Openmoko: Neue Platine für Neo Freerunner zu kaufen
Das Gehäuse des Neo Freerunner kann nun auch selbst gedruckt werden. (Bild: Mex3/Wikipedia.org - CC-BY-SA 3.0)

Openmoko Neue Platine für Neo Freerunner zu kaufen

Für das Openmoko-Smartphone Neo Freerunner kann nun ein neues Mainboard gekauft werden. Die Platine mit dem Namen GTA04 ist aber nur als Upgrade gedacht. Es gibt nur wenige komplette Smartphones zu kaufen, dafür kann das Gehäuse mit einem 3D-Drucker selbst erstellt werden.

Anzeige

Die Platine GTA04 gilt als Nachfolger für das Smartphone Neo Freerunner des Openmoko-Projekts. Das Upgrade passt in das Gehäuse der Vorgänger und steht nun zum Verkauf. Zunächst sind die Mainboards über eine Sammelbestellung zu erwerben, die die Produktion von etwa 350 Platinen finanzieren soll. Noch kann die GTA04 in einem Early-Bird-Programm für 474 Euro gekauft werden, der reguläre Preis der Sammelbestellung liegt bei 499 Euro.

Direkt bestellt werden können die Platinen für 666,66 Euro, solange der Vorrat der Entwickler noch reicht. Komplette Smartphones mit Gehäuse und Batterie stehen für 749 Euro zur Verfügung. Angesichts der verbauten Hardware sind die Preise im Vergleich zu gängigen Smartphones jedoch sehr hoch. Denn auf dem Mainboard ist ein Omap-Prozessor DM3730 mit ARM-Kern (Cortex-A8) verbaut, der mit 800 MHz getaktet ist. Als Speicher sind 512 MByte NAND Flash und 512 MByte RAM vorhanden.

Der interne Speicher kann mit einer MicroSD-Karte auf bis zu 32 GByte erweitert werden. Für die Verbindung mit dem Internet sind ein WLAN- und ein HSDPA-Modul integriert. Außerdem befinden sich auf der GTA04 ein USB-2.0-Port, Bluetooth und ein FM-Empfänger. Zusätzlich sind ein Luftdruckhöhenmesser, ein Geschwindigkeitsmesser, ein Kompass, ein GPS-Empfänger und ein Gyroskop integriert. Eine komplette Liste der Hardware findet sich auf der Herstellerseite der Firma Golden Delicious.

Gehäuse im Selbstdruck

Nicht nur die Schaltpläne und der Entwurf für die Platine sind frei verfügbar, sondern auch die CAD-Zeichnungen des originalen Gehäuses sind nun unter einer freien Lizenz verfügbar. Somit kann das Gehäuse mit Hilfe eines 3D-Druckers selbst erstellt und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Käufer, die nicht selbst drucken wollen, können den Druck auch von einem Dienstleister anfertigen lassen.


Bigfoo29 09. Feb 2012

Ich geb dir Recht... ich belausche schon lange den entsprechenden Mail-Verteiler...

Bigfoo29 09. Feb 2012

Als ob die aktuellen Grafik"chips" Full-HD-Bildschirme überhaupt ansteuern könnten...

vulkman 09. Feb 2012

... da ruft eh nur wieder mein nerviger Cousin an und will Bowling spielen gehen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Ingenieur (m/w) Software-Integration
    e.solutions GmbH, Ulm
  2. Senior Consultant (m/w) SAP SuccessFactors
    metafinanz Informationssysteme GmbH, München
  3. Softwarearchitekt (m/w) - Portale und Internetanwendungen
    Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden
  4. Mobile Developer - Andriod / iOS (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel