Anzeige
Darf sich als Gewinner fühlen: Google-Chef Larry Page auf dem Weg zum Gericht
Darf sich als Gewinner fühlen: Google-Chef Larry Page auf dem Weg zum Gericht (Bild: Norbert von der Groeben/Reuters)

Oracle vs. Google Android verletzt keine Oracle-Patente

Googles Betriebssystem Android verletzt Oracles Patente nicht. So das eindeutige Urteil der Geschworenen im Rechtsstreit zwischen Oracle und Google.

Anzeige

Im Klageverfahren Oracle gegen Google wurde die zweite von drei Phasen abgeschlossen. In der ersten ging es um Urheberrechtsverletzungen, hier bekam Oracle in einem Punkt recht, die zweite drehte sich nun um mögliche Patentverletzungen durch Android. Das Ergebnis: Die Geschworenen sahen keine der von Oracle angeführten Patentverletzungen als bewiesen an, Oracles Anträge wurden in allen Punkten abgewiesen.

Die Entscheidung ist ein deutlicher Sieg für Google und dürfte dazu führen, dass mögliche Schadensersatzzahlungen sehr gering ausfallen. Noch aber muss Richter William Alsup unter anderem entscheiden, ob Google mit seiner Dalvik-Engine gegen Oracles Copyright verstößt, indem es 37 Java-APIs nutzt.

Unangemessene Schadensersatzforderungen

In der dritten Phase sollen mögliche Geldstrafen verhandelt werden, die aus den Urteilen zu den Copyright- und Patentverletzungen hervorgehen könnten. Dazu sollen erneut Google-Gründer Larry Page und Google-Chairman Eric Schmidt in den Zeugenstand gerufen werden. Oracles Anwälte wollen konkrete Zahlen dazu, wie viel Google an Android verdient, was der Suchmaschinenanbieter bislang verschweigt. Die Zahlen sollen die Grundlage für den Schadensersatz bilden.

Oracles Anwalt David Boies will auch beweisen, dass Google die Verletzungen begangen hat, um Android schneller zu veröffentlichen. Er will damit die Schadensersatzforderungen erhöhen. Richter Alsup zweifelte jedoch an der Strategie des Anwalts, denn er selbst könne inzwischen die "neun Zeilen Code" schreiben, die er bislang als einzig bewiesene Copyrightverletzung zugelassen und damit die Geschworenen in der ersten Phase überstimmt hat.

Schon im Vorfeld der Verhandlung hatte der Richter den ursprünglichen Betrag als "stratosphärisch" hoch bezeichnet und verlangt, dass die Forderungen neu berechnet werden.

Sollte die Copyrightklage gegen die APIs verworfen werden, werde sich Oracle mit einem pauschalen Schadensersatz zufrieden geben, sagte Boies dem Richter. Der könnte durchaus weit unter einer Million US-Dollar liegen.


eye home zur Startseite
bstea 24. Mai 2012

So ist das aber auch nicht richtig. Freie Lizenzen nach OSI oder FSF Definition...

tunnelblick 24. Mai 2012

klaro. ich sehe es im übrigen nicht als nachteil, dass man sich für java entschieden hat.

derFarmer 24. Mai 2012

Google wurde nicht von Larry Page und Eric Schmidt gegründet, sondern von Larry Page und...

Fragile Heart 24. Mai 2012

Na ich glaube ja immer noch, dass sich Larry das schon selber leisten kann. :D

Kommentieren



Anzeige

  1. (Junior) Web- / Mobile-Entwickler (m/w)
    DuMont Personal Management GmbH, Köln
  2. Projektmanager E-Commerce (m/w)
    THOMAS SABO GmbH & Co. KG, Lauf an der Pegnitz
  3. Business Analyst (m/w) Finance
    ConCardis GmbH, Eschborn
  4. Ingenieur (m/w) modellbasierte Entwicklung / Embedded Programmierung
    dSPACE GmbH, Böblingen

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Atlas Air Worldwide

    Amazon verdoppelt die Größe seiner Luftfrachtflotte

  2. iPad und iPhone

    Apple und SAP verkünden Kooperation

  3. USA

    Furcht vor Popcorn Time auf Set-Top-Boxen

  4. Unplugged

    Youtube will Fernsehprogramm anbieten

  5. Festnetz

    Telekom-Chef verspricht 500 MBit/s im Kupfernetz

  6. Uncharted 4 im Test

    Meisterdieb in Meisterwerk

  7. Konkurrenz für Bandtechnik

    EMC will Festplatten abschalten

  8. Mobilfunk

    Telekom will bei eSIM keinen Netzwechsel zulassen

  9. Gründung von Algorithm Watch

    Achtgeben auf Algorithmen

  10. Mobilfunk

    Störung zwischen E-Plus-Netz und Telekom



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Snapchat: Wir kommen in Frieden
Snapchat
Wir kommen in Frieden
  1. O2-Mobilfunknetz Snapchat-Nutzer in Deutschland sind Schüler
  2. Snapchat-Update Fließender Wechsel zwischen Text, Video und Audio
  3. Messaging Snapchat kauft Bitstrips für über 100 Millionen US-Dollar

Gardena Smart Garden im Test: Plug and Spray mit Hindernissen
Gardena Smart Garden im Test
Plug and Spray mit Hindernissen
  1. Revolv Google macht Heimautomatisierung kaputt
  2. Intelligentes Heim Alphabet könnte sich von Nest trennen
  3. You-Rista Kaffeemaschine mit App-Anschluss

Netzpolitik: Edward Snowden ist genervt
Netzpolitik
Edward Snowden ist genervt
  1. Snowden Natural Born Knüller
  2. NSA-Affäre BND-Chef Schindler muss offenbar gehen
  3. Panama-Papers 2,6 TByte Daten zu dubiosen Offshore-Firmen

  1. Re: Telekom ignorieren

    drunkenmaster | 09:27

  2. Re: Popcorn Time? Ernsthaft?

    jidmah | 09:25

  3. Re: sorry, wofür brauche ich so viel Mbit/s?

    most | 09:24

  4. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    jidmah | 09:21

  5. Re: und ich dachte schon...

    exxo | 09:20


  1. 09:15

  2. 07:22

  3. 13:08

  4. 11:31

  5. 09:32

  6. 09:01

  7. 19:01

  8. 16:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel