...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systementwickler Software / Hardware (m/w)
    Preh GmbH, Bad Neustadt a.d. Saale
  2. Anwendungsberater/in für Lösungen im Produktbereich Bürgerservice
    Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken, Heilbronn
  3. IT-Koordinator Web-Technologien (m/w)
    easyCredit, Nürnberg
  4. Product Owner (m/w)
    TeamViewer GmbH, Göppingen

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere (Steelbook) [Blu-ray] [Limited Edition]
    32,99€ - Release 23.04.
  2. 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, 96 Hours, Hänsel und Gretel: Hexenjäger u. R.E.D...
  3. BESTSELLER: Game of Thrones - Die komplette 4. Staffel [Blu-ray]
    32,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Palinopsia Bug

    Das Gedächtnis der Grafikkarte auslesen

  2. Die Woche im Video

    Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei

  3. Xbox One

    Firmware-Update bringt Sprachnachrichten auf die Konsole

  4. Elektromobilitätsgesetz

    Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten

  5. 2160p60

    Youtube startet fordernde 60-fps-Videos in scharfem 4K

  6. Nuclide

    Facebook stellt quelloffene IDE vor

  7. Test Borderlands Handsome Collection

    Pandora und Mond etwas schöner

  8. Net-a-Porter

    Amazon soll vor 2-Milliarden-Dollar-Übernahme stehen

  9. Fire TV mit neuer Firmware im Test

    Streaming-Box wird vielfältiger

  10. Knights Landing

    Die Xeon Phi beherbergt Intels bisher größten Chip



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Jugendliche und soziale Netzwerke: Geh sterben, Facebook!
Jugendliche und soziale Netzwerke
Geh sterben, Facebook!
  1. 360-Grad-Videos und neuer Messenger Facebook zeigt seinen Nutzern Rundumvideos
  2. Urheberrecht Bild-Fotograf zieht Abmahnung zum Facebook-Button zurück
  3. Urheberrecht Abmahnung wegen Nutzung des Facebook-Buttons bei Bild.de

KNX-Schwachstellen: Spielen mit den Lichtern der anderen
KNX-Schwachstellen
Spielen mit den Lichtern der anderen
  1. Danalock Wenn das Smartphone die Tür öffnet
  2. Apple Homekit will nicht in jedes Smart Home einziehen
  3. Elgato Eve Heimautomation mit Apple Homekit

HTC One (M9) im Test: Endlich eine gute Kamera
HTC One (M9) im Test
Endlich eine gute Kamera
  1. Lollipop Erstes HTC-One-Smartphone erhält kein Android 5.1

  1. Re: Microsoft macht weiter so!

    motzerator | 13:09

  2. Re: Kein Multiplayer ? Solo RPG ?

    vlad_tepesch | 13:08

  3. Re: "Konsolen werden mit der Zeit immer besser...

    widardd | 13:06

  4. Würden solche Leute Steuern zahlen müssen....

    486dx4-160 | 13:03

  5. Das geht wirklich?!

    picaschaf | 13:02


  1. 10:55

  2. 09:02

  3. 17:09

  4. 15:52

  5. 15:22

  6. 14:24

  7. 14:00

  8. 13:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel