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Artwork von Overwatch (das Auf-dem-Kopf-Stehen ist Absicht)
Artwork von Overwatch (das Auf-dem-Kopf-Stehen ist Absicht) (Bild: Blizzard)

Zwölf Karten und ein Fazit

Ähnlich wild zusammengewürfelt wie die Helden wirken auch die zwölf Karten. Wir sind in einer Umgebung unterwegs, die an die Route 66 in den USA erinnert, liefern uns Kämpfe in einem schönen griechischen Dörfchen und im düsteren England. Blizzard will natürlich weitere Helden und Maps per Update liefern - bislang ist allerdings nur bekannt, dass Mitte Juni 2016 die in der Beta bereits vorhandenen Ranglistenspiele in neuer Form nachgeliefert werden.

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In Overwatch gibt es zwar ein Levelsystem, aber unsere Fähigkeiten werden dadurch nicht verbessert; das schaffen wir nur selbst durch Übung oder Training. Als Belohnung gibt es Lootboxen, die kosmetische Extras enthalten, etwa besonders schöne oder zumindest seltene Skins. Diese Schatzkisten können wir auch für echte Euros kaufen - momentan der einzige im Itemshop erhältliche Gegenstand. Ob das langfristig so bleibt, ist unklar.

Aus spielerischer Sicht ist Overwatch auch für E-Sport geeignet. Es macht Spaß, den Partien zuzusehen, und Einsteiger können den Kämpfen etwas leichter folgen als bei einem Moba. Ob sie auch im Detail verstehen, welche Taktiken zum Einsatz kommen, ist dann noch mal eine andere Frage. Blizzard hat noch keine konkreten E-Sport-Pläne vorgestellt, sondern baut ein entsprechendes Team derzeit erst auf.

  • Ein Gegner schützt sich mit einem mächtigen Energieschild. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor Spielstart wählen wir, mit welchem Helden wir zuerst antreten möchten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Spezialfähigkeiten jedes Helden werden auf einer Übersichtsseite vorgestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • In einem griechischen Dorf kämpfen wir um den Sieg. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Brawl-Modus rechts ist für schnelle Matches mit immer wieder neuen Spezialregeln gedacht. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur mit Mühe und Not gelingt es uns, eine Stellung zu besetzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Levelaufstiegen bekommen wir Lootboxen mit Extras. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Schatzkisten können wir auch für Euros kaufen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein kurzes Tutorial erklärt nur Steuerung und Waffeneinsatz. (Screenshot: Golem.de)
  • Vor dem eigentlichen Spielstart müssen wir mit unserem Team ein paar Sekunden lang warten. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei eigenen Spielen gibt es vielfältige Konfigurationsoptionen. (Screenshot: Golem.de)
  • PC-Spieler können die Grafik im Detail an ihren Rechner anpassen. (Screenshot: Golem.de)
PC-Spieler können die Grafik im Detail an ihren Rechner anpassen. (Screenshot: Golem.de)

Aus der Szene ist allerdings Kritik an den recht niedrigen Tickraten von 20 im Normalmodus und 33 bei eigenen Games mit hoher Bandbreite zu hören; beide bedeuten für Profis eine viel zu große Verzögerung auf Eingaben. Die Tickrate ist die Frequenz, mit der Client und Server ihre Daten abgleichen, etwa die Position der Spieler. Zum Vergleich: Counter-Strike verwendet eine Tickrate von 64, die PC-Fassung von Battlefield 4 ermöglicht sogar eine Tickrate von 144. Grundsätzlich sollte Blizzard die Einstellung bei Overwatch erhöhen können, über entsprechende Pläne ist derzeit nichts bekannt.

Overwatch ist für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 erhältlich und kostet in der Origins Edition rund 55 Euro. Abgesehen von der Steuerung gibt es kaum spürbare Unterschiede zwischen den Versionen, auch die Grafik wirkt praktisch identisch - allerdings können PC-Spieler natürlich höhere Auflösungen wählen. Das Spiel muss bei Blizzard registriert werden, eine Anbindung an Steam ist nicht möglich. Konsolenspieler müssen über eine kostenpflichtige Mitgliedschaft bei Playstation Plus oder Xbox Live Gold verfügen. Die Sprachausgabe in der deutschen Version wirkt gelungen, alternative Sprachen stehen online zur Verfügung. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahren bekommen.

Fazit

Was Overwatch macht, macht es hervorragend. Vor allem die 21 Helden sind extrem abwechslungsreich und nahezu perfekt aufeinander abgestimmt. Es macht viel Spaß, Spezialfähigkeiten wie Zeitsprünge und Klettermanöver, Krallenwaffen und Schutzschilde erst auszuprobieren und dann nach und nach ihre taktische Tiefe im Team auszukundschaften. Allein mit dem Kennenlernen der Feinheiten haben wir viele Tage verbracht, während derer wir immer wieder Neues entdeckt haben. Klasse!

Auch der Rest stimmt: Das Mapdesign ist gelungen, die Bedienung ist sehr gut. Bislang wirken auch die Server und die Unterstützung der Community vorbildlich - wenn man mal davon absieht, dass es prinzipbedingt bei Overwatch keinen Support für eigene Server oder Mods gibt.

Durch die Fokussierung auf wenige Stärken ist aber auch klar, wer Overwatch ignorieren kann. Dazu gehören Einzelspieler, für die es trotz kampfstarker Bots viel zu wenig zu tun gibt. Aber auch Fans von eher epischen Multiplayerschlachten, wie sie etwa Star Wars Battlefront bietet, sollten sich die Anschaffung besser zweimal überlegen.

Schade auch, dass trotz Loot-Systems die Blizzard-typische Sammelsucht entfällt. Aber immerhin sind so bei Overwatch mehr als bei anderen Titeln des Studios eigenes Können und vor allem Selbstmotivation gefragt. Hier muss der Spieler von sich aus Lust auf "nur noch fünf Minuten" haben.

Nachtrag vom 2. Juni 2016

Wir haben den Test um ein eigenes Fazit-Video erweitert, das eigens aufgenommene Spielszenen und unsere Einschätzung enthält.

 Overwatch im Test: Superhelden ohne Sammelsucht

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neocron 08. Jun 2016

Da hat anscheinend noch nie jemand von dem Begriff "Haelfte" gehoert ... Deine...

nachgefragt 06. Jun 2016

Jap so war es auch bis mindestens Ende der BC Beta (danach war ich raus). Die Server...

nachgefragt 06. Jun 2016

Jens Matthies: "Ich würde sehr gerne ein Multiplayer-Game im Stil von Enemy Territory...

Missingno. 03. Jun 2016

DM ohne einen Kill -> alle haben (nach Ablauf der Zeit) 0 Kills -> alle sind Gewinner...

Elgareth 03. Jun 2016

Das ist auch super sinnvoll! Hatte letztens einen Fall, wo die Mainboard-Firmware n...



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