Abo
  • Services:
Anzeige
So mancher Onlinehändler verlangt mehr Geld, weil der Kunde woanders wohnt.
So mancher Onlinehändler verlangt mehr Geld, weil der Kunde woanders wohnt. (Bild: Matt Cardy/Getty Images)

Onlinehandel: NRW will gegen individualisierte Preise vorgehen

So mancher Onlinehändler verlangt mehr Geld, weil der Kunde woanders wohnt.
So mancher Onlinehändler verlangt mehr Geld, weil der Kunde woanders wohnt. (Bild: Matt Cardy/Getty Images)

Immer häufiger werden angepasste Preise im Onlinehandel verwendet. Dagegen will Nordrhein-Westfalen mit einer Initiative vorgehen und eine überfällige rechtliche Regelung für Onlineshops erreichen.

Der Verbraucherminister von Nordrhein-Westfalen (NRW), Johannes Remmel von den Grünen, will schärfere Gesetze gegen individualisierte Preise im Onlinehandel prüfen. "Wir müssen solche Praktiken verhindern, bevor sie sich weiter ausbreiten", sagte der Vorsitzende der Verbraucherministerkonferenz und NRW-Ressortchef den Zeitungen der Funke Mediengruppe in den Montagausgaben.

Anzeige

"Wenn ich als Kunde nur wegen meines Wohnortes oder meiner Konsumgewohnheiten einen anderen Preis bekomme als mein Arbeitskollege, dann ist das schlicht und einfach eine unfaire Preispolitik der Wirtschaft", so Remmel. Die Gesetze aus dem analogen Zeitalter passten nicht mehr zu den rasanten Entwicklungen in der digitalen Welt. Daher müssten nun Gesetzesverschärfungen geprüft werden.

Mehrheit wünscht einheitliche Preise

Noch gibt es keine Informationen dazu, wie mögliche gesetzliche Regelungen aussehen könnten und wie diese dann später kontrolliert werden. Nach einer den Funke-Zeitungen vorliegenden noch unveröffentlichten Umfrage im Auftrag des NRW-Verbraucherministeriums lehnten viele Kunden individualisierte Preise ab. 57 Prozent der Befragten hätten sich für einheitliche Preise ausgesprochen. 38 Prozent fänden dagegen individuelle Preise gut. Für die Umfrage seien 1.000 Verbraucher in Nordrhein-Westfalen zu ihren Einstellungen zu individualisierten Preisen befragt worden.

Am ehesten könnten sich die Verbraucher mit speziellen Niedrigpreisen für treue Kunden anfreunden, heißt es in der Umfrage. Auf die größte Ablehnung stießen Onlineshops, die Kunden in bestimmten Stadtvierteln oder Straßen spezielle Preise machten. Hier gibt es die Praxis, dass Kunden aus bestimmten Gegenden für die gleiche Leistung andere Preise zahlen müssten. Und das liegt nicht an höheren Versandgebühren, sondern daran, dass in der Gegend möglicherweise viele Kunden leben, die nicht sonderlich zahlungskräftig sind.


eye home zur Startseite
cpt.dirk 09. Feb 2016

Ich bezweifle allerdings, dass es einen nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen den...

cpt.dirk 03. Feb 2016

Vor allem sollte man zur Übermittlung von Bewerbungen - samt Kopien von Zeugnissen...

cpt.dirk 03. Feb 2016

So auch hier - nur war die VGs (Top-Listung auf check24.de) nicht bereit, das Angebot...

Doedelf 02. Feb 2016

Anderes Beispiel: Disneyland. Die waren schon bekannt und da ist auch die EU Kommision...

Peter Brülls 02. Feb 2016

Guter Einwand. Allerdings nur bis zu einem gewissen, gut begründeten Mass. Vorher um...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Accenture, Frankfurt am Main, Berlin
  3. Evonik Industries AG, Essen
  4. FERCHAU Engineering GmbH, Lübeck


Anzeige
Top-Angebote
  1. beim Kauf eines 6- oder 8-Core FX Prozessors
  2. 24,99€ inkl. Versand (PC), Konsole ab 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. SWEET32

    Kurze Verschlüsselungsblöcke sorgen für Kollisionen

  2. Mobilfunk

    Telekom bietet Apple Music wohl als Streamingoption an

  3. Android 7.0

    Erste Nougat-Portierungen für Nexus 5 und Nexus 7 verfügbar

  4. DSLR

    Canon EOS 5D Mark IV mit 30,4 Megapixeln und 4K-Video

  5. Touchscreen-Ausfälle

    iPhone 6 und 6 Plus womöglich mit Konstruktionsfehler

  6. Honor 8

    Dual-Kamera-Smartphone kostet ab 400 Euro in Deutschland

  7. Eigengebote

    BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz

  8. IDE

    Kdevelop 5.0 nutzt Clang für Sprachunterstützung

  9. Hybridluftschiff

    Airlander 10 landet auf der Nase

  10. Verschlüsselung

    Regierung will nun doch keine Backdoors



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gear IconX im Test: Anderthalb Stunden Trainingsspaß
Gear IconX im Test
Anderthalb Stunden Trainingsspaß
  1. Samsung Display des Galaxy Note 7 ist offenbar nicht kratzfest
  2. PM1643 & PM1735 Samsung zeigt V-NAND v4 und drei Rekord-SSDs
  3. April, April? Samsung schummelt Apple Watch in eigenen Patentantrag

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: wozu automatisch starten und landen?

    leed | 09:55

  2. Re: Kaputte Welt.

    frankietankie | 09:54

  3. Re: Irgendwas machen die Leute falsch

    Dagobert | 09:53

  4. Re: Tesla, Tesla, Tesla....

    simpletech | 09:51

  5. Sony und die Updates

    Plasma | 09:50


  1. 09:31

  2. 09:15

  3. 08:51

  4. 07:55

  5. 07:27

  6. 19:21

  7. 17:12

  8. 16:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel