Abo
  • Services:
Anzeige
Parrot Disco: Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h
Parrot Disco: Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h (Bild: Parrot)

Parrot Disco: Der Papagei bekommt starre Flügel

Parrot Disco: Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h
Parrot Disco: Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h (Bild: Parrot)

Copter war gestern: Parrots neue Drohne Disco hat Flügel. Zum Starten wird sie geschüttelt und dann geworfen.

Flügel statt Rotoren: Das französische Unternehmen Parrot hat auf der CES in Las Vegas ein neues unbemanntes Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) vorgestellt. Disco unterscheidet sich von den üblichen Drohnen für Endkunden: Es ist kein Copter.

Anzeige

Parrot Disco hat Tragflächen, als Antrieb dient ein Propeller am Heck des Nurflüglers. Vorteil dieses Designs ist eine längere Flugzeit: Mit einer Akkuladung soll Disco etwa 45 Minuten in der Luft bleiben - und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Die Drohne hat eine Spannweite von etwa 1 Meter. Dennoch ist sie sehr leicht: Da sie aus Schaumstoff besteht, wiegt sie nur rund 700 Gramm.

Disco wird geschüttelt und geworfen

Der Rumpf ähnelt dem der Bebop2 - auch die 14-Megapixel-Kamera ist die gleiche - nur dass die Disco eben keine Rotoren hat. Die Vorbereitung für den Flug geht schnell: Die beiden Tragflächen, die für den Transport abgebaut werden, werden an den Rumpf gesteckt. Dann wird die Drohne geschüttelt, um den Motor zu starten, und in die Luft geworfen.

Nach dem Start steuert zunächst eine neu entwickelte Software das UAV, das Kreise zieht und auf Befehle wartet. Die werden über Parrots Skycontroller per First-Person-View-Headset (FPV) gegeben, wobei das Bild von der Kamera mittels WLAN übertragen wird, oder mit einer herkömmlichen Fernsteuerung. Disco beherrscht aber auch die GPS-Wegpunktnavigation, kann also einen vorab in der dazugehörigen App festgelegten Kurs abfliegen.

E-Bee kartografierte das Matterhorn

Die Drohne verfügt über eine Reihe von Sensoren - Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Magnetometer, Staudrucksonde -, deren Daten für die Flugsteuerung verwendet werden. So soll der Autopilot etwa verhindern, dass die Drohne durch einen falschen Steuerbefehl abstürzt. Zur Landung gleitet die Drohne sanft zu Boden.

Bei Disco dürfte es sich um eine Endkundenversion der E-Bee des Schweizer Unternehmens Sensefly handeln - Sensefly ist eine Ausgründung der École Polytechnique Fédérale in Lausanne (EPFL) und gehört inzwischen zu Parrot. Die E-Bee ist eine Drohne, die für die Kartierung eingesetzt wird. So hat Sensefly mit mehreren dieser UAVs 2013 das Matterhorn vermessen und eine hochaufgelöste 3D-Karte des Berges erstellt.

Parrot will Disco im Laufe dieses Jahres auf den Markt bringen. Der Preis ist noch nicht bekannt.


eye home zur Startseite
m9898 07. Jan 2016

Warum sollte damit jemand über den Haufen geflogen werden?

serra.avatar 05. Jan 2016

naja ein paar mal über den Asphalt geschrappt und du brauchst nen Neues. ist bei den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Crailsheim
  2. GIGATRONIK München GmbH, München
  3. Continental AG, Markdorf
  4. Neoperl GmbH, Müllheim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 699,00€
  2. 349,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  2. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  3. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  4. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  5. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  6. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"

  7. Pegasus

    Ausgeklügelte Spyware attackiert gezielt iPhones

  8. Fenix Chronos

    Garmins neue Sport-Smartwatch kostet ab 1.000 Euro

  9. C-94

    Cratoni baut vernetzten Fahrradhelm mit Crash-Sensor

  10. Hybridluftschiff

    Airlander 10 streifte Überlandleitung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Zen+ soll auch in 14HP gefertigt werden.

    George99 | 11:50

  2. Re: IMHO: FTTH ist auch ziemlicher overkill

    Ovaron | 11:38

  3. Die Uhr meines Urgroßvaters hat sündhaft viele...

    lear | 11:25

  4. Re: Nur um das nochmal klar zu stellen

    pythoneer | 11:19

  5. Re: Jetzt ist sie raus. Ich habe mehr erwartet.

    t3st3rst3st | 11:14


  1. 15:33

  2. 15:17

  3. 14:29

  4. 12:57

  5. 12:30

  6. 12:01

  7. 11:57

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel