Abo
  • Services:
Anzeige
Patches für Adobe Reader, Acrobat, Flash Player und AIR
Patches für Adobe Reader, Acrobat, Flash Player und AIR (Bild: Adobe)

Patch: 27 Sicherheitslecks im Adobe Reader

Patches für Adobe Reader, Acrobat, Flash Player und AIR
Patches für Adobe Reader, Acrobat, Flash Player und AIR (Bild: Adobe)

Adobe hat Patches für den Adobe Reader und für Acrobat veröffentlicht, die 27 Sicherheitslücken schließen. Auch für den Flash Player und für AIR ist ein Update erschienen, das aber nur ein Sicherheitsloch zu beseitigen hat.

Adobe hat insgesamt vier Patches veröffentlicht: je einen für den Adobe Reader, für Acrobat, für den Flash Player und für AIR. Im Adobe Reader und Acrobat werden 27 Sicherheitslücken geschlossen, von denen 24 zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden können. Angreifer können über die Sicherheitslücken beliebigen Schadcode ausführen und so ein fremdes System unter ihre Kontrolle bringen. Adobe stuft die Mehrzahl der Sicherheitslecks als gefährlich ein.

Anzeige

Allein 15 Sicherheitslecks wurden von Google an Adobe gemeldet. Betroffen davon sind alle Desktopausführungen von Adobe Reader und Acrobat. Es liegen derzeit keine Informationen dazu vor, ob die Sicherheitslecks bereits aktiv ausgenutzt wurden. Im Adobe Reader für Android sind die Fehler wohl nicht zu finden.

Adobe hat den Adober Reader XI in der Version 11.0.01 für Windows und Mac OS veröffentlicht. Wer noch den Adobe Reader X für Windows und Mac OS verwendet, kann auf die Version 10.1.5 wechseln. Zudem wurde ein Update auf den Adobe Reader 9.5.3 für Windows, Mac OS und Linux veröffentlicht. Die betreffenden Versionsnummern stehen analog auch für Acrobat zur Verfügung.

Patch für Flash Player

Neben dem Update für den Adobe Reader hat der Hersteller auch einen Patch für den Flash Player veröffentlicht, der eine Sicherheitslücke beseitigt. Bereits Mitte Dezember 2012 hatte Adobe einen Patch für den Flash Player veröffentlicht, mit dem drei Sicherheitslöcher geschlossen werden. Das Sicherheitsloch im Flash Player wird von Adobe als gefährlich eingestuft, weil Unbefugte darüber beliebigen Code ausführen und damit Kontrolle über ein fremdes System erlangen können.

Das Sicherheitsloch findet sich in allen aktuellen Versionen des Flash Players für Windows, Mac OS, Linux und Android. Windows- und Mac-OS-Nutzer können sich den aktuellen Flash Player mit der Version 11.5.502.146 über Adobes Webseite herunterladen. Für Linux-Systeme lautet die aktuelle Versionsnummer 11.2.202.261.

Nutzer von Googles Chrome-Browser erhalten laut Adobe eine aktualisierte Version, mit der die Sicherheitslücken im Flash-Player-Plugin beseitigt werden. Innerhalb von Chrome lautet die aktuelle Flash-Version 11.5.31.137. Auch Nutzer des Internet Explorer 10 für Windows 8 erhalten nach Angabe von Adobe eine neue Flash-Version über ein Browserupdate. In diesem Fall lautet die Flash-Version nach dem Update 11.3.378.5.

Flash-Update für Android wird über den Play Store verteilt

Ein Update des Flash Players für Android 2.x sowie 3.x und Android 4.x wird automatisch über Googles Play Store verteilt. Dazu muss der Flash Player bereits auf dem Android-Gerät installiert sein, denn seit Mitte August 2012 gibt es den Flash Player nicht mehr im Play Store. Für Android 2.x und 3.x lautet die aktuelle Versionsnummer 11.1.115.34 und für Android 4.x gibt es die Version 11.1.115.36.

Sicherheitsloch steckt auch in AIR

Auch für AIR von Adobe steht ein Update bereit, um das oben genannte Flash-Player-Sicherheitsloch zu schließen. Windows- und Mac-OS-Anwender sollten AIR 3.5.0.1060 installieren. Für Android-Geräte steht AIR ebenfalls in der Version 3.5.0.1060 in Googles Play Store als Download zur Verfügung.


eye home zur Startseite
Galde 15. Jan 2013

Kann mich mal einer grob aufklären? Warum ist der Adobe Reader eigentlich so beliebt? Ich...

guckenpockel 09. Jan 2013

Ich verstehe es einfach nicht. Warum darf so eine Firma überhaupt noch bestand haben? Die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BfS Bundesamt für Strahlenschutz, Berlin-Karlshorst
  2. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München
  3. beeline GmbH, Köln
  4. Gundlach Bau und Immobilien GmbH & Co. KG, Hannover


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Die Unfassbaren, Ghostbusters I & II, Jurassic World, Fast & Furious 7 Extended Version)
  3. (u. a. Der Hobbit 3 für 9,99€ u. Predator für 12,49€)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  3. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation


  1. Die Woche im Video

    B/ow the Wh:st/e!

  2. Verbraucherzentrale

    O2-Datenautomatik dürfte vor Bundesgerichtshof gehen

  3. TLS-Zertifikate

    Symantec verpeilt es schon wieder

  4. Werbung

    Vodafone will mit DVB-T-Abschaltung einschüchtern

  5. Zaber Sentry

    Mini-ITX-Gehäuse mit 7 Litern Volumen und für 30-cm-Karten

  6. Weltraumteleskop

    Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden

  7. Anonymität

    Protonmail ist als Hidden-Service verfügbar

  8. Sicherheitsbehörde

    Zitis soll von München aus Whatsapp knacken

  9. OLG München

    Sharehoster Uploaded.net haftet nicht für Nutzerinhalte

  10. Linux

    Kernel-Maintainer brauchen ein Manifest zum Arbeiten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  2. Nach Begnadigung Mannings Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

  1. Re: Sich nicht von der Angst anstecken lassen!

    sundilsan | 09:36

  2. Whatsapp "cracken"

    mrmoralhazard | 09:34

  3. Re: Die xBox ist fünstiger und schöner

    renegade334 | 09:31

  4. USB-Soundkarte kostet 2 Euro

    maze_1980 | 09:29

  5. Re: Vorprogrammierter Ladenhüter

    NMN | 09:29


  1. 09:02

  2. 19:03

  3. 18:45

  4. 18:27

  5. 18:12

  6. 17:57

  7. 17:41

  8. 17:24


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel