Abo
  • Services:
Anzeige
Auf der Opensuse-Konferenz waren auch Red-Hat-Angestellte anwesend.
Auf der Opensuse-Konferenz waren auch Red-Hat-Angestellte anwesend. (Bild: Martin Stehno/CC-BY-SA 3.0)

Opensuse: Wer beiträgt, bestimmt die Richtung

Auf der Opensuse-Konferenz waren auch Red-Hat-Angestellte anwesend.
Auf der Opensuse-Konferenz waren auch Red-Hat-Angestellte anwesend. (Bild: Martin Stehno/CC-BY-SA 3.0)

"Einfach mitmachen", lautet übersetzt die Devise des Opensuse-Projekts. Welche Probleme dies verursacht und wie viel Einfluss dabei das Unternehmen Suse nimmt, hat Golem.de auf der Opensuse-Konferenz mit verschiedenen Projektbeteiligten besprochen.

Egal ob Lehrer, Fachinformatiker-Azubi, Hobbyentwickler oder Suse-Angestellter, die Position in oder zu dem Opensuse-Projekt erfährt nur, wer mit den Teilnehmern der Opensuse-Konferenz ein Gespräch führt. Der Arbeitgeber spielt dabei meist eine untergeordnete Rolle. Wie es funktioniert, dass viele im Projekt das machen, wozu sie Lust haben und welche Freiheiten bei Suse die Beteiligten dabei haben, besprach Golem.de mit verschiedenen Projektmitgliedern.

Anzeige

Was heißt eigentlich Upstream?

Die meisten Teile, aus denen eine Linux-Distribution besteht, stammen aus sogenannten Upstream-Projekten. Das sind eigenständig organisierte Entwicklergemeinschaften wie etwa KDE, Gnome oder auch die Libreoffice-Community, die unter dem Dach der Document Foundation vereint sind. Für das Unternehmen Suse könne die Distribution Opensuse als Upstream für ihre kommerziellen Produkte Suse Linux Enterprise Desktop (SLED) und Server (SLES) betrachtet werden, schreibt Andreas Jäger in seinem Blog.

Entsprechend sollte die Firma nur eine unter vielen sein, die an Opensuse arbeiten. Das stimme aber nur bedingt, denn Suse sei immerhin "größter Sponsor, der auch viele Entwickler anstellt", erläuterte Hendrik Vogelsang. Eine darüber hinausgehende Sonderrolle nehme Suse aber nicht ein, versicherte er. Das Unternehmen habe die gleichen Rechte wie alle anderen auch, jeder Beitragende "bestimmt durch seine Handlungen" die Richtung des Projekts.

Frei heraus arbeiten

Zwar gebe Suse seinen Angestellten natürlich auch Anweisungen, dahinter stehe aber "kein Masterplan, der sich auf Code herunterbrechen lässt", so Vogelsang. Zudem arbeiteten viele in einer Upstream-Community wie etwa Libreoffice. Hier seien die Entwickler nicht vordergründig als Suse-Entwickler tätig, sondern arbeiteten daran, die Software im Sinne der - aus Suses Sicht - externen Gemeinschaft zu verbessern.

Eine der größten Freiheiten, die Suse seinen Mitarbeitern gewährt, ist die Hackweek. Einmal im Jahr können die Entwickler für eine Woche arbeiten, woran sie möchten. Daraus entstand Software wie das Btrfs-Snapshot-Tool Snapper, Webyast zur Administration eines Opensuse-Servers per Browser oder auch die ARM-Portierung der Linux-Distribution.

Reizthema Canonical 

eye home zur Startseite
Thaodan 27. Okt 2012

bbswitch mit Bumblebee geht aktuell nicht mit der Release Version der Bug das es mit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  2. Automotive Safety Technologies GmbH, Wolfsburg
  3. TransFair e.V., Köln
  4. Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Revenant, Zoomania, The Hateful 8)
  2. 22,99€
  3. 43,99€

Folgen Sie uns
       


  1. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  2. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  3. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  4. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive

  5. Android-Smartphone

    Huawei bringt Nova Plus doch nach Deutschland

  6. Rosetta

    Mach's gut und danke für die Bilder!

  7. Smartwatch

    Android Wear 2.0 kommt doch erst nächstes Jahr

  8. G Suite

    Google verbessert Apps for Work mit Maschinenlernen

  9. Nahbereich

    Netzbetreiber wollen Vectoring II der Telekom blockieren

  10. Thermaltake Engine 27

    Bei diesem CPU-Kühler ist der Lüfter der Kühlkörper



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mi Notebook Air im Test: Xiaomis geglückte Notebook-Premiere
Mi Notebook Air im Test
Xiaomis geglückte Notebook-Premiere
  1. Mi Notebook Air Xiaomi steigt mit Kampfpreisen ins Notebook-Geschäft ein
  2. Xiaomi Mi Band 2 im Hands on Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  3. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone

DDoS: Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
DDoS
Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
  1. Hilfe von Google Brian Krebs' Blog ist nach DDoS-Angriff wieder erreichbar
  2. Picobrew Pico angesehen Ein Bierchen in Ehren ...
  3. Peak Smarte Lampe soll Nutzer zum Erfolg quatschen

Fifa 17 im Test: Mehr Drama auf dem Fußballplatz
Fifa 17 im Test
Mehr Drama auf dem Fußballplatz
  1. Fifa 17 Was macht Dragon Age in meiner Fifa-Demo?
  2. Electronic Arts Millionenliga mit dem Ultimate Team
  3. Fifa 17 Sonderpartnerschaft mit den Bayern

  1. Re: Der einzige Grund für die Klage

    M.P. | 13:29

  2. Re: "Bremsen oder ausweichen" - Wieso oder?

    david_rieger | 13:28

  3. Re: Schlecht gemachter Artikel

    MFGSparka | 13:27

  4. Re: der Tattoo- und Hunde Wahn ...

    pk_erchner | 13:27

  5. Re: Überteuert

    Helites | 13:26


  1. 13:45

  2. 13:18

  3. 12:42

  4. 12:06

  5. 12:05

  6. 11:52

  7. 11:30

  8. 11:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel