Opensuse Erster Milestone für Opensuse 13.1

Die Entwicklung von Opensuse 13.1 beginnt mit einigen Paketupdates. Bis November will das Team komplett auf Sysvinit verzichten können und GCC 4.8 als Standard-Compiler verwenden.

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Das Opensuse-Team hat den ersten Meilenstein des kommenden Opensuse 13.1 veröffentlicht. In dieser sehr frühen Phase der Entwicklung enthält das Betriebssystem hauptsächlich Aktualisierungen der Pakete. So basiert das System nun auf Linux 3.9 und verwendet Systemd 202.

Die Office-Suite Libreoffice steht in Version 4.0 bereit. Als Oberflächen können KDE SC 4.10 oder Gnome 3.8 genutzt werden. Für die finale Veröffentlichung plant das Team jedoch, den Nutzern KDE SC 4.11 sowie Gnome 3.10 bereitzustellen.

Darüber hinaus möchten die Entwickler das KDE-Soundsystem Phonon um die Unterstützung für GStreamer 1.0 erweitern und den IM-Client Kopete durch KDE-Telepathy ersetzen. Außerdem soll mit Opensuse 13.1 auch die Gnome-Oberfläche mit einem grünen Theme stärker gebrandet werden, wie bereits KDE SC in Opensuse 12.3.

Als weitere Neuerungen diskutierten die Entwickler die Verwendung von GCC 4.8 als Standard-Compiler, ebenso könnte Linux 3.10 oder gar 3.11 zum Einsatz kommen. Eine endgültige Entscheidung dazu ist aber noch nicht getroffen.

Gleiches gilt auch für den Komplettersatz von Sysvinit durch Systemd. Bisher enthalten die meisten Linux-Distributionen sowohl Sysvinit-Skripte als auch Systemd-Unit-Files. Um den Bootvorgang noch weiter zu beschleunigen, soll außerdem Mkinitrd durch Dracut ersetzt werden.

Die einzige Betaversion von Opensuse 13.1 soll Mitte September dieses Jahres erscheinen, für Oktober sind zwei Release Candidates geplant. Mitte November soll die finale Version erscheinen. Für interessierte Tester stehen Installationsabbilder auf den Servern des Projekts zum Download bereit.


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