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Offene Standards statt proprietäre Insellösungen
Offene Standards statt proprietäre Insellösungen (Bild: IBM)

Openstack: IBM setzt bei Cloud-Computing auf Open Source

Offene Standards statt proprietäre Insellösungen
Offene Standards statt proprietäre Insellösungen (Bild: IBM)

Sämtliche Cloud-Dienste und -Software von IBM soll künftig auf einer "Open-Cloud-Architektur" basieren. Im ersten Schritt kündigte IBM ein neues Private-Cloud-Angebot auf Basis von Openstack an.

IBM setzt in Sachen Cloud-Computing auf offene Standards und Open Source. IBM stellt sich damit gegen den Ansatz vieler Cloud-Anbieter, die eigenen Kunden mit proprietären Plattformen in eine Lock-in-Situation zu bringen. IBM spricht von einer "Open-Cloud-Architektur" und beschreibt damit Lösungen, die entweder auf Open-Source-Software oder offenen Standards basieren.

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Als ersten Schritt hin zu offenen Cloud-Lösungen kündigte IBM ein neues Private-Cloud-Angebot auf Basis von Openstack an. Damit will IBM seinen Kunden die Möglichkeit geben, Hybride-Clouds aufzubauen, die sowohl in eigenen als auch fremden Rechenzentren laufen und es einfach machen, Ressourcen hin- und herzuschieben.

Einheitliche Verwaltung von Cloud-Diensten

Mit dem IBM Smartcloud Orchestrator bietet IBM zudem eine neue Software zur Verwaltung von Cloud-Diensten an. Damit sollen sich unterschiedliche Cloud-Dienste über ein grafisches Interface in einer Cloud-Infrastruktur verwalten lassen. In wenigen Minuten sollen sich damit neue Cloud-Dienste aufsetzen lassen. Auch das Deployment von Applikationen soll sich darüber steuern lassen. Endnutzer können die darüber bereitgestellten Cloud-Dienste über ein Self-Service-Portal verwenden. Auch die Abrechnung der Dienste erfolgt automatisch. Allerdings soll der Orchestrator erst im Laufe des Jahres erhältlich sein.

Monitoring auf Basis offener Standards

Um die Überwachung der Cloud-Dienste kümmert sich die IBM Smartcloud Monitoring Application. Sie setzt dabei ebenfalls auf offene Standards, um Leistungswerte in Echtzeit zu überwachen. Die Software soll im zweiten Quartal 2013 verfügbar sein. Ab Ende März als Betatest verfügbar sein sollen Programme, die die Daten analysieren, um Veränderungen in der Skalierung und Benutzung vorherzusagen. Dabei setzt IBM auf Open Services for Lifecycle Collaboration (OSLC).

IBM setzt sich seit längerem für offene Standards ein: Was mit Linux begann, setzt sich mit Eclipse und Apache sowie heute mit dem Thema Cloud-Computing fort. IBM unterstützt die Openstack Foundation als Platinum-Gründungsmitglied und beteiligt sich an der Entwicklung offener Standards wie OSLC und Linked Data im W3C sowie TOSCA in OASIS. Insgesamt arbeiten bei IBM rund 500 Entwickler an Open-Cloud-Projekten.


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