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Passwordbox synchronisiert zwischen allen Geräten des Anwenders.
Passwordbox synchronisiert zwischen allen Geräten des Anwenders. (Bild: Passwordbox)

Passwordbox: Intel kauft Passwortmanager mit Todesfall-Lösung

Intel will sich im Sicherheitsbereich besser aufstellen und übernimmt dafür den kanadischen Anbieter PasswordBox, der einen Passwortmanager mit Cloud-Anbindung und Apps für mobile Geräte und Plugins für Browser entwickelt hat. Wer will, kann sogar festlegen, was mit den Daten im Todesfall passiert.

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Intel übernimmt den Sicherheitsanbieter Passwordbox für einen ungenannten Kaufpreis und gliedert ihn in seine Safe-Identity-Abteilung ein. Die Angestellten würden übernommen, heißt es in einer Mitteilung.

Passwordbox wurde 2012 in Kanada gegründet und stellt Lösungen zum Identitätsmanagement her. Mit der Software, die auf mobilen Geräten mit iOS und Android sowie als Browserplugin auf diversen Betriebssystemen läuft, können Anwender ihre Zugangsdaten und andere Informationen clientseitig verschlüsseln (AES 256 Bit) und auf den Server des Anbieters übertragen. So ist die Synchronisation mit allen Geräten möglich. 

Passwordbox gibt an, dass die Software mittlerweile 14 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Bestehende Kunden müssen sich keine Sorgen machen, dass nun die Unterstützung durch den Hersteller wegfällt. Die Lösung bleibt bestehen. Was Intel in Zukunft mit der Technik anfangen will, ist noch nicht bekannt. Sie soll auf jeden Fall auch in neue Produkte fließen. Denkbar sind etwa Wearables wie eine Smartwatch, die dem Anwender auch unterwegs einen sicheren Zugriff auf seine Zugangsdaten und sonstigen Informationen gewährt. Dazu muss der Anwender sich lediglich ein - möglichst gutes - Passwort merken. Es dient als Generalschlüssel, was auch bei anderen Passwortmanagern üblich ist.

Passwordbox bietet im Gegensatz zu Konkurrenten wie Lastpass eine Möglichkeit, vorab zu bestimmen, was mit den Daten im Falle des Todes passiert. Dazu hatte das Unternehmen die Firma Legacy Locker übernommen. Passwordbox benötigt die Sterbeurkunde und übergibt dann je nach Einstellung die dafür markierten Kennwörter und sonstigen Daten an den digitalen Erben, der zuvor eingesetzt werden musste und dies auch bestätigen muss. Alternativ kann auch alles gelöscht werden. Den Hinweis auf den Service hinterlege man am besten beim Notar und erwähne ihn im Testament, schlägt der Anbieter vor.


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Vanger 02. Dez 2014

Die zusätzliche Absicherung, dass der Dienstleister nochmal die Sterbeurkunde verlangt...

stiGGG 02. Dez 2014

https://soundcloud.com/atbense/ritscheratsche-cyber-cyber-mix

S-Talker 02. Dez 2014

Also wenn du denkst, die einzige Lösung dieser Probleme ist alle Passwörter einem...

Casandro 02. Dez 2014

...als Intel noch eine technisch orientierte Firma war die Entscheidungen mit technischen...



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