Patentantrag: Menschliche Bilderkennung soll Macs und iPhones entsperren
Korrekte Identifikation schaltet Handy frei. (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Patentantrag Menschliche Bilderkennung soll Macs und iPhones entsperren

Wer korrekt beschreibt, was auf den eigenen Fotos zu sehen ist, erhält Zugriff auf den Mac oder das iOS-Gerät der Zukunft. Das sieht ein Patentantrag in den USA vor, der jetzt veröffentlicht wurde.

Anzeige

Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, in dem eine neue Login-Methode für mobile Geräte und Macs beschrieben wird. Der Anwender soll den Inhalt seiner eigenen Fotos, die ihm zufallsgesteuert vorgelegt werden, korrekt identifizieren. Damit will Apple eine Alternative zum Login per Passwort anbieten.

  • Bildidentifikation für Login - Apple-Patentantrag 20130036461 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Bildidentifikation für Login - Apple-Patentantrag 20130036461 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Bildidentifikation für Login - Apple-Patentantrag 20130036461 (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Bildidentifikation für Login - Apple-Patentantrag 20130036461 (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Das System präsentiert dem Benutzer ein Bild aus seiner Fotosammlung beispielsweise aus iPhoto oder der iCloud und er muss angeben, wer oder was dort zu sehen ist.

Die iPhoto-Anwendung erlaubt es, die in den gespeicherten Fotos enthaltenen Gesichter mit Namen zu versehen. Diese Informationen sollen beim Login eingesetzt werden, so dass es dem Anwender vollkommen freisteht, wie er die Personen betitelt. Das System könnte aber auch um verschlagwortete Objekte erweitert werden, die der Anwender für das Login identifizieren muss. Welche Bezeichnung der Anwender dabei vergibt, ist ihm freigestellt.

Das System soll für eine erhöhte Sicherheit eine Reihe von unterschiedlichen Bildern anzeigen. So soll die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass Dritte, die sich einloggen wollen, jedes Mal die korrekte Antwort kennen.

Wie die richtige Antwort ausgewählt wird, lässt Apple weitgehend offen. Wahlweise können Auswahllisten mit möglichen Antworten angezeigt werden, die mit der Maus oder dem Finger angetippt werden müssen. Auch Textfelder, in die der Name hineingeschrieben werden muss, sind denkbar. Eine Spracherkennung, bei der der Anwender nur noch die Namen der erkannten Personen aussprechen muss, beschreibt Apple ebenfalls im Patentantrag. Dazu könnte auch eine Stimmen-Authentifizierung eingesetzt werden.

Apple hat den Patentantrag 20130036461 im August 2011 eingereicht. Er wurde erst jetzt veröffentlicht.


Charles Marlow 09. Feb 2013

SCNR. ;)

Sander Cohen 09. Feb 2013

Und wieviele haben Jelly Bean? :D Zumal mit etwas Trickserei lässt sich wohl auch diese...

brill 08. Feb 2013

Ich schätze, dass man mehrere Bilder gezielt als Login-Bild bestimmen und taggen muss...

Jacques de... 08. Feb 2013

Erinnert mich an Alien 4. Hmm, im Drehbuchskript steht leider nichts von der...

thps 08. Feb 2013

Die Zeit die man mit einem Mac-Produkt in der Bedienung spart soll man dann am Anmelde...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  2. IT-Teamleitungen (m/w) für Betreute Lokale Netze an beruflichen Schulen
    Landeshauptstadt München, München
  3. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg
  4. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Qnap QGenie im Test: Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
Qnap QGenie im Test
Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
  1. Qnap QGenie NAS-System für die Hosentasche
  2. HS-251 Qnap beschleunigt lüfterloses NAS-System
  3. QNAP TS-EC1080 Pro Erweiterbares NAS-System im Tower mit mSATA-Plätzen

Kinkobox angeschaut: E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
Kinkobox angeschaut
E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
  1. IT-Sicherheitsgesetz Telekomfirmen müssen Nutzer über Cyberangriffe informieren
  2. IT-Sicherheitsgesetz Unternehmen dürfen ungefährliche Angriffe anonym melden
  3. Cryptophone Telekom mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Smartphones

Neues Instrument Holometer: Ist unser Universum zweidimensional?
Neues Instrument Holometer
Ist unser Universum zweidimensional?
  1. Gehirnforschung Licht programmiert Gedächtnis um
  2. Audio aus Video Gefilmte Topfpflanze verrät Gespräche
  3. Nahrungsmittel Trinken statt Essen

    •  / 
    Zum Artikel