Rover Asimov: 200 Quadratmeter großes Testgelände
Rover Asimov: 200 Quadratmeter großes Testgelände (Bild: Part Time Scientists)

Part Time Scientists Hell yeah, it's Crowdfunding!

Die Part Time Scientists wollen die Vorbereitungen für ihren Mondflug über Kickstarter finanzieren. Spender nehmen als Belohnung am Testprogramm teil: Sie dürfen den Rover Asimov über eine Mondteststrecke fahren.

Anzeige

Die Gruppe Part Time Scientists bittet die Internetgemeinde um Mithilfe bei der Finanzierung ihres Raumfahrtprojekts: Die internationale Gruppe, deren Schlachtruf "Hell Yeah, It's Rocket Science" lautet, nimmt am Google Lunar X-Prize teil. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter möchte sie Geld für das Projekt einwerben.

Das Ziel des Teams ist der Mond, und da sei eine gute Vorbereitung unabdingbar, erklären die Raumfahrer. Damit ihr Rover auf dem Mond gut zurecht kommt, wollen sie ein 200 Quadratmeter großes Testgelände in einer stillgelegten Industriehalle einrichten. Die Bedingungen sollen dem Landeareal von Apollo 17 gleichen, die Halle wird mit vielen Sensoren ausgestattet, um Daten zu sammeln. Dort soll der Asimov genannte Rover getestet werden.

Mondsimulation

Sie hätten Asimov schon auf der Straße, im Sand, auf einem Spielplatz und in einer Höhle fahren lassen. Das reiche aber nicht aus, um die Bedingungen auf dem Mond zu simulieren, erklären die Part Time Scientists. Ein Test müsse auf einem vergleichbaren Untergrund stattfinden - also auf ähnlich scharfkantigem Regolith. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Mechanik des Rovers stabil genug ist, wenn es darauf ankommt.

Außerdem soll auf Testparcours Asimovs Fahrtüchtigkeit verbessert werden: Durch die Entfernung des Mondes zur Erde gibt es bei der Fernsteuerung einen Zeitversatz von drei Sekunden. Damit muss das Team klarkommen. Die Teilzeitforscher haben dafür Rover Remote Experiment (RRE) erfunden: Dabei wird ein Rover, ausgerüstet mit der gleichen Kamera, mit der später auch das Mondfahrzeug bestückt sein wird, über einen irdischen Parcours gesteuert. In die Kommunikation mit dem Roboter wird ebenfalls ein entsprechender Zeitversatz eingebaut.

Nutzer als Tester

An dieser Stelle kommen die Spender ins Spiel: Wer ab 15 US-Dollar spendet, darf zur Belohnung mit dem Rover über das Testgelände fahren - ferngesteuert über das Internet. Das funktioniert entweder mit HTML5 über den Browser auf dem Computer oder - falls es technisch machbar ist - auch per Touch-Eingabe auf einem Tablet.

Testfahrer 

belinda.moez 01. Aug 2012

Hi! Doch, ich glaub' schon. Laut den aktuellen Plänen nicht. Aber es gibt eine Reihe von...

marsupilami72 31. Jul 2012

Wie man hinkommt, ist nicht Bestandteil des Wettbewerbs - man kann sich seine eigene...

KarstenBecker 30. Jul 2012

Wie anderen schon gesagt haben, kümmern wir uns selbstverständlich um die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter (m/w) IT Service Desk
    Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Düsseldorf
  2. Storage Administratorin / Administrator
    IT.Niedersachsen, Hannover
  3. IT Manager (m/w)
    Kavlico GmbH, Minden
  4. IT-Consultant HP PPM (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sony

    Smartwatch mit Armband aus E-Paper geplant

  2. Samsung SDC

    Displays werden bunter, biegsamer und fast durchsichtig

  3. Mozilla

    Ein-Klick-Suche im Firefox

  4. EU-Richtlinien beschlossen

    Recht auf Vergessen soll weltweit gelten

  5. Rekord

    Apple kommt Börsenwert von einer Billion US-Dollar näher

  6. Systemd und Launchd

    FreeBSD-Gründer sieht Notwendigkeit für modernes Init-System

  7. Internet und Energie

    EU will 315 Milliarden Euro für Netze mobilisieren

  8. Mobile Bürosuite

    Dropbox mit Microsoft-Office-Anschluss

  9. High Bandwith Memory

    SK Hynix liefert schnelleren Grafikkartenspeicher aus

  10. Streaming

    Wuaki lockt mit 4K-Filmen für Smart-TVs



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig
Smarthome
Das intelligente Haus wird nie fertig
  1. Smart Home Das vernetzte Zuhause hilft beim Energiesparen
  2. Leuchtmittel Die Leuchtdiode kommt aus dem 3D-Drucker
  3. Agora, Energy@home und EEBus Einheitliche Sprache für europäische Smart Homes

Spieleklassiker: Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)
Spieleklassiker
Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

    •  / 
    Zum Artikel