Patryk Adamczyk Wie das Design von Firefox OS entstand

Der Mozilla-Designer Patryk Adamczyk hat auf dem Mozcamp in Warschau erläutert, wie das Design für Firefox OS entstanden ist. Es sieht ganz anders aus, als das, was Mozilla noch unter dem Codenamen Boot-to-Gecko auf dem Mobile World Congress im Februar 2012 zeigte.

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Auf dem Mobile World Congress 2012 in Barcelona kündigte Mozilla sein Smartphone-Betriebssystem Boot-to-Gecko der breiten Öffentlichkeit an. Was damals zu sehen war, hat mit dem, was als Firefox OS in einigen Monaten auf den Markt kommen soll, aber nicht viel gemeinsam. Die erste Version war zu Demozwecken in nur einer Woche zusammengeschustert worden. Erst im April 2012 begann die eigentliche Arbeit am Design von Firefox OS, das sich in die allgemeine neue Designlinie von Firefox einpasst.

So soll das neue Design vertraut wirken, schreibt Patryk Adamczyk: Es gibt eine Kopfzeile mit Navigationsknöpfen für die Funktionen Zurück, Abbrechen und Menü auf der linken Seite, eine Überschrift in der Mitte und maximal zwei Aktionsknöpfe auf der rechten Seite. Die Fußzeile umfasst bis zu fünf Aktions-Icons, das Layout soll einen Magazin-Look aufweisen, mit Betonung auf Typographie. Damit jede App wirkt, als sei sie per Hand gebaut, werden Texte linksbündig ausgerichtet statt zentriert. Dem Magazin-Look ordnet sich auch die Darstellung der Bilder unter, die entsprechend zurechtgeschnitten werden.

Geschichtetes Layout

Das aktuelle User Interface (UI) von Firefox setzt sich aus mehreren Schichten zusammen, für Firefox OS wurde dieses Prinzip weitergeführt. Inhalte befinden sich auf der obersten Schicht, die Einstellungen links daneben. Ein Tippen auf die Menütaste gibt sie frei.

Die mitgebrachten Apps verwenden zwei grundlegende Designs: eines mit hellem Hintergrund für Produktivitäts-Apps wie den E-Mail-Client und eines mit dunklem Hintergrund für Multimedia-Apps. Dabei werden multimediale Inhalte in einem Raster dargestellt, das sich je nach Inhalten (Musik, Bilder, Video) unterscheidet. In jedem Fall steht der Inhalt im Vordergrund, die zum Betriebssystem gehörenden Elemente nehmen nur minimalen Raum ein. Auf Platzhalter wird entweder verzichtet, beispielsweise bei Kontaktbildern, oder es gibt eine Vielzahl bunter Platzhaltergrafiken, beispielsweise in der Musik-App, wenn keine Albumcover hinterlegt sind.

Apps, die nicht auf ein Listenlayout setzen, haben ein komplett eigenständiges Aussehen erhalten.

Die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung der Optik sind in Firefox OS 1.0 noch sehr eingeschränkt. Immerhin ist es möglich, eigene Hintergrundbilder zu verwenden.

Die Icons auf dem Homescreen folgen einer einheitlichen Designlinie: Alle Icons wurden auf einem Untergrund platziert. Einige brechen aber aus dessen Grenzen aus. Mit diesen Ausnahmen soll die Regel unterstrichen werden. Um sich von anderen mobilen Betriebssystemen abzuheben, wird durchgehend ein runder Rahmen für die Icons verwendet.

Orange und Blau dominieren 

Thaodan 28. Sep 2012

Das heißt aber nicht das es unbedingt Plattform-unabhängig wird, es kann durch aus sein...

Realist_X 28. Sep 2012

Genau wie bei Android auch ;) Geht meist eh schneller, als die icons durchzugucken.

Replay 28. Sep 2012

Es sieht wie eine Mischung aus Palm OS und Metro aus. Der Palm OS-Teil spricht mich an...

profi-knalltüte 28. Sep 2012

wie gesagt.

Tzven 27. Sep 2012

Ja, jemand der lochkarten kacke fand,Unix,logik und ganz viele Entwickler. Alles was in...

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