Papertab Ein Tablet wie ein Blatt Papier

Plastic Logic, Intel und die kanadische Queen's-Universität haben zusammen eine Art Tablet entwickelt, das fast so flexibel wie ein Blatt Papier ist. Nutzer können mehrere Papertabs miteinander verknüpfen und sie wie Papierdokumente verwenden.

Anzeige

Plastic Logic hat sich zwar von der Idee, einen eigenen E-Book-Reader anzubieten, verabschiedet, arbeitet aber weiter an E-Paper-Lösungen. Zusammen mit Intel und der Queen's-Universität aus Kingston (Ontario) hat das Unternehmen das Papertab entwickelt, eine Konzeptstudie, mit der neue Anwendungsszenarien erforscht werden.

Beim Papertab handelt es sich um ein Tablet mit einem 10,7 Zoll großen, flexiblen Plastik-Touchscreen-Display. Mehrere solcher Displays lassen sich an einen PC anschließen. Die Konzeptstudie sieht vor, dass statt mehrere Fenster auf einem Display pro App ein Papertab genutzt wird. So soll sich das System ähnlich wie Papierdokumente verwenden lassen.

Die einzelnen Papertabs können dabei interagieren. Um das in einer App offene Foto einer E-Mail anzufügen, genügt es beispielsweise, mit dem Papertab, in dem das Foto geöffnet ist, ein anderes Papertab, in dem eine E-Mail geschrieben wird, zu berühren.

  • Ein Papertab für jede App
  • Papertab: ein Tablet wie ein Blatt Papier
  • Eine E-Mail kann durch Knicken der oberen Ecke verschickt werden.
  • Navigieren durch Bieten des Displays
  • Papertab mit einem flexiblem Plastik-Touchscreen
Ein Papertab für jede App

Die einzelnen Displays kommen ohne Knöpfe aus und lassen sich per Touch, aber auch durch das Knicken der Displays steuern. So kann mit einem Abknicken der rechten Seite beispielsweise zur nächsten Seite geblättert werden. Zum Abschicken einer E-Mail wird einfach die obere Ecke geknickt oder das Papertab in einen Ausgangskorb gelegt.

Die einzelnen Papertabs halten auch die Position relativ zueinander und zum Nutzer fest. So lassen sich die Papertabs auch aneinanderlegen, um Darstellungen, die für ein Display zu groß sind, über mehrere zu verteilen. Das funktioniert ähnlich, wie man es bei Ausdrucken macht, die auf mehrere Seiten verteilt sind. Das jeweils angelegte Papertab zeigt dann den jeweils passenden Bildteil an.

Das Papertab wird auf der CES in Las Vegas gezeigt, die diese Woche stattfindet.


norman.abrahamson 10. Jan 2013

Ein wirklich cooles Teil, wenn es fertig ist freue ich mich schon richtig. Ich kann euch...

Lemo 09. Jan 2013

So ein Genehmigungsvorgang dauert mehrere Jahre, weswegen die aktuellen Modelle auf dem...

pythoneer 08. Jan 2013

Also ich finds lustig :)

Moe479 07. Jan 2013

das geht auch wieder vorrüber, die die technik nicht begreifen werden wie lämmer...

Caturix 07. Jan 2013

Das Einzige was gut sein kann ist wenn es runterfällt nicht kaputt geht.

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwicklungsingenieur (m/w) Systemarchitektur / Systems Engineering
    Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG, Überlingen am Bodensee
  2. Senior BI Solutions Architekt (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn
  3. Social Media Manager (m/w)
    Hubert Burda Media, Offenburg
  4. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  2. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  3. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  4. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  5. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  6. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  7. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  8. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  9. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  10. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel