Opensuse Wer beiträgt, bestimmt die Richtung

"Einfach mitmachen", lautet übersetzt die Devise des Opensuse-Projekts. Welche Probleme dies verursacht und wie viel Einfluss dabei das Unternehmen Suse nimmt, hat Golem.de auf der Opensuse-Konferenz mit verschiedenen Projektbeteiligten besprochen.

Anzeige

Egal ob Lehrer, Fachinformatiker-Azubi, Hobbyentwickler oder Suse-Angestellter, die Position in oder zu dem Opensuse-Projekt erfährt nur, wer mit den Teilnehmern der Opensuse-Konferenz ein Gespräch führt. Der Arbeitgeber spielt dabei meist eine untergeordnete Rolle. Wie es funktioniert, dass viele im Projekt das machen, wozu sie Lust haben und welche Freiheiten bei Suse die Beteiligten dabei haben, besprach Golem.de mit verschiedenen Projektmitgliedern.

Was heißt eigentlich Upstream?

Die meisten Teile, aus denen eine Linux-Distribution besteht, stammen aus sogenannten Upstream-Projekten. Das sind eigenständig organisierte Entwicklergemeinschaften wie etwa KDE, Gnome oder auch die Libreoffice-Community, die unter dem Dach der Document Foundation vereint sind. Für das Unternehmen Suse könne die Distribution Opensuse als Upstream für ihre kommerziellen Produkte Suse Linux Enterprise Desktop (SLED) und Server (SLES) betrachtet werden, schreibt Andreas Jäger in seinem Blog.

Entsprechend sollte die Firma nur eine unter vielen sein, die an Opensuse arbeiten. Das stimme aber nur bedingt, denn Suse sei immerhin "größter Sponsor, der auch viele Entwickler anstellt", erläuterte Hendrik Vogelsang. Eine darüber hinausgehende Sonderrolle nehme Suse aber nicht ein, versicherte er. Das Unternehmen habe die gleichen Rechte wie alle anderen auch, jeder Beitragende "bestimmt durch seine Handlungen" die Richtung des Projekts.

Frei heraus arbeiten

Zwar gebe Suse seinen Angestellten natürlich auch Anweisungen, dahinter stehe aber "kein Masterplan, der sich auf Code herunterbrechen lässt", so Vogelsang. Zudem arbeiteten viele in einer Upstream-Community wie etwa Libreoffice. Hier seien die Entwickler nicht vordergründig als Suse-Entwickler tätig, sondern arbeiteten daran, die Software im Sinne der - aus Suses Sicht - externen Gemeinschaft zu verbessern.

Eine der größten Freiheiten, die Suse seinen Mitarbeitern gewährt, ist die Hackweek. Einmal im Jahr können die Entwickler für eine Woche arbeiten, woran sie möchten. Daraus entstand Software wie das Btrfs-Snapshot-Tool Snapper, Webyast zur Administration eines Opensuse-Servers per Browser oder auch die ARM-Portierung der Linux-Distribution.

Reizthema Canonical 

Thaodan 27. Okt 2012

bbswitch mit Bumblebee geht aktuell nicht mit der Release Version der Bug das es mit...

Kommentieren




Anzeige
  1. Produktmanager (m/w)
    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH Unternehmenszentrale, Langen
  2. Support Engineer (m/w) Chromeleon Level 3/4-Support
    Thermo Fisher Scientific | Dionex Softron GmbH, Germering bei München
  3. IT Service Manager/P&I Consultant (m/w) Cash Management
    Siemens AG, München
  4. Entwickler iOS / Android (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Scanadu Scout

    Tricorder für 150 US-Dollar

  2. Steifes Kabel

    iPhone am Schwanenhals

  3. Need for Speed Rivals

    Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

  4. Digitimes

    Windows-8-Tablets sollen 8 Prozent des Marktes erreichen

  5. Doc Patch

    Das Grundgesetz wird Open Data

  6. Bibliotheca Augusta

    Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

  7. 802.11ac

    Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

  8. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

  9. Amazon

    App-Shop für Android als Browser-Version gestartet

  10. Atari

    Rollercoaster Tycoon ab 3,5 Millionen US-Dollar im Angebot



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Seattle Campus: Amazon baut sich einen Wald in riesigen Glaskugeln
Seattle Campus
Amazon baut sich einen Wald in riesigen Glaskugeln

Nach einem Entwurf des Architekturbüros NBBJ will Amazon eine extravagante neue Konzernzentrale bestehend aus drei riesigen Gewächshauskugeln und Bürohochhäusern errichten.

  1. Amazon Coins Amazon bringt virtuelle Währung auf Kindle Fire
  2. Cloud Drive Photos Amazon schickt Fotos auf dem iPhone in die Cloud
  3. Quartalsbericht Amazon gibt 3,2 Milliarden Dollar für Lager und Filme aus

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Engine: Unity-Basis kostenlos mit Mobile-Werkzeugen
Engine
Unity-Basis kostenlos mit Mobile-Werkzeugen

Hobbyentwickler und kleine Studios können mit der Unity-Engine ab sofort kostenlos für Android und iOS produzieren. Etwas später sollen auch die Werkzeuge für Windows 8, Blackberry und weitere mobile Plattformen verfügbar sein.

  1. Eve VR ausprobiert Freie Sicht im Cockpit von Eve Online
  2. Test Ubuntu 13.04 Raring Ringtail geht's langsam an
  3. Unity Hat Adobe das Interesse an Flash verloren?

Zum Artikel