Anzeige
Matt Cutts über das neue Disavow-Links-Tool
Matt Cutts über das neue Disavow-Links-Tool (Bild: Google)

Pagerank: Google ermöglicht es, fremde Links ungültig zu machen

Matt Cutts über das neue Disavow-Links-Tool
Matt Cutts über das neue Disavow-Links-Tool (Bild: Google)

Google hat seine Webmastertools um ein neues Werkzeug erweitert, mit dem sich Links auf fremden Seiten ungültig machen lassen, die auf die eigene Website zeigen. Damit will es Google Websitebetreibern einfacher machen, schädliche Links loszuwerden.

Zwar bezieht Google immer mehr Signale in das Ranking von Suchergebnissen ein, Links bleiben aber einer der wichtigsten Faktoren bei der Sortierung von Suchergebnissen. Sie sind daher auch ein wesentlicher Ansatzpunkt für Suchmaschinenoptimierer, die versuchen, eine Website in den Suchergebnissen von Google nach vorn zu bringen. So werden Links getauscht, eingekauft oder ganze Netzwerke von Websites aufgesetzt, nur um Links auf eine Website zu generieren und zu verschleiern, dass diese nicht natürlich sind.

Anzeige

Für Google ist das ein Problem, denn das Vorgehen so mancher Experten für Suchmaschinenoptimierung (SEO) führt dazu, dass künstlich verlinkte Websites die Suchergebnisse verschlechtern, da so die wirklich relevanten Ergebnisse nach hinten gedrängt werden. In seinen Webmaster-Guidelines verbietet Google ein solches Vorgehen zwar, solange es aber funktioniert, wird es weiterhin betrieben. Daher arbeitet Google daran, seine Algorithmen Stück für Stück zu verbessern, unter anderem, um solche unnatürlichen Links zu erkennen und entsprechend zu behandeln; mit Abwertung oder Nichtbeachtung der Links bis hin zum Ausschluss von Websites.

Seit Juli 2012 verschickt Google vermehrt Warnungen an Webmaster, weist darauf hin, dass unnatürliche Links auf ihre Webseite existieren und rät, dafür zu sorgen, dass diese Links entfernt werden. Das aber ist nicht immer ganz einfach und eröffnet Websitebetreibern auch Möglichkeiten, anderen mit negativem SEO zu schaden. Sie platzieren Links auf schlechten Seiten, die auf Website des Konkurrenten zeigen, so, dass sie gegen Googles Richtlinien verstoßen und hoffen, dass Google den Wettbewerber gegebenenfalls ausschließt. Letzteres ist laut Google allerdings kein großes Problem.

Links ungültig machen

Vor allem um gegen die eigenen SEO-Sünden der Vergangenheit vorzugehen, bietet Google nun ein neues Werkzeug in seinen Webmastertools an, mit dem sich Links im Web, die auf die eigene Website zeigen, für ungültig erklären lassen. So lassen sich Links loswerden, die der Websitebetreiber gegebenenfalls früher durch Kauf oder Tausch zwecks SEO selbst hat platzieren lassen, die sich aber heute als schädlich erweisen.

Für Google selbst hat das gleich zwei Vorteile: Webmaster helfen dabei, Linkspam zu beseitigen, was die Suchergebnisse verbessern sollte. Zugleich erfährt Google, welche Links Webmaster für schädlich halten, und kann mit diesen Informationen die Erkennung unnatürlicher Links verbessern.

Google betont allerdings, dass nur die wenigsten Websites das neue Werkzeug benötigen. Es soll vor allem denjenigen Mittel an die Hand geben, die durch die vermehrten Warnungen von Google beunruhigt werden.

Webmaster können eine maximal 2 MByte große Datei mit Links bei Google hinterlegen, die sie für ungültig erklären wollen. Auch komplette Domains lassen sich damit sperren.

Eine Garantie dafür, dass Google die entsprechenden Links nicht mehr betrachtet, gibt es nicht. Google gibt aber an, dies als wichtiges Signal zu betrachten. Zudem kann es laut Google einige Wochen dauern, bis sich Auswirkungen zeigen.

Details zu dem neuen Werkzeug hat Google in einem Blogeintrag zusammengefasst.


eye home zur Startseite
SoniX 17. Okt 2012

Hmm... irgendwie kann man das tun. Das war irgendwo bei "neue Seite melden". Aber helfen...

SoniX 17. Okt 2012

Das hilft aber blos beim miesen Googleranking oder? Man kann die unerwünschten links (die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Medizininformatiker / Fachinformatiker (m/w) für Medizinische Informationssysteme
    Landeskrankenhaus (AöR), Andernach
  2. Ingenieur, Informatiker, Mathematiker (m/w)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Neustrelitz
  3. IT-Architect Vernetzte Dienste (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, München, Gaimersheim
  4. Fachanalyst/in
    Landeshauptstadt München, München

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Battlefield 1 angespielt

    Zeppeline, Sperrfeuer und die Wiedergeburts-Spritze

  2. Förderung

    Telekom räumt ein, dass Fiber-To-The-Home billiger sein kann

  3. Procter & Gamble

    Windel meldet dem Smartphone, wenn sie voll ist

  4. AVM

    Routerfreiheit bringt Kabel-TV per WLAN auf mobile Geräte

  5. Oculus App

    Vive-Besitzer können wieder Rift-exklusive Titel spielen

  6. Elektroauto

    Supersportwagen BMW i8 soll 400 km rein elektrisch fahren

  7. Keine externen Monitore mehr

    Apple schafft Thunderbolt-Display ersatzlos ab

  8. Browser

    Safari 10 soll auch auf älteren OS-X-Versionen laufen

  9. Dota

    Athleten müssen im E-Sport mehr als nur gut spielen

  10. Die Woche im Video

    Superschnelle Rechner, smarte Zähler und sicherer Spam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Telefonabzocke: Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
Telefonabzocke
Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
  1. Security Ransomware-Bosse verdienen 90.000 US-Dollar pro Jahr
  2. Security-Studie Mit Schokolade zum Passwort
  3. Festnahme und Razzien Koordinierte Aktion gegen Cybercrime

Autotracker Tanktaler: Wen juckt der Datenschutz, wenn's Geld gibt?
Autotracker Tanktaler
Wen juckt der Datenschutz, wenn's Geld gibt?
  1. Ubeeqo Europcar-App vereint Mietwagen, Carsharing und Taxis
  2. Rearvision Ex-Apple-Ingenieure entwickeln Dualautokamera
  3. Tod von Anton Yelchin Verwirrender Automatikhebel führte bereits zu 41 Unfällen

Zenbook 3 im Hands on: Kleiner, leichter und schneller als das Macbook
Zenbook 3 im Hands on
Kleiner, leichter und schneller als das Macbook
  1. 8x Asus ROG 180-Hz-Display, Project Avalon, SLI-WaKü-Notebook & mehr
  2. Transformer 3 (Pro) Asus zeigt Detachable mit Kaby Lake
  3. Asus Zenbook Flip kommt für fast 800 Euro in den Handel

  1. nur mit origin...

    Rulf | 05:59

  2. Re: Ich versteh immer nicht

    melaw | 05:48

  3. Was, nur 200Mbit??

    melaw | 05:42

  4. Re: Phänomen SUV

    Johnny Cache | 05:21

  5. Re: Skins für Echtgeld sind doch echt bescheuert

    bentol | 03:40


  1. 15:00

  2. 10:36

  3. 09:50

  4. 09:15

  5. 09:01

  6. 14:45

  7. 13:59

  8. 13:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel