Abo
  • Services:
Anzeige
Selfies könnten bald zum Bezahlen genutzt werden.
Selfies könnten bald zum Bezahlen genutzt werden. (Bild: Holger Thie/CC-BY 2.0)

Passwortersatz: Amazon plant Bezahlen per Selfie

Selfies könnten bald zum Bezahlen genutzt werden.
Selfies könnten bald zum Bezahlen genutzt werden. (Bild: Holger Thie/CC-BY 2.0)

Amazon will ein Selfie zur Verifikation eines Bezahlvorgangs nutzen und Passwörter überflüssig machen. So sieht es die Idee eines Patentantrags vor, mit der das Bezahlen einfacher funktionieren soll.

Passwörter werden zwar so schnell nicht überflüssig werden, aber Amazon will zumindest beim Bezahlen davon abkommen. In einem US-Patentantrag schildert das Unternehmen, wie ein Selfie-Foto des Benutzers zur Verifikation genutzt werden könnte.

Anzeige

Der Benutzer soll ein Selbstporträt mit seinem Smartphone oder ein kurzes Video von sich aufnehmen, was die Bestellung auslöst. Das System soll eine Lebendkontrolle vornehmen können und den Anwender beispielsweise nach dem Zufallsprinzip auffordern, eine Augenbewegung oder etwas Ähnliches zu machen. Die Gesichts- und Mimikerkennung sollen dann sicherstellen, dass es sich auch um die Person des Kontoinhabers und nicht nur um ein Foto von ihm handelt.

Natürlich könnte auch bei diesem System der Anwender gezwungen werden, sich gegen seinen Willen fotografieren oder filmen zu lassen - genau wie auch sein Passwort erpresst werden könnte. Das System hat aber einen unbestreitbaren Vorteil: Sein Passort kann der Anwender vergessen, sein Gesicht nicht. Außerdem muss niemand der Umstehenden bei der Passworteingabe wegschauen, wenn er sich stattdessen fotografiert, betont Amazon. Der Patentantrag wurde im Oktober 2015 eingereicht und erst im März 2016 veröffentlicht.

Kreditkarten-Anbieter setzen ebenfalls aufs Gesicht

Windows-10- und Android-Nutzer kennen die Gesichterkennung zur Entsperrung ihrer Geräte schon lange. Auch Mastercard will mobiles Bezahlen mit Selfies absichern. Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 kündigte das Kreditkartenunternehmen an, das System noch in diesem Jahr in einigen Märkten einzuführen. Anwender müssen dann eine Mastercard-App starten und ein Musterfoto von sich bei dem Unternehmen hinterlegen, das dann in einen Hashwert umgerechnet wird. Beim Bezahlen fotografiert oder filmt sich der Anwender abermals, woraufhin wieder ein Hashwert erzeugt und mit dem Referenzwert verglichen wird.

Auch Porträts lassen sich fälschen

Wie sicher solche Systeme sind, wird sich noch zeigen. Ende 2014 gelang es dem Sicherheitsforscher Jan Krissler noch, ein Gesichtserkennungssystem, das auch das Blinzeln erkennen wollte, mit einfachen Mitteln auszutricksen. Er deckte mit einem Stift die Augenpartie auf einem Foto kurz ab, was das System als Blinzeln durchgehen ließ.


eye home zur Startseite
Tuxianer 15. Mär 2016

Man muss vielleicht auch aufpassen, was die Firma, die solche Daten erhält, alles damit...

Tuxianer 15. Mär 2016

Kommt darauf an, wie gut die Fälschung sein muss. Eine Handy-Kamera mag eine Billiarde...

cepe 15. Mär 2016

4-5 Tage für Prime ist echt viel. Und ich wollte mich schon über die 3 Tage bei 1/3 der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  4. Trifels Verlag GmbH, Frankfurt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 21,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation
  2. Tipps für IT-Engagement in Fernost
  3. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie


  1. Für Werbezwecke

    Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook

  2. Domino's

    Die Pizza kommt per Lieferdrohne

  3. IT-Support

    Nasa verzichtet auf Tausende Updates durch HP Enterprise

  4. BGH-Antrag

    Opposition will NSA-Ausschuss zur Ladung Snowdens zwingen

  5. Kollaborationsserver

    Nextcloud 10 verbessert Server-Administration

  6. Exo-Planet

    Der Planet von Proxima Centauri

  7. Microsoft

    Windows 10 Enterprise kommt als Abo

  8. Umwelthilfe

    Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten

  9. 25 Jahre Linux

    Besichtigungstour zu den skurrilsten Linux-Distributionen

  10. Softrobotik

    Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

  1. Re: Wer nicht Telegram nutzt

    Apfelbrot | 04:24

  2. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    jajagreat | 04:15

  3. Re: die ethischen Werte in USA ?

    q96500 | 03:07

  4. Re: Unwirtschaftlich

    maverick1977 | 03:03

  5. Re: Irgendwas stimmt da aber nicht....

    large-m | 03:01


  1. 15:54

  2. 15:34

  3. 15:08

  4. 14:26

  5. 13:31

  6. 13:22

  7. 13:00

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel