Orange: "Google bezahlt uns für Youtube-Datentraffic"
(Bild: Google)

Orange "Google bezahlt uns für Youtube-Datentraffic"

Der Mobilfunkbetreiber und Internet Service Provider Orange hat mit Google einen Vertrag geschlossen. Da Youtube über 50 Prozent des Datentraffics generiere, habe Google zugestimmt, Orange für den Transport der Daten zu bezahlen.

Anzeige

Der Mobilfunk- und Festnetzbetreiber Orange bekommt von Google Zahlungen für Youtube-Datentraffic. Das hat Stephane Richard, der Chef der France-Télécom-Tochter Orange, in einem Interview mit BFM Business TV in Frankreich erklärt. Google könne den Konzern mit weltweit 230 Millionen Kunden nicht ignorieren und habe in Verhandlungen ein "Kräftegleichgewicht" erzielt.

Fragen zur Höhe der Zahlungen von Google beantwortete Richard nicht. Es sei nötig, als Netzbetreiber eine kritische Masse zu erreichen, um mit Google zu verhandeln. Richard sagte, dass Googles Youtube rund 50 Prozent des Datenvolumens in den Netzen des Unternehmens generiere.

Zu Orange gehört neben Mobilfunknetzen auch das ADSL-Geschäft von France Télécom, davon ein Großteil in Frankreich.

Dem britischen Onlinemagazin The Register sagte Orange: "Sie bezahlen uns für den Datentraffic, den sie uns schicken." Das Geld werde für die Pflege und den Ausbau der Netzwerke ausgegeben.

Bereits im Juni 2011 diskutierten Google und France Télécom eine Zusammenarbeit, um Probleme mit wachsendem Datenvolumen zu lösen. Bei den Gesprächen ging es laut Bloomberg um das Festnetz und den Mobilfunk. Eine größere Investition sei von dem Internetkonzern aber nicht zu erwarten.

Auf dem eG8-Forum in Paris im Mai 2011 hatte Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt bereits Kompromissbereitschaft signalisiert: Netzbetreiber und Contentanbieter seien "unglaublich stark voneinander abhängig". Daher seien gemeinsame technische Lösungen zu suchen, sagte Schmidt.

Netzbetreiber üben seit längerer Zeit Druck aus, um zu erreichen, dass sich Internetkonzerne an den Kosten für den Netzausbau beteiligen. Ein Sprecher der Deutschen Telekom sagte im Mai 2011 dem Nachrichtenmagazin Focus: "Wir werden uns darüber unterhalten müssen, dass verkehrsintensive Anbieter wie Youtube dafür bezahlen, dass ihre großen Datenströme von uns gemanagt werden." Zugleich wurde zugesagt, die Kapazitäten für die Videoplattform zu verdreifachen.


redwolf 22. Jan 2013

Bitte bei allen Springermedien Kohle für das Anzeigen der Websites fordern und wenn die...

ruamzuzler 22. Jan 2013

Und jetzt bitte noch bei Apple abkassieren, weil iTunes für einen Mobilanbieter sicher...

Khazar 22. Jan 2013

Oppa mit doppel "p". ;)

fratze123 22. Jan 2013

Nichts. Wenn die Mobilfunker eine Leistung verkaufen, die sie nicht bieten können, ist...

fratze123 22. Jan 2013

Es geht ja nicht daram, dass dem Endkunden bei 2MBit-Vertrag für YT plötzlich 6MBit...

Kommentieren



Anzeige

  1. Elektrotechniker / Auto­ma­tisierungs­techniker (m/w)
    KADIA Produktion GmbH + Co., Nürtingen (bei Stuttgart)
  2. (Senior)Consultant (m/w) SAP SRM
    Camelot ITLab GmbH, Mannheim, Köln, München, Basel, Zürich (Schweiz)
  3. Techniker (m/w) Fahrgastsysteme U-Bahn, Bus und Tram
    Stadtwerke München GmbH, München
  4. Trainee (m/w) Europa und Technik
    Deutsche Telekom AG, Bonn

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Fire TV Stick
    39,00€
  2. 10 EURO GÜNSTIGER: Kingston HyperX Cloud Headset
    74,90€
  3. MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
    369,90€ (günstigster Preis laut Preisvergleich)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Play Ready 3.0

    Keine 4K-Filme ohne neues Hardware-DRM für Windows 10

  2. Konsolenhersteller

    Energiesparen ja, aber nicht beim Spielen

  3. RTL Disney Fernsehen

    Super RTL startet kostenpflichtige Streaming-Plattform

  4. Steam

    Gabe Newell über kostenpflichtige Mods

  5. Cross-Site-Scripting

    Offene Sicherheitslücke in Wordpress

  6. HTTPS

    Kaspersky ermöglicht Freak-Angriff

  7. Deep angespielt

    "Atme tief ein und tauche durch die virtuelle Welt"

  8. Federation Against Copyright Theft

    Mit Videoüberwachung im Kinosaal gegen Release Groups

  9. Razer Blade 2015 im Test

    Das bisher beste Gaming-Ultrabook

  10. Biomimetik

    Miniroboter zieht Vielfaches seines Eigengewichts nach oben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Storytelling-Werkzeug: Linius und die Tücken von Open-Source
Storytelling-Werkzeug
Linius und die Tücken von Open-Source
  1. ARM-SoC Allwinner soll LGPL-Verletzungen verschleiern
  2. Linux Siri bekommt Open-Source-Konkurrenz
  3. Microsoft Windows Driver Frameworks werden Open Source

Vindskip: Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
Vindskip
Das Schiff der Zukunft segelt hart am Wind
  1. Volvo Lifepaint Reflektorfarbe aus der Dose schützt Radfahrer
  2. Munin Moderne Geisterschiffe brauchen keinen Steuermann
  3. Globales Transportnetz China will längsten Tunnel am Meeresgrund bauen

Raspberry Pi im Garteneinsatz: Wasser marsch!
Raspberry Pi im Garteneinsatz
Wasser marsch!
  1. Hummingboard angetestet Heiß und anschlussfreudig
  2. Onion Omega Preiswertes Bastelboard für OpenWrt
  3. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster

  1. Re: 25%

    B1ackS0ul | 20:27

  2. Re: Meine Güte!

    kerub | 20:26

  3. Re: Apples Schutzmechnaismus ist die geringe...

    elidor | 20:23

  4. Re: Wie schon im anderen Beitrag gesagt: Wer...

    SchmuseTigger | 20:21

  5. Re: IR-Cams sind im Cinemaxx seit Jahren Gang und...

    dr0n3 | 20:20


  1. 18:28

  2. 17:26

  3. 17:13

  4. 16:24

  5. 14:46

  6. 14:34

  7. 14:00

  8. 13:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel