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Onwheel (Bild: Kickstarter)

Onwheel: Elektromotor für Fahrräder zum Nachrüsten

Onwheel
Onwheel (Bild: Kickstarter)

Das Onwheel von Go-e ist ein Fahrradmotor zum Nachrüsten, der innerhalb von wenigen Minuten an praktisch jedes Rad montiert werden kann. Dabei handelt es sich um einen Direktantrieb am Hinterrad. Über Kickstarter wird das Onwheel finanziert, das ein Fahrrad bis 45 km/h beschleunigen soll.

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Die Konstruktion des Onwheel-Fahrradantriebs von Go-e erinnert an das Mofa Vélosolex des Herstellers Solex, nur dass anstelle eines Benzinmotors, der das Vorderrad über eine Reibrolle antreibt, das Hinterrad mit einem Elektromotor bewegt wird. Der Motor wird unten an der Fahrradständerplatte montiert. Fehlt dem Fahrrad diese Platte, kann eine Montageplatte verwendet werden.

Die Montage soll etwa 5 Minuten dauern und ist reversibel. Der Akku wird wie ein Wasserflaschenhalter montiert und mit einem Kabel verbunden. Der Motor wird nur aktiviert, wenn die Pedalen betätigt werden und soll herunterklappen, wenn er ausgeschaltet ist, so dass er keinen Widerstand erzeugt. Wie laut der Betrieb ist, hängt von der Art der Reifen ab - grobstollige sind geräuschintensiver und dürften auch weniger Kontakt bekommen als solche mit geringem Profil. Gesteuert wird der Zusatzantrieb über Knöpfe am Lenker. Die Einstellung des Motors erfolgt mit einem Android-Smartphone über eine App, die der österreichische Hersteller ebenfalls entwickelt. Das Smartphone ist während der Fahrt aber nicht zwingend erforderlich.

Im Auslieferungszustand des Onwheels ist dessen Leistung auf 250 Watt und die maximale Unterstützung bis 25 km/h beschränkt. Wer will, kann den Unterstützungsgrad einstellen oder mit der App auch die Einstellung auf bis zu 800 Watt und 45 km/h erweitern. Dann entsteht allerdings Versicherungs- und Kennzeichen- sowie Helmpflicht und ohne Führerschein darf das Ganze dann auch nicht mehr gefahren werden.

Die App bietet Google Maps und Opencyclemap zur Navigationsunterstützung. Mit der Smartphone-App können auch die aktuelle Geschwindigkeit, die Leistung in Watt, der Batterieladestand und die Restreichweite angezeigt werden. Der Lithium-Ionen-Akku mit 200 Wh soll beim 25-km/h-Limit und 250 Watt ungefähr für 60 km reichen.

Künftig soll neben der Android-App auch eine für iOS und Windows Phone entwickelt werden. Über Kickstarter kostet Onwheel rund 400 Euro. Im Handel soll es dann für 600 Euro zu haben sein. Die Auslieferung an die Unterstützer soll im Oktober 2015 erfolgen.

Mit dem Rubee gab es schon einmal ein Kickstarter-Projekt, bei dem ein Motor mit Direktantrieb am Fahrrad montiert wurde. Rubbee wird allerdings an der Sattelstange mit einem Schnellverschluss montiert.


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MarieErdreich 31. Aug 2015

Möchte fragen ob der Motor auch ohne Problem an einem Rennrad angebracht werden kann?

AllDayPiano 19. Aug 2015

Doch, hab ich gelesen. Er schrieb nur, dass er mit so einem Rad über 25 k/mh fährt. Das...

Anonymer Nutzer 18. Aug 2015

Nein, er hat recht. Und Leute die gutes Englisch können haben es auch nicht nötig sich...

vomFelde 18. Aug 2015

Das ganze Konzept ist für den Popo. Nur ein völliger Idiot würde sich das System kaufen...

serra.avatar 17. Aug 2015

naja ich hatte früher an den "Straßenrädern" diese Walzendynamos die direkt auf dem...



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