Panasonic Toughpad JT-B1 im Test: Außendienstmitarbeiter mit Schwächen
Raue Arbeitsumgebungen machen dem Panasonic Toughpad JT-B1 nichts aus. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)

Panasonic Toughpad JT-B1 im Test Außendienstmitarbeiter mit Schwächen

Das Android-Tablet JT-B1 aus Panasonics Toughpad-Reihe ist für den Außeneinsatz konzipiert und soll auch mit rauen Arbeitsbedingungen umgehen können. Trotz des hohen Preises muss der Nutzer aber einige Einschränkungen hinnehmen.

Anzeige

Das Toughpad von Panasonic taugt als mobiler Begleiter, mit dem auch härter umgegangen werden kann. Der integrierte SoC reicht für alle aktuellen Android-Applikationen, und vor allem die Akkulaufzeit weiß zu gefallen. Das Display hingegen hinterlässt einen negativen Eindruck, wie unser Test zeigt.

Das JT-B1 mit 7-Zoll-Display ist eines von zwei Android-Geräten aus der Toughpad-Reihe des japanischen Herstellers Panasonic. Wie das bereits von uns getestete Windows-Tablet FZ-G1 ist es für den Außeneinsatz konzipiert (ruggedized) und deshalb besonders robust gefertigt. Wie bei der Windows-Variante ist im JT-B1 ein LTE-Modul verbaut, so dass auch unterwegs eine schnelle Internetverbindung möglich ist.

  • Das Panasonic Toughpad JT-B1 ist ein robustes Android-Tablet. (Bilder Nina Sebayang/Golem.de)
  • Als Deckglas dient Cornings Gorilla Glass 2, das mit einer matten Folie überzogen ist.
  • Die Anschlüsse sind gegen Spritzwasser und Staub geschützt.
  • Das Display des Android-Tablets kann nicht überzeugen.
  • Der Akku mit einer Nennladung von 5720 mAh ist ein Teil des Gehäuses...
  • ... und kann ausgewechselt werden.
  • Verriegelt wird der Akku mit zwei Scharnieren.
  • Das JT-B1 liegt auf dem bereits getesteten, wesentlich größeren FZ-G1.
  • Unter der Klappe befindet sich ein Erweiterungssteckplatz.
  • Mit der Handschlaufe lässt sich das Tablet angenehm festhalten.
  • Als Betriebssystem dient Googles Android 4.0. (Screenshots: Golem.de)
  • Das Dashboard beinhaltet Funktionen, die sonst in der Benachrichtigungsleiste zu finden sind.
  • Die drei Hardwaretasten lassen sich frei konfigurieren.
  • Im Devicemanagement lassen sich verschiedene Komponenten des Tablets deaktivieren.
Das Panasonic Toughpad JT-B1 ist ein robustes Android-Tablet. (Bilder Nina Sebayang/Golem.de)

Äußerlich sind sich das FZ-G1 und das JT-B1 sehr ähnlich. Bei beiden besteht der Rand aus einem elastischen Kunststoff und die Rückseite aus einer Magnesiumlegierung. Mit einer Dicke von 18 mm ist das Android-Tablet zwar 4 mm dünner als das FZ-G1, 7-Zoll-Geräte wie das Asus Fonepad oder iPad Mini sind aber nur halb so dick. Mit einem Gehäusemaß von 221 x 130 mm ist das Tablet kaum größer als andere 7-Zoll-Tablets.

Der robusten Bauart geschuldet ist das etwas höhere Gewicht von 550 Gramm. Das iPad Mini ist mit 308 Gramm rund 240 Gramm leichter. Dennoch lässt sich das Tablet angenehm in der Hand halten, wozu die mitgelieferte Handschlaufe stark beiträgt.

Mit Erweiterungsschnittstelle

Auf der Rückseite befindet sich der herausnehmbare Lithium-Ionen-Akku, dieser ist ein Teil des Gehäuses. Abgedichtet mit einer Gummidichtung ist er auch vor Staub und Wasser geschützt, zwei Scharniere halten ihn in seiner Position. Ebenfalls dort zu finden sind Kontakte für eine Dockingstation. Unter einer Klappe, die mit vier Triwing-Schrauben befestigt wird, befindet sich eine Erweiterungsschnittstelle für Peripherien wie Barcode-Scanner oder Magnetkartenleser. Diese werden laut Panasonic nur zusammen mit Business-Partnern entwickelt und nicht im regulären Handel angeboten.

Hardwaretasten, aber kein Lautstärkeregler

Anders als bei aktuellen Android-Tablets üblich hat Panasonic auf der Vorderseite vier Hardwaretasten untergebracht, drei davon sind frei programmierbar. Der Nutzer kann den Tasten beliebige Programme oder Aktionen zuweisen. Der Anschalt-Button ist von einem Kunststoffring umrandet. Er kann nicht versehentlich beim seitlichen Drüberstreifen aktiviert werden.

Es ist gut zu erkennen, dass Panasonic das Tablet als Arbeitsgerät für den Außeneinsatz entwickelt hat, beispielsweise ist der Lautstärkeregler nicht zu finden. Während der Arbeit wird dieser nämlich eher selten gebraucht. Immerhin ist eine der frei programmierbaren Tasten vom Werk aus mit dem Panasonic-eigenen Dashboard verknüpft, wo die Lautstärke geregelt werden kann.

Die Kopfhörerbuchse befindet sich auf der Oberseite und wird nur von einer Gummiklappe vor Dreck und Staub geschützt. Besser gesichert sind dagegen der Netzstecker und der USB-Anschluss. Diese sind hinter einer massiven Abdeckung zu finden, die mit einer Gummidichtung zum Schutz vor Staub und Wasser versehen ist. Besonders ist auch noch, dass die Abdeckung zusätzlich mit einem Kunststoffriegel verschlossen werden kann.

Immun gegen Staub und Strahlwasser 

ichbinhierzumfl... 19. Jul 2013

Erstmal vielen Dank für die tollen Panasonic Informationen. Also ich hab noch keine...

Kommentieren



Anzeige

  1. Internationaler Produktmanager Tools & Services Software (m/w)
    Rodenstock GmbH, München
  2. Leiter Development Architectural Aspects (m/w)
    Festo AG & Co. KG, Esslingen bei Stuttgart
  3. Project Manager als Rollout-Koordinator (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  4. IT Prozess- und Projektmanager/in
    Robert Bosch GmbH, Willershausen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Onlinebestellung

    Media Markt eröffnet ersten Drive-in

  2. Clang

    Kickstarter-Spiel von Neal Stephenson gescheitert

  3. Microsoft Office

    Nächstes Office wieder mit interaktivem Assistenten

  4. Shinra

    Square Enix will Spiele streamen

  5. Leicht zu reparieren

    iFixit zerlegt das iPhone 6 Plus und ist angetan

  6. Bleep und Ricochet

    Chatten ohne Metadaten

  7. Potenzielles Sicherheitsproblem

    iOS-8-Tastaturen wollen mithören

  8. Concur

    SAP zahlt 6,5 Milliarden Euro für Zukauf

  9. Speicherdienst

    Apple bringt iCloud Drive für Windows

  10. Lytro

    Lichtfeldfotografie bildet die Tiefe der Welt ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Imsi-Catcher: Catch me if you can
Imsi-Catcher
Catch me if you can
  1. Spy Files 4 Wikileaks veröffentlicht Spionagesoftware von Finfisher
  2. Spiegel-Bericht BND hört Nato-Partner Türkei und US-Außenminister ab
  3. Bundestrojaner Software zu Online-Durchsuchung einsatzbereit

Test Hyrule Warriors: Gedrücke und Gestöhne mit Zelda
Test Hyrule Warriors
Gedrücke und Gestöhne mit Zelda
  1. Mario Kart 8 Rennen mit Link und Prinzessin Peach
  2. Nintendo Streit um Smartphone-Spiele und das Internet

IMHO: Microsoft kauft sich einen Markt mit Klötzchen
IMHO
Microsoft kauft sich einen Markt mit Klötzchen
  1. Minecraft Microsoft kauft Mojang
  2. Minecraft Microsoft will offenbar Mojang kaufen
  3. Minecraft New-Gen-Klötzchenwelt mit 1080p und 60 fps

    •  / 
    Zum Artikel