Kommen bald eindrückbare Touchscreens?
Kommen bald eindrückbare Touchscreens? (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Patentantrag Apple will Touchscreens eindrücken

Apple hat in den USA einen Patentantrag für einen Touchscreen eingereicht, der sich eindrücken lässt. Die Eröffnung der dritten Dimension wäre ideal für kleine Displays, die nicht genügend Raum für aufwendige Multitouch-Gesten bieten.

Anzeige

Touchscreens herkömmlicher Bauart sind starr, doch das geht auch anders, wie ein Patentantrag von Apple zeigt. Darin beschreibt der iPhone-Hersteller, wie eine Displaytechnologie aussehen könnte, die statt eines starren Deckglases eine dehnbare Oberfläche einsetzt.

Die dritte Dimension, also das Eindrücken des Displays, soll vom mobilen Gerät als Eingabe ausgewertet werden. Viele, die von Apple eine Armbanduhr erwarten, haben sich schon gefragt, wie das Bedienungskonzept des iPhones auf eine so kleine Oberfläche übernommen werden könnte. Der drückbare Touchscreen könnte eine Lösung bieten.

Für Uhren, Brillen und Smartphones interessant

In Apples Patentantrag ist zwar nicht die Rede von einem Uhrendisplay - der Antrag wurde zwar erst Ende Mai 2013 veröffentlicht, aber schon Ende 2011 eingereicht; damals waren Smartwatches noch kein großes Thema. Dennoch würde sich ein solches Display besonders gut für Uhren, Computerbrillen und ähnliche Gegenstände mit kleiner Oberfläche eignen. Statt Multitouch-Gesten könnte die Druckstärke als weitere Dimension dazu genommen werden, um viele Eingabemöglichkeiten auf kleinen Raum zu ermöglichen. Auch für Smartphones wäre ein Display, das sich teilweise eindrücken lässt, natürlich sehr interessant: Eine Tastatur, drückbare Knöpfe und ähnliche Bedienungselemente aus der realen Welt würden sich so viel einfacher nachahmen und auch bedienen lassen.

OLEDs geeignet, aber ungeliebt

Apple schreibt in seinem Patentantrag, dass sich für nachgebende Displays OLEDs besonders gut eignen würden. Apple Chef Tim Cook hatte allerdings erst Anfang 2013 bekräftigt, dass er die Qualität derzeitiger OLED-Displays furchtbar findet. Besonders die Farbsättigung sei unbefriedigend.

Apple will nicht unbedingt alle Funktionen eines Smartphones, eines Tablets oder eines sonstigen mobilen Geräts über die nachgebende Oberfläche steuern. Einsatzgebiete wären laut dem Patentantrag zum Beispiel die Lautstärkeregelung oder die Instrumentenbedienung in der Apple-Anwendung Garageband, die es auch für iOS gibt. Wie bei echten Tasteninstrumenten würde dann auch beim iPhone und iPad ein fester Anschlag einen lauteren Ton erzeugen.

Ob die Technik aus dem Patentantrag 20130135244 in ein Produkt mündet, lässt sich nicht absehen. Apple und viele andere Firmen melden Patente auf Techniken an, die nie umgesetzt werden.


TITO976 01. Jun 2013

WOW, der Erklär-Bär hätte es nicht besser machen können........RESPEKT!!!

Missingno. 01. Jun 2013

Nee, hast recht. Ich kann da absolut keine Ähnlichkeit feststellen.

Huschel 01. Jun 2013

Was besseres fällt dir nicht ein?

Der Supporter 01. Jun 2013

Genau. Es wird eine ganz andere Technik zur Druckerkennung verwendet. Ausserdem ist es...

JanZmus 31. Mai 2013

Dass viele an dieser Stelle jetzt vielleicht schmunzeln zeigt doch nur, dass dein...

Kommentieren



Anzeige

  1. Project Analyst LCCS (Local Custody and Control System) (m/w)
    State Street Bank GmbH, Munich, Frankfurt
  2. IT-Consultant Checkout Solutions (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  3. Software-Entwickler (m/w)
    Kries-Energietechnik GmbH&Co KG, Waiblingen
  4. Senior Java Entwickler (m/w)
    TELUM GmbH, München

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Evga Geforce GTX 960 SuperSC
    mit 20 Euro Cashback nur 194,90€ bezahlen
  2. VORBESTELLBAR: Fire TV Stick
    39,00€ - Release 15.04.
  3. Das neue Roccat Kave XTD 5.1 Analog-Headset zum Angebotspreis
    99,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Mozilla

    Firefox 37 bringt Zertifikatsperren und Nutzerfeedback

  2. Assassin's Creed Chronicles angespielt

    Drei mörderische Zeitreisen

  3. Operation Volatile Cedar

    Spionagesoftware aus dem Libanon

  4. Studie

    Facebook trackt jeden

  5. Umfrage

    Notebook bleibt beliebtestes Gerät zur Internetnutzung

  6. Surface 3 im Hands on

    Das Surface ohne RT

  7. Fotodienst

    Flickr erlaubt gemeinfreie Bilder

  8. Musikstreaming

    Jay Z startet Spotify-Konkurrenten Tidal

  9. Zahlungsabwickler

    Paypal erstattet Rücksendekosten

  10. Daniel Stenberg

    HTTP/2 verbreitet sich schnell



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Banana Pi M2 angesehen: Noch kein Raspberry-Pi-Killer
Banana Pi M2 angesehen
Noch kein Raspberry-Pi-Killer
  1. Die Woche im Video Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei
  2. MIPS Creator CI20 angetestet Die Platine zum Pausemachen
  3. Raspberry Pi 2 ausprobiert Schnell rechnen, langsam speichern

HTC One (M9) im Test: Endlich eine gute Kamera
HTC One (M9) im Test
Endlich eine gute Kamera
  1. Lollipop Erstes HTC-One-Smartphone erhält kein Android 5.1

Mini-Business-Rechner im Test: Erweiterbar, sparsam und trotzdem schön klein
Mini-Business-Rechner im Test
Erweiterbar, sparsam und trotzdem schön klein
  1. Shuttle DS57U Passiver Mini-PC mit Broadwell und zwei seriellen Com-Ports
  2. Broadwell-Mini-PC Gigabytes Brix ist noch kompakter als Intels NUC
  3. Mouse Box Ein Mini-PC in der Maus

  1. Bloatware vorinstalliert?

    Seelbreaker | 22:45

  2. Re: Anstatt Busspur: Einheitliche Stecker- und...

    ChMu | 22:41

  3. Re: Ghostery

    Tannenzapfen | 22:40

  4. Re: Was ist eigentlich mit 2G und 4G?

    iToms | 22:40

  5. Re: JavaScript abschalten?

    AllAgainstAds | 22:36


  1. 18:29

  2. 18:00

  3. 17:59

  4. 17:22

  5. 16:32

  6. 15:00

  7. 13:54

  8. 13:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel