Patentstreitigkeiten mit Uniloc X-Plane-Entwickler bittet um Spenden

Austin Meyer, Entwickler des Flugsimulators X-Plane, ist mit einer Patentklage von Uniloc belegt worden. Er hat sein Spiel auf mehrere Plattformen mit seiner Firma Laminar Research portiert, darunter auch Android, was für ihn nun ein Risiko darstellt.

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Laminar Research als Entwickler von X-Plane ist von Uniloc verklagt worden. Aus Sicht von Uniloc hat die Firma von Austin Meyer, der auch selbst an X-Plane als Entwickler arbeitet, ein Softwarepatent verletzt, konkret das Patent 6.857.067. Es beschreibt eine Möglichkeit, unautorisierten Zugriff auf Daten in einem elektronischen Gerät zu verhindern. Dabei kann das System herausfinden, ob Lizenzdaten ausreichend sind, um Zugriff auf die internen Daten zu erlauben. Dabei geht es laut Meyer darum, dass er Code verwendet, welcher herausfindet, ob die Daten in seinem Spiel vom Spieler genutzt werden können.

Die Klage wurde schon am 20. Juli 2012 eingereicht, Austin Meyer hat aber erst vergangene Woche die Öffentlichkeit informiert. Sie ist parallel zu der Klage gegen Minecraft eingegangen. Hier geht es um dasselbe Patent. Außerdem wurden sieben weitere Firmen verklagt, die Android-Anwendungen entwickelt haben, bisher aber weitgehend im Hintergrund blieben. Auch Austin Meyer gibt nur wenige Details bekannt. Das hat ihm sein Anwalt geraten.

X-Plane gehörte zu den ersten Android-Spielen, die In-App-Käufe anboten. Meyer verkauft X-Plane für Android günstiger als X-Plane für iOS. Er schränkt dafür aber die Funktion ein und lässt sich unter anderem zusätzliche Flugzeuge so bezahlen. Geld verdient Laminar Research hauptsächlich mit den iOS-Versionen und dem Flugsimulator X-Plane 10 für Windows, Mac und Linux, den es auch mit professioneller FAA-Lizenz gibt.

Details zu dem Verfahren, wenn auch sehr einseitig, finden sich auf der Webseite von Laminar Research. Neben Laminar Research werden noch acht weitere Entwickler von Android-Anwendungen von Uniloc verklagt. Laminar Research nutzt Technik als Kopierschutz, die von Google gestellt wird.

Austin Meyer geht davon aus, dass ihn die Klage mit rund 1,5 Millionen US-Dollar über einen Zeitraum von drei Jahren belasten wird. Das Geld kann er selbst aufbringen, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Er bittet trotzdem um Spenden, um solche Leute wie die Mitarbeiter von Uniloc grundsätzlich daran zu hindern, mit ihren Patentforderungen durchzukommen.


Atalanttore 18. Sep 2012

Günstige Lösung: Einfach keinen Kopierschutz einsetzen und den ehrlichen Nutzern...

kopfspringer 18. Sep 2012

Das frage ich mich auch immer... Wenn ich mir manche Patente angucke muss ich mich echt...

a user 18. Sep 2012

quatsch! der unterschied ist alles anderes als korinthenkakaerei. es erfordert...

as (Golem.de) 18. Sep 2012

Hallo, einfach durch einen Fehler. Ich dachte ich hatte X-Plane kostenlos im App-Store...

pholem 17. Sep 2012

Rücklagen der Firma nehme ich an.

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