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Zalando-Beschäftigte klagen über unwürdige Arbeitsbedingungen.
Zalando-Beschäftigte klagen über unwürdige Arbeitsbedingungen. (Bild: Zalando)

Onlinehändler Zalando-Mitarbeiter kritisieren Überwachung

Sitzen ist verboten, das Arbeitstempo wird genau protokolliert und wer zu langsam ist, fliegt raus: Beschäftigte des Online-Modehändlers Zalando klagen über unwürdige Arbeitsbedingungen. Es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen deswegen in der Kritik steht.

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Beschäftigte des Online-Modehändlers Zalando kritisieren die Arbeitsbedingungen in einem Verteilerzentrum des Unternehmens. Zalando kontrolliere die Beschäftigten in seinem Erfurter Lager und setze sie unter Druck, berichtet der Spiegel.

Wenn jemand im Kommissionierlager als zu langsam auffalle, werde sein Arbeitstempo genau protokolliert. Ob ein Mitarbeiter nach einem Jahr Anstellung einen unbefristeten Vertrag erhalte, darüber entschieden dann vor allem Fehltage und das Arbeitstempo, berichtet ein Teamleiter. Außerdem sei es verboten, sich während der Arbeitszeit zu setzen. Viele Tätigkeiten in den Logistikzentren könnten nicht im Sitzen ausgeführt werden, rechtfertigte sich dagegen Zalando.

Eine ZDF-Dokumentation hatte kürzlich ähnliche Vorwürfe gegen Zalando erhoben. Ein Mitarbeiter des Senders arbeitete mit versteckter Kamera in einem Logistikzentrum in der Nähe von Berlin, die Bilanz der Recherche: Siebeneinhalb Stunden sei das Sitzen verboten, für mehrere Hundert Mitarbeiter gebe es nur eine Toilette.

Zalando gab nach Ausstrahlung der Dokumentation an, die Eindrücke des Beitrags würden nicht die tatsächliche Arbeitsatmosphäre in den Zalando-Zentren widerspiegeln. Das Unternehmen kündigte aber an, seine Partner in Zukunft stärker zu überprüfen und die Missstände bei den sanitären Anlagen sofort zu beheben.

Seit seiner Gründung 2008 schreibt das Unternehmen durchweg Verluste. In den kommenden Wochen soll jetzt ein weiterer Investor bei Zalando einsteigen. Dabei soll es sich um einen großen Pensionsfonds aus den USA handeln. Nach Informationen des Spiegel will der Internethändler bereits im aktuellen Geschäftsjahr in die Nähe einer schwarzen Null kommen - abhängig vom Verlauf des Herbstgeschäfts.


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Mannfred 03. Jun 2014

Nein das stimmt so nicht. Arbeitnehmer, die an der Vorbereitung oder Durchführung von...

DeaD_EyE 23. Okt 2013

Ich hab damit ja auch kein Problem, weil ich keine Regale einsortieren muss, im sitzen...

Moe479 22. Okt 2013

ich 'bedanke' mich für eine uneinheitliche gesetzgebung innhalb der eu, und leute die...

Pigmei 21. Okt 2013

Schon mal daran gedacht dass es Menschen gibt die aus der Arbeitslosigkeit raus müssen...

doubleyoup 21. Okt 2013

Von einem Land in dem man z.B. als Migrant direkt, ohne jemals hier gearbeitet zu haben...

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