Abo
  • Services:
Anzeige
Oxwall: die Alternative zu klassischen Netzwerken
Oxwall: die Alternative zu klassischen Netzwerken (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Oxwall: Soziales Netzwerk in Eigenregie

Oxwall: die Alternative zu klassischen Netzwerken
Oxwall: die Alternative zu klassischen Netzwerken (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Facebook-ähnliches, soziales Netzwerk auf dem eigenen Server? Mit eigenem Geschäftsmodell? Mit Oxwall soll das kein Problem sein. Wir haben uns die Alternative zu klassischen sozialen Netzwerken angesehen.

Es klingt verheißungsvoll: Die Software Oxwall ermöglicht ein eigenes soziales Netzwerk, das nach selbst formulierten Regeln funktionieren und sich sogar monetarisieren lassen soll. Wir haben es ausprobiert und sind überzeugt. Vor allem die Möglichkeit, die eigene Community durch Plugins fast beliebig zu erweitern, gefällt uns. Allerdings sollte neben all der Einrichtung der Technik eines nicht vergessen werden: Mitglieder anzuwerben, denn sonst wird es schnell einsam im eigenen Netzwerk.

Anzeige

Gegründet wird die eigene Community auf dem eigenen Lamp-Server oder auf Shared-Hosting-Space. Oxwall bietet vielfältige soziale Funktionen: Profile, Freundschaften, einen Livestream, Messaging, Chat und mehr. Einige Funktionen stecken im Programmkern, andere können mit einer Vielzahl von Plugins nachgerüstet werden. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt Undewall oder die Demo von Oxwall selbst.

  • Die Mitglieder können Bilder posten, kommentieren und bewerten. (Bild: Oxwall)
  • In Oxwalls Livestream erfahren die Mitglieder, was in ihrer Community gerade los ist. (Bild: Oxwall)
In Oxwalls Livestream erfahren die Mitglieder, was in ihrer Community gerade los ist. (Bild: Oxwall)

Wem die vorhandenen Plugins nicht genügen, kann eigene Erweiterungen entwickeln. Dafür steht ein Grundgerüst zur Verfügung. Oxwall wird in den USA entwickelt und unter der Common Public Attribution License (CPAL) angeboten. Der Quelltext findet sich auf Github.

Geld verdienen

Viele freie Entwickler programmieren aber anscheinend lieber Plugins als am Kern mitzuarbeiten. Das könnte daran liegen, dass Oxwall kostenlos ist, während man eigene Erweiterungen im Oxwall Store mit einem Preisschild versehen kann. Für Communitys, die das System nutzen wollen, können daher ein paar hundert Euro zusammenkommen, bis die Plattform bezugsfertig ist.

Verglichen mit den Mitbewerbern hat Oxwall viele Vorteile: Es ist preiswerter als Dolphin, kann mehr als Elgg und ist einfacher zu konfigurieren als Drupal Commons. Und es bietet eine Bezahlschnittstelle, die unter anderem Paypal und Sofortüberweisungen unterstützt.

Kombiniert mit Benutzerrollen mit unterschiedlichen Zugriffsrechten, lassen sich damit interessante Geschäftsmodelle nach dem Freemium-Prinzip aufbauen. Dazu legt man unter /admin/users/roles mindestens eine zusätzliche "Mitgliedschaft" an. Diese bekommt unter /admin/permissions/roles erweiterte Zugriffsrechte. Damit die Mitglieder gegen Geld in die erweitere Mitgliedschaft wechseln können, wird eins der Plugins Paid Membership oder Paid Membership Premium Account Pro installiert. Dazu noch eine der Bezahlschnittstellen, und das Geschäft kann losgehen.

Foren sehen alt aus

Wer dabei sofort an Dating denkt: Ja, man kann mit Oxwall auch Dating-Seiten bauen. Aber vielleicht ist für solche Anwendungen Skadate besser geeignet. Es stammt vom gleichen Hersteller Skalfa und ist ähnlich aufgebaut, aber auf Partnersuche spezialisiert und grundsätzlich kostenpflichtig.

In großen Firmen werden häufig soziale Netzwerke eingesetzt, die sich nahtlos in die vorhandene IT-Landschaft integrieren. Für solche Fälle ist Oxwall nur geeignet, wenn die Integration zweitrangig ist. Oder wenn der Aufwand, eigene Plugins zu programmieren, in Kauf genommen wird.

Klassische Forensoftware dagegen sieht neben Oxwall alt aus. Da hilft auch kein aufgepfropftes "Social"-Plugin - ein Forum ist eben tendenziell trocken und logisch aufgebaut und orientiert sich vorrangig an Themen. Ein Social Network dagegen orientiert sich an Menschen und ihren Beziehungen. Es wirkt daher schon auf den ersten Blick viel lebendiger. Und, liebe männliche Nerds: Social-Networking-Plattformen werden gerne von Frauen genutzt. Ihr wollt doch mehr Frauen in eurer Community, oder?

Oxwall ist polyzentrisch 

eye home zur Startseite
Klausens 23. Feb 2016

Wenn ich mal übersetzen darf: Mimimimimimiii

throgh 21. Feb 2016

Scherzfrage oder ernst gemeint? Aber nicht falsch verstehen: Kontakte zu knüpfen ist eine...

matok 19. Feb 2016

Keine Ahnung, was du für eine Vorstellung von 2011 hast, aber auch damals konnte man...

hansenhawk 18. Feb 2016

Irgendwie passiert das in letzter Zeit öfter, man liest etwas und hat den Eindruck das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Robert Half Technology, Hamburg
  2. Hisense Europe Research & Development Center GmbH, Düsseldorf
  3. Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Aachen
  4. Laube Automobile GmbH, Weischlitz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 39,27€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Battlefield 4 für 4,99€, Battlefield Hardline 4,99€, Battlefront 19,99€, Mirrors Edge...

Folgen Sie uns
       


  1. NBase-T alias 802.3bz

    5GbE hat höhere Ansprüche an Netzwerkkabel als 2.5GbE

  2. Akkufabrik in Ungarn

    Samsung will Akkus für Zehntausende von Elektroautos bauen

  3. Surface Pro 3

    Firmware-Update soll Microsofts Akkuprobleme lösen

  4. Amazons Dash-Button

    Einkaufen für Verplante

  5. Autonomes Fahren

    Suchmaschinenkonzern Yandex baut fahrerlosen Bus

  6. No Man's Sky

    Steam wehrt sich gegen Erstattungen

  7. Electronic Arts

    Battlefield 1 setzt Gold, aber nicht Plus voraus

  8. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  9. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  10. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben
  2. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  3. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe

  1. Re: Geilste Teile ever

    Ibob | 07:50

  2. Re: Druckverhältnisse in 100 km Tiefe?

    FreiGeistler | 07:50

  3. Re: Kleinkinder

    JohnLamox | 07:50

  4. Re: Gratualation an Blizz

    Kakiss | 07:49

  5. Re: Warum keine App?

    Buddhisto | 07:48


  1. 07:47

  2. 07:34

  3. 07:23

  4. 07:00

  5. 17:39

  6. 17:19

  7. 15:32

  8. 15:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel