Pay-to-View: Vimeo richtet Bezahlschranken für Videos ein
Bezahlschranke mit regionaler Einschränkung (Bild: Vimeo)

Pay-to-View Vimeo richtet Bezahlschranken für Videos ein

Vimeo will ab 2013 ein Bezahlungsmodell für Videos einrichten. Die Bezahlschranken ermöglichen eine regionale und zeitliche Zugriffbeschränkung sowie je nach Land unterschiedliche Preise.

Anzeige

Vimeos zahlungspflichtiger Dienst für Videos befindet sich derzeit in der eingeschränkten Betaphase. Ausgewählte Mitglieder können die Einrichtung der Bezahlschranken testen. Künftig sollen alle Hostingkunden des Vimeo-Pro-Programms die Möglichkeit erhalten, ihre Videos zu monetarisieren. Schon vor einiger Zeit hatte Vimeo mit dem Trinkgeldglas (Tip Har) eine freiwillige Zahlungsmöglichkeit eingebaut, mit der Nutzer spenden können.

Im Rahmen des Pay-to-View-Modells können die Videoanbieter nicht nur den Preis regional vorschreiben, sondern auch die Nutzungsdauer. Sogar Produktpakete, bei denen der Anwender parallel zum Onlinevideo auch noch DVDs oder Ähnliches erwirbt, lassen sich schnüren.

Mit sechs Filmen - drei davon lassen sich in Deutschland ansehen - zeigt Vimeo, wie das neue zahlungspflichtige Angebot aussehen könnte. Die erworbenen Pay-to-View-Filme werden in die "Watch Later"-Liste des Käufers eingetragen, die sich nach dem Login einsehen lässt.

Zu den sechs Angeboten, die derzeit zur Miete angeboten werden, gehört der Dokumentarfilm "Sons of the Clouds: The Last Colony" von Regisseur Alvaro Longoria für 5 US-Dollar. Dafür erhält der Benutzer eine Woche Zugang zu dem Film, der aber nur in den USA und Kanada bestellt werden kann. Der Hacker-Doku-Film "We Are Legion: The Story of Hacktivists" von Brian Knappenberger kostet ebenfalls 5 US-Dollar. Die Mietdauer liegt bei nur zwei Tagen, wobei der Film nur in den USA ausgeliehen werden kann. "Beauty is Embarrassing", eine weitere Dokumentation, kann auch für 5 US-Dollar eine Woche lang gesehen werden und ist weltweit verfügbar.

Der Ski-Sportfilm "Sunny" ist für 5 US-Dollar einen Monat lang weltweit ausleihbar. Der Naturfilm "Jeremy Jones - Further" kostet gleich 9 US-Dollar. Dafür kann der Mieter ihn zwei Monate lang ansehen. Die Verbreitung ist regional nicht begrenzt. Der letzte der sechs Filme, "Shut Up and Play the Hits", ist ein Konzertvideo über die Band LCD Soundsystem mit angeschlossenem Portrait des Frontmanns. In den USA kostet er 5 US-Dollar und in Großbritannien 7 US-Dollar. Für das Geld erhält der Nutzer Zugang für 3 Tage.

Ab 2013 soll der kostenpflichtige Vimeo-Dienst offiziell starten.


Spaghetticode 14. Nov 2012

Um dann die zeitliche und regionale Sperre zu umgehen. Denn es ist ja allgemein bekannt...

Spaghetticode 14. Nov 2012

Gibt es schon auf Youtube, kommt aber sehr selten vor. Alle paar Minuten kommt ein...

Endwickler 14. Nov 2012

Beispiel: We are Legion. In iTunes könnte man ihn sehen, glaube ich. Wieso wo anders...

fmyasitch 14. Nov 2012

+1 Wirklich bitter!

Endwickler 14. Nov 2012

Achso, danke für die Antwort. Dann waren diese Filme also generell in Deutschland...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  2. Application Manager Customer Relations & Pricing (m/w)
    zooplus AG, Munich
  3. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen
  4. Projektleiter/in Software für mechatronische Fahrwerksysteme
    Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, Herzogenaurach

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  2. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  3. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  4. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  5. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  6. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  7. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  8. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  9. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  10. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü
Windows 10 Technical Preview ausprobiert
Die Sonne scheint aufs Startmenü
  1. Build 9860 Windows 10 jetzt mit Info-Center für Benachrichtigungen
  2. Microsoft Neue Fensteranimationen für Windows 10
  3. Windows 10 Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

    •  / 
    Zum Artikel