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Der OPC auf der Cebit 2013
Der OPC auf der Cebit 2013 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Orange OPC: Der PC im Gitarrenverstärker

Der OPC auf der Cebit 2013
Der OPC auf der Cebit 2013 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Der britische Hersteller Orange zeigt in Hannover die neue Version seines OPC. Dabei handelt es sich um einen PC, der zusammen mit einem Gitarrenverstärker in das Gehäuse eines kleinen Übungs-Amps gebaut ist. DAW-Software samt Verstärkermodellen ist vorinstalliert.

Das bereits länger erhältliche Gerät OPC des britischen Traditionsherstellers von Gitarrenverstärkern Orange gibt es nun mit einer neuen Bestückung. In der Halle 23 auf der Cebit wird das Gerät zusammen mit dem Spiel Rocksmith vorgeführt. Anders als bei Titeln wie Guitar Hero oder Rockband wird dieses Spiel mit einer echten Gitarre bedient.

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Daher bietet sich die Verwendung mit dem Orange OPC an. Was von außen wie ein kleiner Gitarrenverstärker mit 8-Zoll-Lautsprecher aussieht, wie er häufig zum Üben oder Aufwärmen vor einem Auftritt verwendet wird, beherbergt genau das - aber auch noch einen recht leistungsfähigen PC. Er basiert auf einem ITX-Mainboard von Gigabyte und anderen Standardkomponenten.

Bei den Prozessoren kann der OPC mit einem Core-i3, i5 oder nun auch i7 bestückt werden, auch Intels schnellste Quad-Core-CPU, der Core i7-3770K mit 3,4 bis 3,9 GHz, kann auf der Konfigurationsseite von Orange gewählt werden. Bis zu 16 GByte RAM und eine vibrationsgeschützte Festplatte oder SSD sind möglich, bei der Grafik gibt es neben Intels integriertem HD Graphics aber nur die Wahl zwischen einer Radeon HD 7750 oder Geforce 650 Ti mit jeweils 1 GByte Speicher.

Da der Amp-Rechner nicht nur zum Spielen, sondern auch für die Musikproduktion vorgesehen ist, gibt es auch ein optisches Laufwerk. Der DVD-Brenner mit Slot-Mechanismus ist dabei an der Oberseite des Geräts angebracht, so dass CDs und DVDs einfach von oben eingeschoben werden können. Neben dem Slot sind auch eine aufklappbare WLAN-Antenne und ein USB-Port angebracht, die anderen PC-üblichen Anschlüsse befinden sich an der Rückseite. Dort sind auch Klinkenbuchsen für analoge Ein- und Ausgänge vorhanden.

Integriertes Audio-Interface und Modelling-Software

Diese werden, ebenso wie die Eingänge an der Oberseite, von dem eingebauten Audio-Interface gesteuert. Mit 24-Bit-Auflösung lassen sich so Gitarren, Bässe, Keyboards und Mikrofone aufnehmen. Auch wenn es so aussieht, als eigenständiger Gitarrenverstärker lässt sich der OPC nicht verwenden, der PC übernimmt die Bildung des Sounds mit Modelling-Software unter Windows 7. Dafür hat Orange das beliebte Programm Amplitube 3 in der Vollversion installiert, das Dutzende von Verstärkern und Effektgeräten emuliert. Weitere Recording- und Instrumentensoftware wie Presonus One Studio Mixcraft 5 und EZdrummer Lite wird ebenfalls mitgeliefert.

Der OPC sieht zwar wie ein typischer Mono-Amp aus, es sind jedoch zwei Lautsprecher eingebaut. Sie stammen von JBL mit einem Durchmesser von 6,5 Zoll und lieferten bei kurzem Ausprobieren auf der Cebit einen durchsetzungsfähigen Sound in der sehr lauten Halle 23. Dort wird das eSports-Turnier der Intel Extreme Masters ausgetragen.

Durch die Kombination aus PC, Gitarrenverstärker, Audio-Interface und DAW-Software ist der OPC nicht ganz billig. Er wird in Deutschland von Trius an Händler vertrieben. Anhaltspunkte für den Endpreis liefert der britische Onlineshop von Orange, wo das Gerät auch direkt bestellt werden kann. Die kleinste Version mit Core i3-3220, 4 GByte RAM und 500-GByte-Festplatte kostet umgerechnet rund 900 Euro, mit Core i7-3770K, 16 GByte RAM und einer SSD gleicher Größe sind über 1.500 Euro fällig. Findige PC-Bastler dürfen an der Ausstattung durchaus sparen, denn der PC-Teil basiert auf Standardkomponenten, die man auch selbst erweitern kann.


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Raketen... 09. Mär 2013

Ja, die leuchten im satten Schwarz.

fratze123 08. Mär 2013

Ist das Ding wirklich zu gebrauchen? PS3-Version von Rocksmith kann man sich doch eher...

wasdeeh 08. Mär 2013

In der Tat, Revalver klingt echt klasse. Echt schade, dass das das UI so besch...eiden ist.

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