Xbox-Vater hilft Ouya baut Android-Spielekonsole

Ouya arbeitet an einer Spielekonsole auf Android-Basis, zu der Entwickler freien Zugang bekommen sollen. Das US-amerikanische Startup-Unternehmen hat bereits prominente Unterstützer an Bord.

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Ouya arbeitet an einer Android-basierten Spielekonsole für 99 US-Dollar. Das berichtet The Verge unter Berufung auf einen mittlerweile nicht mehr aufzufindenden Eintrag bei Angellist. Die Angellist-Profilseite von Ouya leitet auf eine andere Seite um, wurde also entfernt.

  • Ouya - so soll die Android-Spielekonsole aussehen. (Bild: Ouya/The Verge)
  • Ouya - die Bedienoberfläche der Android-Spielekonsole könnte so aussehen. (Bild: Ouya/The Verge)
  • Ouya - für das Aussehen der Android-Spielekonsole zeichnet Yves Behar verantwortlich. (Bild: Ouya/The Verge)
Ouya - so soll die Android-Spielekonsole aussehen. (Bild: Ouya/The Verge)

Dem gelöschten Beitrag zufolge hat Ouya den Designer Yves Behar rekrutiert, der unter anderem bereits den ersten XO-PC der One-Laptop-per-Child-Initiative (OLPC), den Saubermachroboter Mint und eine Ladesäule für E-Autos entwarf. Die ersten Konzeptbilder der Ouya-Konsole zeigen einen hübschen kleinen Würfel mit unten abgerundeten Ecken.

Die Ouya-Konsole wird laut Verge-Bericht an einen Fernseher angeschlossen und soll jedem die Möglichkeit bieten, eigene Spiele dafür zu veröffentlichen. Jeder im Handel verkauften Konsole soll ein Software-Entwicklerpaket (SDK) beiliegen.

Interessant: Alle Spiele sollen Free-to-Play (F2P) sein, werden also durch Itemverkäufe und Ähnliches finanziert. Ob kostenpflichtige Spiele wirklich ausgeschlossen werden, ist nicht bekannt.

Gegründet und geleitet wird Ouya von Julie Uhrman, die zuvor Vizechefin vom Spieleverleihdienst Gamefly war und davor das Downloadgeschäft bei IGN Entertainment leitete. Bei LinkedIn steht in ihrem Profil, dass sie seit Januar 2012 Chefin von Ouya ist, das "an einer neuen Art von Videospielkonsole" arbeite. Die dort gelistete offizielle Website Ouya.tv leitet derzeit nur auf den englischen Wikipedia-Beitrag zu disruptiven Innovationen weiter.

Beratend steht Ouya auch Ed Fries zur Seite, der als Vater der Xbox gilt. Auch Muffi Ghadiali wurde laut Verge auf Angellist erwähnt, bei LinkedIn wird er noch als leitender Produktmanager von Amazons Kindle-Geburtsstätte Lab126 gelistet. Das klingt danach, als hätte Ouya das nötige Know-how zusammen, um mit seiner Android-Spielekonsole eine Chance am Markt bekommen zu können.

Details zur Ouya-Konsole sind noch nicht bekannt, ebenso wenig wie ein möglicher Marktstart.


Trockenobst 11. Jul 2012

Nö. Spiele für Android existieren. Da muss man sehr wenig anpassen. Für komische Warez...

Trockenobst 11. Jul 2012

Ich sehe das als eine Übergangszeit. Man experimentiert, man versucht. Irgendwann wird...

Trockenobst 11. Jul 2012

Hm, auf IOS und Android steigen die Umsätze der Games, die F2P sind, während die 99c...

the_spacewürm 05. Jul 2012

Sehe ich auch so. Inzwischen gibt es ja auch durchaus diverse Spiele für Android auch von...

Carl Weathers 05. Jul 2012

Und er hat "abgerundete Ecken". Huhu Apple. (Just Kidding)

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