Organische Leuchtdioden: Sony und Panasonic starten Produktion großer OLEDs
(Bild: Kim Kyung Hoon/Reuters)

Organische Leuchtdioden Sony und Panasonic starten Produktion großer OLEDs

Im Jahr 2013 wollen Sony und Panasonic große OLED-Fernseher anbieten können. Dafür wurde heute ein Gemeinschaftsunternehmen angekündigt.

Anzeige

Die japanischen Konzerne Sony und Panasonic starten eine Produktion großer OLED-Panels in einem gemeinsamen Unternehmen. Das gaben die Unternehmen am 25. Juni 2012 bekannt. Jedes Unternehmen will damit OLED-Fernseher produzieren.

Ziel sei eine kostengünstige Massenproduktion von organischen Leuchtdioden (englisch Organic Light Emitting Diode, OLED) mit hoher Auflösung. Die Fertigung soll laut den Planungen im Jahr 2013 starten. Wissenschaftler hatten einen Weg gefunden, die bisher noch sehr teure Fertigung von OLED-Displays zu verbilligen. Sie bringen dazu die Ansteuerungselektronik auf der Rückseite des Panels mit Methoden des Inkjet-Drucks an. Sony und Panasonic wollen ebenfalls Drucktechniken bei der OLED-Produktion einsetzen.

Der japanische Elektronikkonzern hatte 2007 den OLED-Fernseher XEL-1 auf den Markt gebracht. Bei einer Diagonalen von 11 Zoll hatte das Gerät ein Display von nur 3 Millimetern Stärke, war jedoch extrem teuer. Sony habe "viel Lob" für seinen OLED-TV bekommen, aber "dann nichts verkauft", hatte der frühere Sony-Chef Howard Stringer in einem Interview gesagt.

Die Konkurrenten Samsung und LG Electronics haben Prototypen von 55-Zoll-OLEDs präsentiert, die noch dieses Jahr in den Verkauf kommen und nach unbestätigten Berichten 10.000 US-Dollar kosten sollen.

Laut Marktforschungsergebnissen von LG Display werden OLED-Fernseher massenmarktfähig, wenn der Preis auf das 1,3- bis 1,4-fache eines LCD-Fernsehers fällt. Die Marktforscher von IHS erwarten, dass im Jahr 2015 eine Zahl von 2,1 Million OLED-TVs verkauft werden; 2012 waren es 34.000.

Laut einem unbestätigten Bericht plant Panasonic, in seiner Fabrik in Himeji 30 Milliarden Yen (301 Millionen Euro) für eine Testproduktionslinie für OLEDs auszugeben.


Anonymer Nutzer 25. Jun 2012

ich denke mal die technik ist diesbezüglich noch entwicklungsfähig ... und für TV-geräte...

pur3 25. Jun 2012

Das kommt ganz drauf an! mein GNext ist in punkto farbtreue super, wärend das Galaxy s2...

Kommentieren



Anzeige

  1. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau
  2. Sachgebietsleiter (m/w) Controlling und kaufmännische EDV
    STWB Stadtwerke Bamberg GmbH, Bamberg
  3. Integration Developer / Architect (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  4. (Senior-)Business Partner IS (m/w)
    AstraZeneca GmbH, Wedel bei Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Air Food One

    Post liefert online bestelltes Lufthansa-Essen nach Hause

  2. Threshold

    Microsoft China scherzt über Startmenü in Windows 9

  3. Lieferdrohnen

    Nasa entwickelt Leitsystem für Flugroboter

  4. Radeon R9 285

    Die schnellste Grafikkarte mit nur zwei 6-Pol-Anschlüssen

  5. Bitcoin

    Charles Shrem will sich schuldig bekennen

  6. Mozilla

    Firefox 32 verbessert Werkzeuge und Leistung

  7. Shiro Games

    Evoland 2 soll Hommage an Rollenspiel-Genre werden

  8. Gegen Vectoring

    Tele Columbus erhöht auf 150 MBit/s

  9. Libdrm

    Mesa bekommt erste Android-Unterstützung

  10. Die Sims 4

    Erster Patch macht Zäune zu Zäunen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel