Anzeige
OpenZFS will das Dateisystem ZFS vereinheitlichen.
OpenZFS will das Dateisystem ZFS vereinheitlichen. (Bild: OpenZFS)

OpenZFS Community will ZFS-Implementierungen vereinheitlichen

Entwickler und Betreuer verschiedener ZFS-Implementierungen wollen ihre Anstrengungen im OpenZFS-Projekt bündeln. Dabei soll das Dateisystem systemübergreifend vereinheitlicht und Code ausgetauscht werden.

Anzeige

Kurz nachdem Oracle Sun übernommen hatte, bildeten sich die Community-Forks Libreoffice und MariaDB. Auch mit dem OpenJDK existiert seit längerem eine Community-Alternative für das ebenfalls ursprünglich von Sun stammende Oracle Java. Für das bei Sun entwickelte Dateisystem ZFS fehlte dagegen bislang eine Entwicklergemeinschaft, die an dem Dateisystem arbeitet. Mit OpenZFS soll sich dies nun ändern.

Die Entwickler der Implementierungen für Linux, Mac OS X, FreeBSD, dem Opensolaris-Nachfolger Illumos und allen voran Matt Ahrens, einer der beiden ZFS-Erfinder, wollen ab sofort gemeinsam an dem Dateisystem arbeiten. Dabei soll die Dokumentation vereinheitlicht werden und der Austausch innerhalb der Gemeinschaft durch Konferenzen, kleinere Treffen und Onlinekommunikation verbessert werden. Dafür existieren bereits eine Webseite und eine Mailingliste.

Darüber hinaus möchte das Projekt die verschiedenen Implementierungen in Bezug auf Leistung und Funktionalität vereinheitlichen. Erreicht werden soll dies durch plattformübergreifende Tests, Code-Reviews und vor allem einen einfachen Austausch von Quellcode. Derzeit sammelt das Projekt etwa plattformspezifische Unterschiede und neue Ideen für OpenZFS, wie beispielsweise die Unterstützung den Minicomputer Raspberry Pi.

ZFS verwendet 128-Bit-Zeiger, was derzeit Dateien und Partitionsgrößen von bis zu 16 Exabyte erlaubt - ein Exabyte entspricht 2^60 Byte. Zudem unterstützt ZFS Copy-on-Write, bringt etliche Verwaltungswerkzeuge mit, etwa für Snapshots, und behält die Datenintegrität durch Checksummenprüfungen bei.

Neben vielen Freiwilligen wird OpenZFS von Unternehmen wie Nexenta, Joyent, Ixsystems oder auch GE Healthcare unterstützt. Benutzer, die das Copy-on-Write Dateisystem verwenden wollen, können dies unter FreeBSD- und Illumos-Distributionen bereits ohne Probleme. Für Linux-Nutzer steht mit ZFS on Linux ein Kernelmodul bereit, das wegen Lizenzinkompatibilitäten aber nicht in den Hauptentwicklungszweig von Linux eingepflegt werden kann.


eye home zur Startseite
YoungManKlaus 19. Sep 2013

http://xkcd.com/927/ ;)

MarioWario 18. Sep 2013

Schön wär's gewesen - wenn die Guten gewonnen hätten

xri12 18. Sep 2013

ReFS hat keine integrierte Deduplizierung. Die gibts nur mit NTFS.

Rainer Tsuphal 18. Sep 2013

"Für Linux-Nutzer steht mit ZFS on Linux ein Kernelmodul bereit, das wegen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler Java / Webentwickler (m/w)
    syncpilot GmbH, Puchheim bei München
  2. IT-Application Manager (m/w)
    SARSTEDT AG & Co., Nümbrecht-Rommelsdorf
  3. Service Delivery Retail IT Projektleiter (m/w)
    Daimler AG, Böblingen
  4. Einkäufer IT (m/w) Workplace Services
    über HRM CONSULTING GmbH, Nürnberg

Detailsuche



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: ASUS GeForce GTX 1080 Founders Edition
    789,00€
  2. TIPP: Alternate Schnäppchen Outlet
    (täglich neue Deals)
  3. JETZT AUCH BEI CASEKING: HTC Vive VR-Brille
    899,90€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Zcryptor

    Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

  2. LTE-Nachfolger

    Huawei schließt praktische Tests für Zukunftsmobilfunk ab

  3. Beam

    Neues Modul für Raumstation klemmt

  4. IT-Sicherheit

    SWIFT-Hack vermutlich größer als bislang angenommen

  5. Windows 10

    Microsoft bringt verdoppelten Virenschutz

  6. Audience Network

    Facebook trackt auch Nichtnutzer für Werbezwecke

  7. Statt Fernsehen

    Ministerrat will europaweite 700-MHz-Freigabe für Breitband

  8. Gran Turismo Sport

    Ein Bündnis mit der Realität

  9. Fensens Parksensor

    Einparken mit dem Smartphone

  10. Telefónica

    Microsoft und Facebook bauen 160-TBit/s-Seekabel nach Europa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  2. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden
  3. id Software Dauertod in Doom

Darknet: Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
Darknet
Die gefährlichen Anonymitätstipps der Drogenhändler
  1. Privatsphäre 1 Million Menschen nutzen Facebook über Tor
  2. Security Tor-Nutzer über Mausrad identifizieren

  1. Re: Gute Idee aus Verbrauchersicht

    Moe479 | 03:51

  2. Auslastung TAT-14

    Xilence | 03:46

  3. Re: Ist doch eh sinnlos...

    Neuro-Chef | 03:23

  4. Re: Schuld liegt nicht bei Facebook

    cpt.dirk | 03:11

  5. Re: "Mainstream"? "Modebegriff"? "Enfant...

    Neuro-Chef | 03:09


  1. 17:09

  2. 16:15

  3. 15:51

  4. 15:21

  5. 15:12

  6. 14:28

  7. 14:17

  8. 14:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel