Patent Nikon mit Ringblitz für Kompaktkameras

Nikon hat in Japan ein Patent zugesprochen bekommen, das einen Ringblitz für eine Kompaktkamera beschreibt. Dabei wird das Licht des eingebauten Miniblitzes durch Lichtleiter um das Objektiv herum geleitet und nach vorn abgestrahlt.

Anzeige

Ringblitze haben in der Porträt- und Makrofotografie erhebliche Vorteile gegenüber einem eingebauten Blitz. Ihre Anordnung um das Objektiv herum sorgt dafür, dass auch bei kurzen Abständen zum Motiv keine Abschattung erfolgt. Außerdem sorgen sie bei Porträts für ringförmige Reflexionen in den Augen - manche Fotografen und ihre Auftraggeber favorisieren dieses Phänomen.

Für DSLRs gibt es Ringblitze sowohl von den Kameraherstellern als auch von Dritten. Für Kompaktkameras hingegen gibt es unseres Wissens kein einziges Modell. Nikon könnte das nun ändern.

In der Patentschrift, die das Blog Nikonrumors entdeckte, wird ein Ringblitz-Aufsatz skizziert, der über den Objektivtubus gestülpt wird und das Licht des eingebauten Blitzes über einen Lichtleiter abzapft und so umlenkt, dass es an der Vorderseite des Rings an mehreren Stellen austritt. Diese Bauform eines Ringblitzes gibt es auch für DSLRs zum Beispiel in Form des Ray-Flash oder des Saturn Ring Flash. Diese Aufsätze sind jedoch erheblich voluminöser als Nikons Lösung.

Neukauf bei Kamerawechsel erforderlich

Die Besonderheit von Nikons Konstruktion: Das Zubehör würde nur an eine einzelne Kamera passen, auf dessen Gehäusemaße und Objektiv sie genau abgestimmt sein muss. Herkömmliche Ringblitze hingegen können auch bei einem Kamerawechsel meist weiter genutzt werden.

Das Patent, das in Japan unter der Nummer 2012-185190 veröffentlicht wurde, bedeutet natürlich noch nicht, dass Nikon auch tatsächlich einen solchen Ringblitz-Aufsatz auf den Markt bringen wird.


iu3h45iuh456 03. Okt 2012

Es gibt keine, die patentierenswert wäre. Man nimmt ein Teil das es bereits gibt und...

Kommentieren




Anzeige
Anzeige

  1. Software-Entwickler (m/w) für Embedded Systeme
    Ultratronik GmbH, Gilching
  2. Senior Consultant SAP BO/PC (m/w)
    Plaut Deutschland GmbH, keine Angabe
  3. Teamleiter Social Media (m/w)
    Unitymedia KabelBW GmbH, Köln
  4. Softwareentwickler (m/w)
    DAK-Gesundheit, Bocholt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Osram

    Mini-LEDs für stromsparende LCDs mit Quantenpunkten

  2. Flugdrohne

    GPS für AR.Drone 2.0 ermöglicht autonome Flüge

  3. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  4. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  5. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  6. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  7. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  8. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  9. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  10. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Golem.de öffnet sich für Autoren
In eigener Sache
Golem.de öffnet sich für Autoren

Wir erweitern für Blogger und andere Autoren die Möglichkeit, ihre Inhalte hier auf Golem.de zu veröffentlichen und so von unserer Reichweite und unseren Finanzierungsmöglichkeiten zu profitieren. Es geht uns darum, ein neues, zeitgemäßes Modell des Publizierens zu etablieren und unseren Lesern noch mehr relevante Inhalte zu bieten.

  1. #Blognetz Deutsche Blogger, vereinigt euch

Liberty Global: Unitymedia-Eigner will Kabel Deutschland kaufen
Liberty Global
Unitymedia-Eigner will Kabel Deutschland kaufen

Liberty Global hat 7,5 Milliarden Euro für Kabel Deutschland geboten. Vodafones Kaufangebot war als zu niedrig abgelehnt worden.

  1. Stellenabbau Vodafone sagt aus Angst vor Protesten Philipp Rösler ab
  2. TV-Kabelnetz Liberty Global soll Kauf von Kabel Deutschland planen
  3. IT-Arbeitsplätze Widerstand gegen Stellenabbau bei Vodafone Deutschland

Videocodec: Googles VP9 in Chrome aktiviert
Videocodec
Googles VP9 in Chrome aktiviert

Der Videocodec VP9 ist jetzt standardmäßig in der aktuellen Entwicklerversion des Browsers Chromium aktiviert. Die finale Veröffentlichung im August ist damit sehr wahrscheinlich.

  1. VP9 Googles neuer Videocodec
  2. Freier Videocodec Nokia meldet Patentansprüche auf Googles VP8 an

Zum Artikel