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Panasonic DMC-CM1: eine Kamera zum Telefonieren
Panasonic DMC-CM1: eine Kamera zum Telefonieren (Bild: Panasonic)

Die Fototechnik ist hochwertig

Die Eckdaten der Hauptkamera positionieren sie klar im Bereich der Edel-Kompakten. Das CM1 verfügt auch über eine zweite Displaykamera für Videotelefonate oder Selbstporträts, die wie üblich eine deutlich geringere Auflösung und Qualität hat. Bei der Hauptkamera setzt Panasonic aber auf beste Fototechnik: Es ist ein Leica-Objektiv mit einer Brennweite von 10,2 mm verbaut. Umgerechnet auf Kleinbild wären das 28 mm. Das ist im Alltag ein ganz nützliches Weitwinkelobjektiv, das etwa der Brennweite der Kamera von anderen Smartphones wie dem Lumia 1020 entspricht.

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Schön ist die geringe Naheinstellungsgrenze von 10 cm, die auch Detailaufnahmen möglich macht. Wer lieber im Normal- oder gar Telebereich fotografiert oder gar von seiner Kompaktkamera die Zoom-Funktion gewöhnt ist, wird allerdings beides hier vermissen.

  • Sich eine Kamera ans Ohr zu halten, ist ziemlich ungewöhnlich. (Foto: Petra Vogt)
  • Das CM1 von Panasonic sieht auf den ersten Blick eher aus wie eine edle Kompaktkamera. (Foto: Panasonic)
  • Erst auf der Rückseite erkennt man, dass es sich auch um ein Smartphone handelt. (Foto: Panasonic)
  • Es ist ein Leica-Objektiv mit einer Brennweite von 10,2 mm (umgerechnet auf Kleinbild 28 mm) verbaut. (Foto: Petra Vogt)
  • Schön ist die geringe Naheinstellungsgrenze von 10 cm, die auch Detailaufnahmen möglich macht. (Foto: Petra Vogt)
  • Das CM1 kann entsprechend mit einer Empfindlichkeit von ISO 25.600 (erweiterter Bereich) punkten, rauscht dann aber erwartungsgemäß stark. (Foto: Petra Vogt)
  • Durch den 1 Zoll großen Sensor ist bei ISO 800 aber noch kein Rauschen zu erkennen. (Foto: Petra Vogt)
  • Selbst bei ISO 3200 sind aber dank 1 Zoll großem Sensor noch gute Bilder zu machen. (Foto: Petra Vogt)
  • Unser Detailvergleich mit vergrößerten Bildausschnitten (1:2) zeigt, dass das CM1 bei wenig Licht noch sehr gute Bilder macht. (Foto: Petra Vogt)
  • Die Einstellungsmöglichkeiten der Kamera-App entsprechen denen einer leistungsfähigen Kamera. (Foto: Petra Vogt)
  • Schön ist die innovative Drehfunktion am Objektiv, mit deren Hilfe sich etwa die Blende einstellen lässt. (Foto: Petra Vogt)
  • Beim Smartphone setzt Panasonic auf Android in Version 4.4 (Kitkat). Die Android-Oberfläche wird in der Standardversion ausgeliefert. (Foto: Petra Vogt)
Unser Detailvergleich mit vergrößerten Bildausschnitten (1:2) zeigt, dass das CM1 bei wenig Licht noch sehr gute Bilder macht. (Foto: Petra Vogt)

Da bietet der Samsung-Konkurrent, das Galaxy K Zoom, mit einem Brennweitenbereich von 24 mm bis 240 mm deutlich mehr Möglichkeiten - allerdings bei deutlich schlechteren Blendenwerten (Minimalöffnung 3,1 bei 24 mm und 6,3 bei 240 mm). Immerhin gewährt beim CM1 ein Digitalzoom bis maximal zum Vierfachen etwas Spielraum. Allerdings sind die 20 Megapixel Auflösung für Fotografen mit Ambitionen zum Drucken keine sehr üppige Ausgangsbasis für Ausschnittvergrößerungen - und nichts anderes liefert ein Digitalzoom.

Fotografieren bei wenig Licht ist gut möglich

Die Lichtstärke von 1:2,8 des CM1 dagegen kann mit höherwertigen Kameras mithalten. Sie hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen können auch noch bei recht wenig Licht lange Belichtungszeiten verwacklungsfrei realisiert werden und zum anderen kann so mit der Tiefenschärfe gestaltet werden. Dafür sorgt auch wesentlich der 1 Zoll große Sensor. Er ist um ein Vielfaches größer als der einer typischen Smartphone-Kamera (siehe zum Größenvergleich auch die Abbildungen zum Artikel). Selbst das Lumia 1020 und das Galaxy K Zoom haben deutlich kleinere Sensoren (das Lumia 1020 1/1.5 Zoll, das Galaxy K Zoom 1/2.3 Zoll).

Im Prinzip gilt bei Kamerasensoren: je größer, desto besser. Je größer ein Sensor ist, desto geringer fällt nämlich das Rauschen bei wenig Licht aus. Vor allem, wenn viele Megapixel auf kleinstem Raum zusammengequetscht werden, kommt es zu krisselig wirkenden Flächen und fehlenden Details. Die 20 Megapixel des CM1 verteilen sich dagegen auf ihrem 1-Zoll-Sensor passabel. Das CM1 kann entsprechend mit einer Empfindlichkeit von ISO 25.600 (erweiterter Bereich, Standard bis ISO 12.800) und in den hohen Bereichen noch mit akzeptablen Bildergebnissen punkten.

Andere Smartphone-Kameras wie die des Galaxy K Zoom leisten nur bis ISO 3200 und rauschen schon deutlich früher deutlich stärker. Das CM1 dagegen macht bei ISO 3200 noch beeindruckende Aufnahmen, die mit denen von Systemkameras mithalten können (siehe Abbildungen). In Kombination mit der Lichtstärke von 2.8 bedeutet das, dass man mit dem CM1 auch noch in Innenräumen ohne Blitz gute Fotos machen kann - also genau da, wo konventionelle Smartphone-Kameras allenfalls noch Bilder zustande bringen, die auf dem kleinen Smartphone-Monitor akzeptabel sind, aber im Druck massive Schwächen offenbaren.

Wer dennoch nicht auf Zusatzlicht verzichten möchte, für den ist sogar ein Blitz integriert. Allerdings setzt er auf LEDs statt wie bei anderen Smartphones auf das deutlich hellere und weißere Xenon. Immerhin hat dies den Vorteil, dass das Kunstlicht auch zur Videoausleuchtung eingesetzt werden kann.

Vermisst haben wir ein Stativgewinde. Wer die Kamera stabil positionieren möchte, kann sich aber mit einem Smartphone-Stativadapter behelfen, in den die Kamera eingespannt wird. Dann kann sie auch zum Filmen gut eingesetzt werden. Sogar in 4K (also mit 3.840 x 2.160 Pixeln) kann sie aufzeichnen - allerdings nur mit 15 fps. Bei Full-HD sind es dagegen 30 Bilder pro Sekunde.

 Panasonic DMC-CM1 im Test: Die Kamera klingelt, geh doch mal ran!Viele Einstellungen sind möglich 

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fotolotsin 02. Dez 2014

Ich habe es auch noch nicht online gesehen, würde es aber einfach mal bei einem der gro...

Hopfentee73 01. Dez 2014

trotzdem werden 2/3 der menschheit meinen die augen stehen übereinander. die nehmen...

TC 01. Dez 2014

genau. die erste G Cam kann noch lange vor dem S4 Zoom, dazwischen gab's noch die Camera...

fokka 01. Dez 2014

stimmt schon, aber trotzdem darf man ja noch was zu sinnhaftigkeit und preisgestaltung...

weltraumkuh 01. Dez 2014

aha und mit welcher *richtigen Kamera* kannst Du in der Nachbearbeitung verlustfrei...



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