Abo
  • Services:
Anzeige
Gewöhnlicher Rauchmelder ohne Vernetzung
Gewöhnlicher Rauchmelder ohne Vernetzung (Bild: David Reber/CC BY-SA 2.0)

Patentantrag: Rauchmelder in iPhones und Mac angedacht

Gewöhnlicher Rauchmelder ohne Vernetzung
Gewöhnlicher Rauchmelder ohne Vernetzung (Bild: David Reber/CC BY-SA 2.0)

Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der vernetzte Rauchmelder beschreibt. Diese existieren nicht als separate Geräte, sondern sollen in iPhones und iMacs stecken. Konkurrent Google hat Milliarden in ein ähnliches Konzept investiert.

Anzeige

Ein Rauchmelder im iPhone oder im iMac ist derzeit Utopie. Doch Apple geht zumindest in seiner Patentpolitik davon aus, dass so etwas möglich sei, wenn entsprechende Sensoren in die Geräte eingebaut würden. Im Patentantrag 20140340216 vom 20. November 2014 wird beschrieben, wie die Geräte im Haushalt sich untereinander informieren könnten, wo ein Feuer ausgebrochen sei, und wo sich die Bewohner des Hauses oder der Wohnung befänden.

Die Smartphones könnten mit Hilfe von LED-Blitzen auf sich aufmerksam machen, schreibt Apple im Patentantrag. Zudem sind Sprachausgabe oder sonstige akustische Alarmfunktionen angedacht, um die Bewohner zu wecken. Darüber hinaus wird die gesamte Palette der elektronischen Kommunikation angeführt, angefangen von SMS bis hin zu E-Mails, um vor dem Brand zu warnen und Retter zu informieren.

Mit Homekit hatte Apple für iOS 8 ein Software-Entwicklungspaket für die Heimautomatisierung vorgestellt, mit dem Programmierer eigene Lösungen schaffen können, um Geräte in der Wohnung anzusteuern. Für die Rauchmelder wäre dies die geeignete Plattform, um die Alarmierungen und die Kommunikation untereinander zu ermöglichen.

Google setzt schon auf vernetzte Rauchmelder

Google ist schon einen Schritt weiter. Durch die Übernahme von Nest im Januar 2014 hat das Unternehmen einen Hersteller für vernetzte Thermostate und Rauchmelder gekauft. Der Kaufpreis lag bei 3,2 Milliarden US-Dollar.

Ironischerweise wurde Nest vom ehemaligen Apple-Manager Tony Fadell gegründet. Der Nest Protect genannte Rauchmelder kann auch Kohlenstoffmonoxid erkennen und bei Fehlalarmen mit einer Handgeste abgeschaltet werden. Den Ladestand seiner Batterien meldet er, genau wie einen Alarm, per WLAN auch an eine App und sorgt mit gesprochenen Warnhinweisen dafür, dass sein Besitzer weiß, wo Rauch oder Kohlenmonoxid entdeckt wurden.

Apples Patentantrag bedeutet nicht automatisch, dass bald Rauchmelder mit Apfellogo auf den Markt kommen. Eine Vielzahl von Patentanmeldungen und Patenten wird nie in Produkte umgesetzt.


eye home zur Startseite
thomas-klein 24. Nov 2014

Wir werden ja sehen, was praktikabel ist. Da ein RauchWarnMelder immer schneller als eine...

Prinzeumel 24. Nov 2014

Genau. Gase die bei Bränden entstehen sind grundsätzlich in Bodennähe zu finden...

lisgoem8 24. Nov 2014

Wurde das nicht damals entfernt, da auch Flammen so den Alarm abstellen würden? Oder...

plutoniumsulfat 24. Nov 2014

Man ist doch hier anderen Meinungen gegenüber offen ;)

plutoniumsulfat 24. Nov 2014

das wäre bestenfalls ne nette Idee, schützt aber eher keine Leben, sondern wiegt Leute in...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  2. ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Berlin
  3. Daimler AG, Böblingen
  4. IKEA IT Germany GmbH, Hofheim-Wallau


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,00€ inkl. Versand
  2. 11,00€ inkl. Versand
  3. 11,00€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  2. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  3. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  4. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  5. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  6. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  7. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  8. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft

  9. Kluge Uhren

    Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein

  10. Linux

    Nvidia ist bereit für einheitliche Wayland-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  2. Nissan Serena Automatisiert fahrender Minivan soll im August erscheinen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

Dirror angeschaut: Der digitale Spiegel, der ein Tablet ist
Dirror angeschaut
Der digitale Spiegel, der ein Tablet ist
  1. Bluetooth 5 Funktechnik sendet mehr Daten auch ohne Verbindungsaufbau
  2. Smarter Schalter Wenn Github mit dem Lichtschalter klingelt
  3. Tony Fadell Nest-Gründer macht keine Omeletts mehr

  1. Re: Einnahmequellen?

    Bosancero | 22:47

  2. Re: Gut so, hoffentlich bald alle arbeitslos

    Bosancero | 22:45

  3. Re: Posteo.de vs. Mailbox.org

    interpretor | 22:38

  4. Re: Geheimpakt zwischen Google und Microsoft..?

    quasides | 22:02

  5. Re: "noch im Bau"

    blubberer | 21:34


  1. 15:17

  2. 14:19

  3. 13:08

  4. 09:01

  5. 18:26

  6. 18:00

  7. 17:00

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel